{"id":157158,"date":"2016-11-16T22:07:39","date_gmt":"2016-11-16T21:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=157158"},"modified":"2016-11-16T22:07:39","modified_gmt":"2016-11-16T21:07:39","slug":"beeindruckendes-jahreskonzert-der-musikschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=157158","title":{"rendered":"Beeindruckendes Jahreskonzert der Musikschule"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1-265x194.jpg\" alt=\"lea-widmer-1-von-1\" width=\"265\" height=\"194\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-157165\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1-265x194.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1-768x563.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1-600x440.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Lea-Widmer-1-von-1.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses veranstaltete die Musikschule der Stadt Fulda ihr traditionelles Jahreskonzert, das die stilistische Vielseitigkeit und die hohe Qualit\u00e4t der Ausbildung gleicherma\u00dfen unter Beweis stellte. Carsten Rupp f\u00fchrte mit kurzen, geschickt ausgew\u00e4hlten Kommentaren durch das Programm. So erfuhr das Publikum unter Ande-rem, dass viele der Mitwirkenden sich in der Vorbereitung auf den Wett-bewerb \u201eJugend musiziert\u201c befinden. <\/p>\n<p>Sophia Kr\u00f6del (Klavier) er\u00f6ffnete den Abend mit der Fantasie g-Moll von Georg Philipp Telemann, die sie mit differenzierter Artikulation und sch\u00f6-nem Klang zu Geh\u00f6r brachte. Konrad Wingenfeld (Violine) erfreute das Publikum mit dem festlichen ersten Satz des Concertinos G-Dur von Fer-dinand K\u00fcchler, in dem auch lyrische Passagen nicht fehlen. Unterst\u00fctzt wurde er von Marina Gajda am Klavier. Ein \u00fcberzeugender Spannungsbo-gen vom melancholischen Beginn \u00fcber den leidenschaftlichen Mittelteil bis zum resignierenden Schluss gelang Mike Risto (Klavier) im \u201eDanza de la moza donosa\u201c von Alberto Ginastera. Perfektes Zusammenspiel, eine bewegliche Bogentechnik und gute Intonation kennzeichneten das Spiel von Johannes Kollmann und Daniel Bretz im kurzweiligen Duo f\u00fcr zwei Violinen D-Dur von Ignaz Pleyel. Emely Koch (Klavier) gefiel in Pr\u00e4ludium und Fuge D-Dur aus dem \u201eWohltemperierten Klavier I\u201c von Johann Seba-stian Bach mit perlenden L\u00e4ufen. Mit gro\u00dfem, niemals hart werdendem Klang spielte sie anschlie\u00dfend das Prelude cis-Moll op. 11 Nr. 10 von Alexander Skrjabin. <\/p>\n<p>Selina Neuhaus bewies in der Fantasie C-Dur von Georg Philipp Tele-mann, dass der Klang einer Blockfl\u00f6te den F\u00fcrstensaal f\u00fcllen und das Publikum in Bann ziehen kann. Mit differenzierter Artikulation und ago-gischer Freiheit brachte sie das geistvolle St\u00fcck zu Geh\u00f6r. Sarah Meyer (Violine) \u00fcberzeugte im virtuosen \u201eAllegro Brillant\u201c op. 19 von Willem Ten Have mit souver\u00e4ner Bogentechnik und ausgereifter Klanggestaltung. Sie verstand sich bestens mit ihrer lebendig aufspielenden Klavierpartnerin Magdalena Ney. Rhythmisch zupackend und mit differenzierter Dynamik gestaltete Henning Weber (Klavier) den Kampf der Montagues und Capu-lets aus der Suite \u201eRomeo und Julia\u201c von Sergej Prokofjew. Mit dem schw\u00e4rmerischen Titel \u201eThe Shadow of Your Smile\u201c von Johnny Mandel aus dem Film \u201eThe Sandpiper\u201c entlie\u00df das Querfl\u00f6tenensemble \u201eTop the Flute\u201c das Publikum in die Pause.<\/p>\n<p>Lea Widmer (Marimba) er\u00f6ffnete den zweiten Teil des Abends mit einer farbenreichen und spannenden Interpretation der \u201eStory in Between\u201c von Michael Gro\u00dfmann. Weich und tr\u00e4umerisch erklang die beliebte Romanze e-Moll von Franz Liszt in der Interpretation von Tamina Pamir (Klavier). Perfekt im Zusammenspiel und mit ansteckender Musizierfreude gestalte-ten Hannah Kipp und Marius Lindenthal das Duett f\u00fcr zwei Celli in G-Dur von Joseph Haydn. Alina Kisner (Klavier) sp\u00fcrte jedem Detail des Inter-mezzos e-Moll op. 4 Nr. 2 von Robert Schumann nach. In ihrer klang-sch\u00f6nen Interpretation kamen auch Nebenstimmen geb\u00fchrend zur Gel-tung. In der \u201eFantaisie brillante pour Flute et Piano\u201c von Fran\u00c3\u00a7ois Borne \u00fcberzeugte Katharina Schaub (Querfl\u00f6te) durch klare Artikulation in den L\u00e4ufen und gro\u00dfe Ruhe in den Kantilenen. Ihre souver\u00e4ne Partnerin am Klavier war Magdalena Ney. Ein H\u00f6hepunkt des Abends war die Darbie-tung der \u201eEtude d\u00e2\u20ac\u2122ex\u00e9cution transcendante f-Moll\u201c von Franz Liszt durch Anton L\u00f6bens (Klavier). Wie selbstverst\u00e4ndlich verf\u00fcgte der Pianist \u00fcber die virtuose Technik und fand zu einer spannungsvollen, eigenst\u00e4ndigen Interpretation. Der Chor der Musikschule unter Leitung von Stephen Berg beschloss den Abend mit \u201eCome Again\u201c von John Dowland, einem Volks-lied aus den Ardennen und \u201eHappy Together\u201c von The Turtles. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im F\u00fcrstensaal des Stadtschlosses veranstaltete die Musikschule der Stadt Fulda ihr traditionelles Jahreskonzert, das die stilistische Vielseitigkeit und die hohe Qualit\u00e4t der Ausbildung gleicherma\u00dfen unter Beweis stellte. Carsten Rupp f\u00fchrte mit kurzen, geschickt ausgew\u00e4hlten Kommentaren durch das Programm. 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