{"id":157948,"date":"2016-12-06T11:09:23","date_gmt":"2016-12-06T10:09:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=157948"},"modified":"2016-12-06T11:09:23","modified_gmt":"2016-12-06T10:09:23","slug":"die-schaugarten-finalisten-stehen-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=157948","title":{"rendered":"Die Schaugarten-Finalisten stehen fest"},"content":{"rendered":"<p>\u201eZimmer im Garten\u201c \u2013 unter diesem Sonder-thema waren junge LandschaftsarchitektInnen und -planerInnen aufgerufen, sich fu\u00cc\u02c6r den 10. Schaugartenwettbewerb im Rahmen des Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gartenfestes Schloss Fasanerie zu bewerben. 22 Entwu\u00cc\u02c6rfe von sieben Hochschulen aus dem gesamten Bundes-gebiet erreichten die Organisatoren der j\u00e4hrlichen Veranstaltung in Eichenzell bei Fulda. Am vergangenen Freitag begutachtete eine namhafte Fachjury die eingereichten Pl\u00e4ne und w\u00e4hlte die drei besten Arbeiten aus.<\/p>\n<p>Die Entscheidung fiel der aus Gartenexperten und Landschaftsarchitekten zusammengesetzten Jury nicht leicht. 48 talentierte, junge Gartenexperten aus Niedersachen, Nordrhein-Westfalen, Thu\u00cc\u02c6ringen, Berlin und Hessen waren dem Aufruf der Hessischen Hausstiftung gefolgt und hatten Entwu\u00cc\u02c6rfe eingereicht. Ne-ben Originalit\u00e4t und Kreativit\u00e4t war ein \u201eZimmer im Garten\u201c gefragt, dessen wesentliches Gestaltungs-element Pflanzen darstellen. Auch die Realisierbarkeit spielte bei der Entscheidung eine gro\u00dfe Rolle, wird der Gewinnergarten doch zum kommenden Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gartenfest im Hofgarten von Schloss Fasanerie gebaut.<\/p>\n<p>Die Finalisten k\u00f6nnten unterschiedlicher kaum sein. Alle drei stammen von der hessischen Hochschule Geisenheim, die sich \u2013 bei selbstverst\u00e4ndlich anonymisierter Begutachtung \u2013 gleich dreimal durchsetzen konnte. Die Jury ist sich sicher, dass die drei Entwu\u00cc\u02c6rfe das Potenzial zu einem au\u00dfergew\u00f6hnlichen Schau-garten haben. Im Finale stehen \u201eBarocke Raumwelten\u201c von Aylin Kre\u00df und Julie Ann Holmock, \u201ePop Up Pop Art\u201c von Claudia Eckel und Hanna Mohr sowie \u201eRIESENGewinn fu\u00cc\u02c6r die Natur\u201c von Judith Stollenwerk, Sebastian Emme und Andrea Heiseler. Die \u201eBarocken Raumwelten\u201c greifen die Historie der Schlossanlage auf, lenken mit schwarzen, silbernen und wei\u00dfblu\u00cc\u02c6henden Pflanzen den Fokus auf die barocken Formen und schaffen mit gespiegelten Darstellungen an den W\u00e4nden endlose Zimmer. Beim Entwurf \u201ePop Up Pop Art\u201c gru\u00cc\u02c6\u00dft zwischen Nutzpflanzen Andy Warhol in der Ku\u00cc\u02c6che, steht zwischen Palmen eine Badewanne, auf die es Wasserbomben-Tropfen regnet und bieten sich Luftballon-Schafe als Einschlafhilfe neben einem mit Rollrasen bepflanzten Bettgestell an. Der \u201eRIESENGewinn fu\u00cc\u02c6r die Natur\u201c befasst sich mit dem liebsten Zimmer der Deutschen \u2013 dem Wohnzimmer \u2013, das in u\u00cc\u02c6berdimensionaler Form gebaut, von der Natur zu-ru\u00cc\u02c6ckerobert wird.<br \/>\n\u201eWir freuen uns sehr u\u00cc\u02c6ber die zahlreichen, qualifizierten Entwu\u00cc\u02c6rfe aus dem gesamten Bundesgebiet. Die F\u00f6rderung von begabten Nachwuchstalenten im Bereich der Landschaftsarchitektur liegt uns sehr am Herzen\u201c, kommentiert Anja Heil, Organisationsleiterin des Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gartenfests, und merkt an: \u201eDass drei ganz unterschiedliche Entwu\u00cc\u02c6rfe im Finale stehen, macht die Entscheidung fu\u00cc\u02c6r die \u201eGartenpraxis\u201c-Leser besonders spannend.\u201c Die drei Finalisten werden im Januar in der Fachzeitschrift \u201eGartenpraxis\u201c vorgestellt. Nur ein Garten wird zum Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gartenfest Schloss Fasanerie 2017 realisiert. Welcher Entwurf diese Ehre erh\u00e4lt, entscheiden die \u201eGartenpraxis\u201c-Leser per Abstimmung.<\/p>\n<p>Das Fu\u00cc\u02c6rstliche Gartenfest Schloss Fasanerie z\u00e4hlt zu den renommiertesten Gartenveranstaltungen Deutschlands und begeistert j\u00e4hrlich rund 25.000 Besucher. Veranstalter ist die Hessische Hausstiftung. Seit zehn Jahren ruft sie im Rahmen des Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gartenfestes einen Schaugartenwettbewerb aus. Er greift das j\u00e4hrliche Sonderthema auf und setzt es mit viel Kreativit\u00e4t und g\u00e4rtnerischem Fachwissen um: So wurden in den vergangenen Jahren vielbeachtete Schaug\u00e4rten im Hofgarten von Schloss Fasanerie realisiert. Der u\u00cc\u02c6berregional ausgelobte Wettbewerb richtet sich seit dem vergangenen Jahr ausschlie\u00dflich an Studierende der Landschaftsarchitektur und -planung sowie an junge LandschaftsarchitektInnen und Planungsbu\u00cc\u02c6ros, deren Hochschulabschluss nicht \u00e4lter als drei Jahre ist. Der Schaugartenwettbewerb findet in Kooperation mit der Fachzeitschrift \u201eGartenpraxis\u201c, den Fachverb\u00e4nden BDLA (Bund Deutscher Land-schaftsarchitekten) und DGGL (Deutsche Gesellschaft fu\u00cc\u02c6r Gartenkunst und Landschaftskultur e. V.) und der Herbert-Heise-Stiftung fu\u00cc\u02c6r Gartenkunst und Landschaftskultur statt.<\/p>\n<p>Die Jurymitglieder<br \/>\nProf. Frank Blecken, Herbert-Heise-Stiftung<br \/>\nRalf Habermann, BDLA<br \/>\nAnja Heil, Hessische Hausstiftung<br \/>\nPetra Hirsch, DGGL<br \/>\nTobias Mann, Mann Landschaftsarchitekten Fulda<br \/>\nDr. Markus Miller, Museumsdirektor Schloss Fasanerie<br \/>\nOtto Poppa, Fichter Garten- und Landschaftsbau<br \/>\nJonas Reif, Gartenpraxis<br \/>\nBarbara Siehl, Hessische Hausstiftung<\/p>\n<p>Die bisher realisierten Schaug\u00e4rten<br \/>\nIn den letzten Jahren sind vielbeachtete Schaug\u00e4rten aus dem Schaugartenwettbewerb zum Fu\u00cc\u02c6rstlichen Gar-tenfest Schloss Fasanerie hervorgegangen:<br \/>\n2008: Atelier Raumgewinn, Kassel \u2013 \u201eSchach- und Generationengarten\u201c<br \/>\n2009: Architekturbu\u00cc\u02c6ro Schulenburg Projects, London \u2013 \u201eMy Earth Share\u201c<br \/>\n2010: Atelier Raumgewinn, Kassel \u2013 \u201eDurstl\u00f6scher\u201c<br \/>\n2011: K\u00f6hler Landschaftsarchitekten, Fernwald-Annerod \u2013 \u201eSinnesobjekte\u201c<br \/>\n2012: Ralf Carls und Lydia Nu\u00cc\u02c6u\u00cc\u02c6d, Mainz\/Koblenz \u2013 \u201eDornr\u00f6schen\u201c<br \/>\n2013: Denis Ohrenschall, Hochschule Weihenstephan \u2013 \u201eDie Ru\u00cc\u02c6ckkehr des Atlas\u201c<br \/>\n2014: Jenny Hauser, Dresden \u2013 \u201eLudwigs Feuerwerk\u201c<br \/>\n2015: Jennifer Krauspe und Paul Kuhnert, TU Dresden \u2013 \u201ePhantasia&#8230; wenn Tr\u00e4ume fliegen lernen\u201c<br \/>\n2016: Henriette Derix und Eva Schmidt, Hochschule Geisenheim \u2013 \u201eUna Pizza Vegetariana\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eZimmer im Garten\u201c \u2013 unter diesem Sonder-thema waren junge LandschaftsarchitektInnen und -planerInnen aufgerufen, sich fu\u00cc\u02c6r den 10. 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