{"id":156830,"date":"2016-11-08T08:01:09","date_gmt":"2016-11-08T07:01:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=156830"},"modified":"2016-11-08T08:01:09","modified_gmt":"2016-11-08T07:01:09","slug":"landwirtschaftsministerin-priska-hinz-zeichnet-beste-hessische-imkerinnen-und-imker-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=156830","title":{"rendered":"Landwirtschaftsministerin Priska Hinz zeichnet beste hessische Imkerinnen und Imker aus"},"content":{"rendered":"<p>\u201eBienen liefern ein hochwertiges und k\u00f6stliches Naturprodukt, den Honig. Aber sie leisten noch viel mehr: Sie best\u00e4uben Wild- und Kulturpflanzen und tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Umso wichtiger ist daher die Arbeit der hessischen Imkerinnen und Imker. Zugleich sind sie Botschafterinnen und Botschafter f\u00fcr die Bedeutung und den Erhalt der Biodiversit\u00e4t\u201c, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in ihrer Begr\u00fc\u00dfung zum 8. Hessischen Honigtag in H\u00fcttenberg, zu dem der Landesverband Hessischer Imker e.V. eingeladen hatte. Neben Fachvortr\u00e4gen zum Thema Honig wurden au\u00dferdem die Preistr\u00e4ger der hessischen Honigpr\u00e4mierung 2016 ausgezeichnet.<\/p>\n<p>\u201eDie Imkerinnen und Imker hatten in diesem Jahr nicht nur mit der schlechten Witterung im Fr\u00fchsommer und einem Ernteausfall zu k\u00e4mpfen, weil die Bienen den Honig als Nahrungsquelle selbst ben\u00f6tigten. Auch die Varroamilbe setzt den Bienenv\u00f6lkern weiterhin zu. Darum fiel die Ernte insgesamt unterdurchschnittlich aus\u201c, so die Ministerin. \u201eUmso wichtiger ist es sicher zu stellen, dass wir in Hessen einen vielf\u00e4ltigen Pflanzenbau mit bl\u00fchenden Kulturen vom Fr\u00fchjahr bis in den Herbst vorhalten k\u00f6nnen, der das Nahrungsangebot der best\u00e4ubenden Insekten sichert.\u201c<\/p>\n<p>Kampagne \u201eBienenfreundliches Hessen\u201c<\/p>\n<p>Die hessische Landesregierung setzt sich nicht nur durch die Umsetzung der hessischen Biodiversit\u00e4tsstrategie f\u00fcr den Schutz und den Erhalt der Artenvielfalt und damit auch der Nahrungsquelle f\u00fcr Bienen und anderen Best\u00e4uber ein. \u00dcber das hessische Agrarumweltprogramm \u2013 HALM \u2013 schafft sie einen wichtigen Anreiz f\u00fcr Landwirtinnen und Landwirte, ihre bewirtschafteten Fl\u00e4chen besonders bienenfreundliche zu gestalten. \u201eDas Programm ist gut angelaufen \u2013 aber es gibt trotzdem noch viel zu tun. Darum arbeitet das Umweltministerium gerade gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschaft und mit Imkerinnen und Imkern an einer landesweiten Kampagne, die speziell auf die Bedeutung der Bienen und ihrer Funktion aufmerksam macht und der Bev\u00f6lkerung ganz konkret mitteilt, wie sie den Best\u00e4ubern helfen kann\u201c, k\u00fcndigte Hinz an. Unter dem Motto \u201eBienenfreundliches Hessen\u201c werden im kommenden Jahre zahlreiche Aktionen stattfinden. \u201eWir wollen vor allem sensibilisieren und aufkl\u00e4ren \u2013 f\u00fcr Bienen, f\u00fcr Bl\u00fcten und f\u00fcr den Erhalt unserer Pflanzen- und Tierwelt\u201c, sagte die Ministerin.<\/p>\n<p>\u201eAuch die Honigpr\u00e4mierung ist ein wichtiger Baustein f\u00fcr die Vermittlung: Nach objektiven Kriterien gepr\u00fcfter Honig zeigt den Verbraucherinnen und Verbrauchern, was f\u00fcr ein wertvolles Naturprodukt sie vor sich haben. Zugleich k\u00f6nnen die Imkerinnen und Imker den eigenen Honig besser vermarkten\u201c, sagte Landwirtschaftsministerin Hinz. \u201eObwohl das Honigjahr 2016 durch niedrige Ertr\u00e4ge gekennzeichnet war, wurde bei den eingereichten Honigen eine gute Qualit\u00e4t erzielt\u201c, sagte Hinz.<\/p>\n<p>Ausgezeichneter Honig aus Hessen<\/p>\n<p>Fast 9.000 hessische Imkerinnen und Imker in 163 Ortsvereinen waren aufgerufen, an der Honigpr\u00e4mierung teilzunehmen und ihren Honig einzureichen, 170 nahmen teil. F\u00fcr die Untersuchung der Honige wird ein bundesweit einheitliches Pr\u00fcfschema des Deutschen Imkerverbunds zu Grunde gelegt. Es geht zum einen um Sauberkeit, Konsistenz, Geruch und Geschmack und zum anderen um eine chemisch-physikalische Analyse zum Wassergehalt und R\u00fcckst\u00e4nden von Pflanzenschutzmitteln. 119 Imkerinnen und Imker \u2013 das entspricht 70 Prozent \u2013 werden mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille des Deutschen Imkerbundes ausgezeichnet. Sie d\u00fcrfen ihren Honig im Glas des Deutschen Imkerbundes verkaufen.<\/p>\n<p>Den f\u00fcnf besten mit Gold pr\u00e4mierten Imkerinnen und Imkern bekamen von Manfred Ritz, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Hessischer Imker, der Honigk\u00f6nigin Lara Katharina I. und von\u00c2\u00a0 Landwirtschaftsministerin Priska Hinz in H\u00fcttenberg Medaillen \u00fcbergeben. Die zwei besten der Pr\u00e4mierten erhielten zus\u00e4tzlich\u00c2\u00a0 jeweils eine Ehrenmedaille der hessischen Landesregierung in Silber bzw. Bronze. Bei der diesj\u00e4hrigen Honigpr\u00e4mierung wurden Heike und Frank Leonhard (Frankfurt) mit der Staatsmedaille in Silber und Harry Kopp (Darmstadt) mit der Staatsmedaille in Bronze geehrt. Au\u00dferdem \u00fcbergab Ministerin Hinz dem Bienenzuchtverein H\u00fcttenberg eine Zuwendung aus den Lotto-Tronc-Mitteln in H\u00f6he von 500 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eBienen liefern ein hochwertiges und k\u00f6stliches Naturprodukt, den Honig. Aber sie leisten noch viel mehr: Sie best\u00e4uben Wild- und Kulturpflanzen und tragen damit zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Umso wichtiger ist daher die Arbeit der hessischen Imkerinnen und Imker. 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