{"id":157186,"date":"2016-11-18T08:13:43","date_gmt":"2016-11-18T07:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=157186"},"modified":"2016-11-18T08:13:43","modified_gmt":"2016-11-18T07:13:43","slug":"vogelgrippe-h5n8-hat-hessen-erreicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=157186","title":{"rendered":"Vogelgrippe H5N8 hat Hessen erreicht"},"content":{"rendered":"<p>Das Friedrich-L\u00f6ffler-Institut hat einen hessischen Verdachtsfall der derzeit umgehenden Vogelgrippe H5N8 best\u00e4tigt. Es handelt sich um eine tot aufgefundene Tafelente. Der Wildvogel wurde am Ufer des Twistestausees im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg gefunden. In Reaktion darauf hat das Hessische Umweltministerium den Landkreis aufgefordert, einen Sperrbezirk von einem Kilometer rund um die Fundstelle einzurichten. Innerhalb dieses Bezirks gilt eine sofortige Stallpflicht f\u00fcr alle Gefl\u00fcgeltiere. Zudem d\u00fcrfen hier weder Lebendgefl\u00fcgel noch Bruteier verbracht werden.<\/p>\n<p>Des Weiteren ist der Landkreis angewiesen eine Beobachtungszone in einem Umkreis von drei Kilometern rund um die Fundstelle der infizierten Tafelente einzurichten. Innerhalb der Zone werden alle Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde von der \u00f6rtlichen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rde klinisch untersucht und auf Krankheitssymptome hin kontrolliert. Auch in der Beobachtungszone gilt ein sofortiges Aufstallungsgebot f\u00fcr alle Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde. Dem Hessischen Umweltministerium sind innerhalb der 1km Sperrzone keine gefl\u00fcgelhaltenden Betriebe gemeldet. Innerhalb der drei Kilometer Beobachtungszone sind 14 Betriebe mit 183 H\u00fchnern, 32 Enten, 110 Tauben und 2 G\u00e4nsen betroffen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gelten besondere Sicherheitsma\u00dfnahmen, wie zum Beispiel, dass an den Eing\u00e4ngen und Ausg\u00e4ngen der St\u00e4lle Matten mit Desinfektionsmitteln ausgelegt werden. Betriebsfremde Personen sind von den Gefl\u00fcgelst\u00e4llen fernzuhalten. Bei Hunden und Katzen ist sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk oder im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen.<\/p>\n<p>Damit eine m\u00f6gliche Betroffenheit von Wildv\u00f6geln in Hessen schnell erkannt werden kann, sollte im Falle von tot aufgefundenen Wildv\u00f6geln ein Hinweis an das \u00f6rtliche zust\u00e4ndige Veterin\u00e4ramt des Landkreises oder der kreisfreien Stadt erfolgen, damit die Tiere eingesammelt, zum Hessischen Landeslabor gebracht und dort auf das Virus untersucht werden k\u00f6nnen. Auch wenn nach dem aktuellen Kenntnisstand das derzeit kursierende Virus f\u00fcr den Menschen keine Gefahr darstellt, sollten Vogelkadaver schon aus allgemeinen hygienischen Gr\u00fcnden nicht mit blo\u00dfen H\u00e4nden angefasst werden. Auch Hunde sollten von den Tierk\u00f6rpern nach M\u00f6glichkeit ferngehalten werden.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Hinweise und Hintergr\u00fcnde entnehmen Sie bitte folgender Internetseite des Hessischen Umweltministeriums:<br \/>\nhttps:\/\/umweltministerium.hessen.de\/verbraucher\/tiergesundheit-tierseuchen\/tierkrankheiten-tierseuchen\/aviaere-influenza-gefluegelpest<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Friedrich-L\u00f6ffler-Institut hat einen hessischen Verdachtsfall der derzeit umgehenden Vogelgrippe H5N8 best\u00e4tigt. Es handelt sich um eine tot aufgefundene Tafelente. Der Wildvogel wurde am Ufer des Twistestausees im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg gefunden. In Reaktion darauf hat das Hessische Umweltministerium den Landkreis aufgefordert, einen Sperrbezirk von einem Kilometer rund um die Fundstelle einzurichten. 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