{"id":157802,"date":"2016-12-02T10:17:14","date_gmt":"2016-12-02T09:17:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=157802"},"modified":"2016-12-02T10:17:14","modified_gmt":"2016-12-02T09:17:14","slug":"klinikum-fulda-und-klinikum-kassel-gruenden-gemeinsames-zentrum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=157802","title":{"rendered":"Klinikum Fulda und Klinikum Kassel gr\u00fcnden gemeinsames Zentrum"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934-265x122.jpg\" alt=\"transplantationszentrum-fulda-kassel_beschnitten_dsc_5934\" width=\"265\" height=\"122\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-157806\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934-265x122.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934-768x354.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934-600x277.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Transplantationszentrum-Fulda-Kassel_beschnitten_DSC_5934.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Das Klinikum Kassel und das Klinikum Fulda sind die Gesundheitseinrichtungen der Maximalversorgung der Region Nord-Ost-Hessen. F\u00fcr eine optimale Versorgung der Patienten gleichen beide Kliniken die Abl\u00e4ufe und Behandlungsma\u00dfnahmen an. Die Transplantation erfolgt im Klinikum Fulda, das Klinikum Kassel \u00fcbernimmt die Vorbereitung und auf Wunsch auch die station\u00e4re Behandlung nach der Transplantation sowie die ambulante Nachsorge.<\/p>\n<p>\u201eAls Maximalversorger bieten beide Krankenh\u00e4user der Bev\u00f6lkerung einen Zugang zur Spitzenmedizin\u201c, so Karsten Honsel, Vorstandsvorsitzender der Gesundheit Nordhessen und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Klinikums Kassel. \u201eMit dem gemeinsamen Transplantationszentrum baut das Klinikum sein Leistungsspektrum weiter aus und wir f\u00fcllen auf der Karte der Transplantationszentren den bisher wei\u00dfen Fleck Nordhessen. Patienten aus Nordhessen k\u00f6nnen nun einen Teil des Transplantationsprozesses wohnortnah durchlaufen.\u201c <\/p>\n<p>Gegenw\u00e4rtig kommen in Deutschland \u00fcber 3000 Patienten j\u00e4hrlich neu auf die Warteliste. Sie warten im Durchschnitt sechs bis sieben Jahre auf eine neue Niere. Diese Patienten werden in der Regel dreimal in der Woche f\u00fcr mehrere Stunden an der Dialyse behandelt. Eine Transplantation bietet die Chance auf ein Leben ohne diese Einschr\u00e4nkung. Im Klinikum Fulda werden solche Transplantationen seit vielen Jahren mit \u00fcberdurchschnittlich guten Ergebnissen durchgef\u00fchrt. Dieses Angebot wollen Kassel und Fulda zuk\u00fcnftig gemeinsam auch f\u00fcr Nordhessen vorhalten.<\/p>\n<p>Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstandes des Klinikums Fulda, lobt die gute Kooperation zwischen den beiden H\u00e4usern. \u201eWir arbeiten schon seit Jahren gut zusammen, beispielsweise in der Kinderchirurgie und der Radiologie. Gemeinsam tragen wir Verantwortung f\u00fcr die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in unserer Region. Daf\u00fcr teilen wir unsere Ressourcen an K\u00f6nnen, Wissen und Hochtechnologie miteinander. Dieses Versprechen l\u00f6sen wir einmal mehr mit der Optimierung unseres Transplantationszentrums ein.\u201c <\/p>\n<p>\u201eEin gro\u00dfer Teil der Patienten aus Nordhessen, f\u00fcr die eine Nierentransplantation in Frage kommt, ist bereits mit uns in Kontakt, beispielsweise durch die Dialyse oder andere akut zu behandelnde Komplikationen bei Nierenversagen\u201c, erl\u00e4utert Prof. Dr. J\u00f6rg Plum, Direktor der Klinik f\u00fcr Nieren-, Hochdruck- und Rheumatische Erkrankungen und Nephrologische Diabetologie im Klinikum Kassel. Um festzustellen, ob eine Nierentransplantation m\u00f6glich ist, ist eine Reihe vorbereitender Untersuchungen notwendig, unter anderem von Herz-, Lunge und Gef\u00e4\u00dfen sowie zur einwandfreien Funktion anderer Organsysteme, au\u00dferdem Laboruntersuchungen. Diese k\u00f6nnen Patienten auf Wunsch bei einem station\u00e4ren Aufenthalt im Klinikum Kassel vornehmen lassen. Wenn die Fachleute im Klinikum anhand der Ergebnisse eine Transplantation empfehlen, wird der Patient im Entscheidungsgremium vorgestellt, das mit \u00c4rzten aus Kassel und Fulda besetzt ist und die Transplantationsf\u00e4higkeit best\u00e4tigen muss. Prof. Plum geht davon aus, dass j\u00e4hrlich 10 bis 15 Patienten aus Nordhessen f\u00fcr die gemeinsame Warteliste vorbereitet werden.<br \/>\nDie Klinik f\u00fcr Nephrologie des Klinikums Kassel hat f\u00fcr diese Patienten zus\u00e4tzlich direkte Ansprechpartner zur Information, Beratung und Koordination etabliert. Damit wird k\u00fcnftig auch das Team der Transplantationsbeauftragten im Klinikum verst\u00e4rkt werden, betont Svenja Ehlers, Kaufm\u00e4nnische Direktorin im Klinikum Kassel. Das Klinikum Kassel ist bereits heute zum Thema Organspende sehr engagiert und arbeitet mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) eng zusammen. <\/p>\n<p>Das Fuldaer Nierentransplantationszentrum wird Prof. Dr. Marion Haubitz (Direktorin der Medizinischen Klinik III) und sowie Prof. Dr. Tilman K\u00e4lble (Direktor der Klinik f\u00fcr Urologie und Kinderurologie) geleitet. Die hervorragende Operationsqualit\u00e4t, eine gr\u00fcndliche Vor- und Nachsorge sowie die besonders enge fach\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zwischen Urologen und Nephrologen seien wesentliche Merkmale des Fuldaer Zentrums, sagt Prof. Dr. K\u00e4lble, der auch Pr\u00e4sident der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Urologie ist. \u201eDer Erfolg unseres Transplantationszentrums\u201c ist f\u00fcr Prof. Dr. K\u00e4lble \u201enur durch engagierte Teamwork vieler m\u00f6glich\u201c. Die Organtransplantationen werden von einer eingespielten Mannschaft aus Urologen und An\u00e4sthesisten des Klinikums Fulda durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u201eDie Patienten profitieren von der langj\u00e4hrigen Erfahrung in der nephrologischen Betreuung transplantierter Patienten\u201c, sagt Prof. Dr. Haubitz. Sie gilt als ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet der Dialyse und Transplantation, der Immundefekte bei chronischer Niereninsuffizienz sowie der Autoimmunerkrankungen, und ist Vizepr\u00e4sidentin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Nephrologie und Mitglied im \u201eSachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen\u201c der Bundesregierung.<\/p>\n<p>\u201eDas komplette Transplantationsteam ist rund um die Uhr einsatzbreit\u201c, sagt Andr\u00e9 Eydt, der Kaufmann im Vorstand des Klinikums Fulda. Als Krankenhaus der Maximalversorgung verf\u00fcge das Klinikum Fulda \u00fcber Operations-S\u00e4le mit moderner technischer Ausstattung und \u00fcber die erforderlichen intensivmedizinischen Behandlungsm\u00f6glichkeiten. \u201eEine Besonderheit der Einrichtung ist sicherlich die personelle Kontinuit\u00e4t der Transplantations-Mannschaft mit sehr erfahrenen Ober\u00e4rzten und einem exzellenten Pflegeteam, die seit vielen Jahren miteinander arbeitet und die hohe Ergebnisqualit\u00e4t erm\u00f6glicht\u201c, so  Prof. Dr. Haubitz. Die Zahlen sprechen f\u00fcr sich: die Transplantat\u00fcberlebensrate bei Lebendspende liegt in Fulda nach f\u00fcnf Jahren bei 100% (in Deutschland bei 87,5%) bei Nieren von Verstorbenen bei 84% (in Deutschland bei 74,3%).<\/p>\n<p>Nach der operativen Nierentransplantation k\u00f6nnen die Patienten im Klinikum Fulda bleiben oder auf Wunsch im Klinikum Kassel weiterbehandelt werden. Das gilt auch f\u00fcr die wichtige Phase im ersten Jahr nach der Transplantation. Im Klinikum Kassel sind neben Nephrologie und Urologie ebenfalls alle wichtigen Fachdisziplinen zur optimalen Versorgung von nierentransplantierten Patienten vertreten. <\/p>\n<p>Die Gesundheit Nordhessen Holding AG (GNH) b\u00fcndelt Kompetenzen in der Region Nordhessen, um eine hochwertige medizinische Versorgung und Pflege anbieten zu k\u00f6nnen. Zur GNH geh\u00f6ren vier Krankenh\u00e4user, Einrichtungen der ambulanten medizinischen Versorgung und Rehabilitation sowie Seniorenwohnanlagen mit ambulantem Pflegedienst. Die Krankenh\u00e4user der GNH versorgen j\u00e4hrlich knapp 73.000 station\u00e4re Patientinnen und Patienten. Mittelpunkt der Krankenhausgruppe ist das Klinikum Kassel als gr\u00f6\u00dftes kommunales Krankenhaus Hessens, im Umland stellen die Krankenh\u00e4user in Bad Arolsen, Hofgeismar und Wolfhagen eine wohnortnahe Versorgung sicher. Mit knapp 4.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und \u00fcber 390 Ausbildungspl\u00e4tzen geh\u00f6rt die GNH zu den gr\u00f6\u00dften Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben der Region. In Kooperation mit der University of Southampton bietet die Kassel School of Medicine (KSM) ein bilinguales Medizinstudium f\u00fcr j\u00e4hrlich rund 30 Studierende an.<\/p>\n<p>Das Klinikum Fulda ist das moderne und leistungsstarke Krankenhaus der Maximalversorgung in Osthessen. Mit mehr als 1.000 Betten in der station\u00e4ren Versorgung und einem breiten Angebot an spezialisierten Sprechstunden sowie Ambulanzen stellt es die qualitativ hochwertige medizinische Versorgung f\u00fcr die mehr als 500.000 B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Region sicher. In enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen \u00c4rzten und den umliegenden Krankenh\u00e4usern ist das Klinikum Fulda das Zentrum f\u00fcr eine breite und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung. Das Klinikum Fulda bietet ein differenziertes und qualitativ hochwertiges medizinisches Leistungsangebot sowie eine professionelle Pflege mit Respekt und menschlicher Anteilnahme, individuell und flexibel abgestimmt auf die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche der Patientinnen und Patienten. J\u00e4hrlich werden \u00fcber 100.000 Patientinnen und Patienten, davon 40.000 station\u00e4r, behandelt und von mehr als 2.700 hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die 25 Kliniken und Institute bieten in fachabteilungs\u00fcbergreifenden Zentren eine umfassende Betreuung und medizinische Leistungen mit modernsten Behandlungsmethoden. Hochleistungsmedizin im besten Sinne, die sich auch im Vergleich mit Universit\u00e4tsklinika sehen lassen kann. Als Campus Fulda der Universit\u00e4tsmedizin Marburg ist das Klinikum Fulda in die neuesten Entwicklungen der medizinischen Forschung eingebunden und beteiligt sich an der praktischen Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Klinikum Kassel und das Klinikum Fulda sind die Gesundheitseinrichtungen der Maximalversorgung der Region Nord-Ost-Hessen. F\u00fcr eine optimale Versorgung der Patienten gleichen beide Kliniken die Abl\u00e4ufe und Behandlungsma\u00dfnahmen an. 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