{"id":157378,"date":"2016-11-22T22:37:43","date_gmt":"2016-11-22T21:37:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=157378"},"modified":"2016-11-22T22:37:43","modified_gmt":"2016-11-22T21:37:43","slug":"gesundheitsfoerderung-darf-auch-spass-machen%e2%80%a8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=157378","title":{"rendered":"Gesundheitsf\u00f6rderung darf auch Spa\u00df machen\u00e2\u20ac\u00a8"},"content":{"rendered":"<p>Seit Inkrafttreten des Pr\u00e4ventionsgesetzes im Sommer letzten Jahres k\u00f6nnen Institutionen wie Kinderg\u00e4rten, Schulen und auch Kommunen beim Thema Gesundheitsf\u00f6rderung durch die Krankenkassen mit Projektideen und Geldern unterst\u00fctzt werden. Lars Wendt, Fachbereichsleiter Kundenbindung, und Cornelia Hintz, Referentin Gesundheitsf\u00f6rderung bei der Schwenninger Krankenkasse, berichten beispielhaft als eine der vor Ort ans\u00e4ssigen Krankenkassen von aktuellen Projekten, bisherigen Erfahrungen und gesteckten Zielen.<\/p>\n<p>Was bedeutet das neue Gesetz f\u00fcr Sie?\u00e2\u20ac\u00a8L. Wendt: Es bedeutet f\u00fcr uns, dass wir mehr machen k\u00f6nnen als bisher. Wir haben neue Kolleginnen und Kollegen f\u00fcr den Bereich des Pr\u00e4ventionsgesetzes eingestellt und haben jetzt einiges zu tun.<\/p>\n<p>Wo setzen Sie Ihre Schwerpunkte?\u00e2\u20ac\u00a8C. Hinz: Pr\u00e4vention war ja schon immer ein gro\u00dfes Thema. Doch es hat sich gezeigt, dass die Individualpr\u00e4vention oft zu kurz greift, weil sie eigentlich nur die Personen anspricht, die ohnehin schon gesundheitsbewusst leben. Wir hoffen, mit dem neuen Gesetz auch alle anderen zu erreichen, indem wir in deren Lebenswelt &#8211; Kinderg\u00e4rten, Schulen, Stadtteile, Kommunen &#8211; gehen. Dort, wo die Menschen die meiste Zeit verbringen, wollen wir durch Projekte gesundheitsf\u00f6rderndes Verhalten voranbringen.<\/p>\n<p>Haben Sie schon ganz konkrete Projekte geplant?\u00e2\u20ac\u00a8C. Hinz: Wir setzen gerade in Poppenhausen ein Projekt mit dem dortigen Kindergarten um. Bei dem Projekt geht es um das Thema Ern\u00e4hrung. Wir vermitteln den Kindern, welche Lebensmittel wir vor Ort haben, r\u00fccken also die Regionalit\u00e4t in den Fokus. Au\u00dferdem gibt es einen Kochworkshop, den wir mit den Kindern und Eltern gemeinsam machen, um das Wissen auch in die Familie zu tragen.<br \/>\nGibt es noch weitere Ideen?\u00e2\u20ac\u00a8C. Hinz: Im Moment entwickeln wir ein Projekt zum Thema Medienkompetenz, das sich an \u00e4ltere Sch\u00fcler richtet. Hier gibt es viel Verunsicherung auch auf Seiten der Eltern und P\u00e4dagogen. Wir wollen vor dem Hintergrund der Suchtpr\u00e4vention einen verantwortungsvollen Umgang mit den Medien vermitteln. F\u00fcr die Zielgruppe der Senioren denken wir dar\u00fcber nach, das Thema Sturzprophylaxe aufzugreifen.<\/p>\n<p>Richten sich die Projekte ausschlie\u00dflich an Versicherte der Schwenninger Krankenkasse?\u00e2\u20ac\u00a8C. Hinz: Die Umsetzung der Projekte ist ganz bewusst nicht nur an Versicherte der Schwenninger Krankenkasse gekoppelt. Die Projekte sind offen f\u00fcr alle \u2013 unabh\u00e4ngig von Alter, Geschlecht, Religion und Krankenversicherungszugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Rennen Sie mit Ihren Ideen offene T\u00fcren ein? \u00e2\u20ac\u00a8L. Wendt: Wir hoffen, dass es sich noch mehr herumspricht. Es ist noch nicht so in das Bewusstsein der Institutionen gedrungen, dass es dieses Gesetz gibt und dass man in diesem Zusammenhang auch Unterst\u00fctzung bekommen kann und Gelder daf\u00fcr da sind. Bei der Umsetzung sind wir als Krankenkasse nat\u00fcrlich auch auf die Unterst\u00fctzung der Institutionen angewiesen.<\/p>\n<p>Haben Sie konkrete Ziele definiert?\u00e2\u20ac\u00a8C. Hinz: Wir sind keine gro\u00dfen Fans von Vortragsreihen, sondern wir m\u00f6chten, dass die Zielgruppen Pr\u00e4vention erfahren und im Alltag leben k\u00f6nnen. Gesundheitsf\u00f6rderung darf auch Spa\u00df machen \u2013 an diesem Leitsatz orientieren wir uns und im Idealfall profitieren alle davon. Denn erfolgreich kann man nur sein, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen.<br \/>\nL. Wendt: Ich w\u00fcnsche mir, dass wir etwas bewegen k\u00f6nnen. So wie wir beispielsweise beim Fuldaer Bewegungscheck versuchen, die Kinder mit Spa\u00df von der Bewegung zu \u00fcberzeugen, so wollen wir auch das Bewusstsein der Menschen f\u00fcr die Signale ihres K\u00f6rpers sch\u00e4rfen und Raum f\u00fcr mehr Achtsamkeit schaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Seit Inkrafttreten des Pr\u00e4ventionsgesetzes im Sommer letzten Jahres k\u00f6nnen Institutionen wie Kinderg\u00e4rten, Schulen und auch Kommunen beim Thema Gesundheitsf\u00f6rderung durch die Krankenkassen mit Projektideen und Geldern unterst\u00fctzt werden. 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