{"id":156624,"date":"2016-11-01T14:23:48","date_gmt":"2016-11-01T13:23:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=156624"},"modified":"2016-11-01T14:23:48","modified_gmt":"2016-11-01T13:23:48","slug":"hessische-winzer-werden-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=156624","title":{"rendered":"Hessische Winzer werden ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Rheingauer und Bergstr\u00e4\u00dfer Winzer haben erneut ihr weinbauliches K\u00f6nnen und die hervorragende Qualit\u00e4t ihrer Produkte unter Beweis gestellt\u201c, erkl\u00e4rte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz anl\u00e4sslich der Ehrung der Landessieger und Staatsehrenpreistr\u00e4ger auf der diesj\u00e4hrigen Landeswein- und Landessektpr\u00e4mierung im Kloster Eberbach. Im M\u00f6nchsrefektorium zeichnete sie die Landessieger f\u00fcr die besten Weine und Sekte der jeweiligen Kategorie aus. \u201eDie Landeswein- und -sektpr\u00e4mierung dokumentiert wie keine andere Veranstaltung das hohe Qualit\u00e4tsniveau, das die Winzerinnen und Winzer in unseren beiden Anbauregionen seit Jahren halten und weiter steigern\u201c, so Hinz.<\/p>\n<p>Die erfolgreiche Teilnahme an der Landeswein- und -sektpr\u00e4mierung bleibt ein ausgezeichnetes Verkaufsargument: \u201eEine Preism\u00fcnze auf der Flasche oder in der Weinliste zeigt dem Verbraucher, dass er einen qualitativ hochwertigen hessischen Wein in den H\u00e4nden h\u00e4lt. Die Pr\u00e4mierung dient dem Kunden so als wertvolle Orientierungshilfe zur Qualit\u00e4tsbeurteilung beim Kauf und gleichzeitig den Winzern als wichtiges Marketinginstrument\u201c, sagte Hinz. Dar\u00fcber hinaus bietet die Teilnahme den Betrieben die M\u00f6glichkeit, zu erkennen, wo sie mit ihrer Produktion im Vergleich zu den anderen Betrieben stehen.<\/p>\n<p>1.699 Weine und 68 Sekte wurden gepr\u00fcft<\/p>\n<p>Die Qualit\u00e4t der Produkte wird nach den strengen Ma\u00dfst\u00e4ben einer Fachjury beurteilt. Die erzielten Bewertungen der Weine und Sekte finden ihren Ausdruck in den verliehenen Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Im vergangenen Pr\u00e4mierungsjahr stellten die hessischen Weinbaubetriebe die stattliche Zahl von 1.699 Weinen und 68 Sekten zur Pr\u00fcfung an. Die Jury zeichnete davon 684 mit der Goldmedaille aus, 668 erhielten Silber und 255 Bronze. \u201eBei der Landeswein- und -sektpr\u00e4mierung treten die besten hessischen Weine und Sekte gegeneinander an. Auf diesen Qualit\u00e4tsstandard d\u00fcrfen wir wirklich stolz sein\u201c, so Hinz weiter. \u201eMit den 1.607 Medaillen werden \u00fcbrigens rund 30 Prozent aller in 2015 in Hessen zur amtlichen Qualit\u00e4tspr\u00fcfung angestellter Weine und Sekte ausgezeichnet. Ein eindeutiges Indiz f\u00fcr die hohe Qualit\u00e4t der hessischen Weine und Sekte insgesamt.\u201c<\/p>\n<p>Im R\u00fcckblick auf das Jahr 2016 verwies die Ministerin auf den durch die starken Regenf\u00e4lle im Mai und Juni ausgel\u00f6sten Befall mit Falschen Mehltau, der teilweise zu erheblichen Ertragseinbu\u00dfen f\u00fchrte, insbesondere in \u00f6kologisch wirtschaftenden Betrieben. Hessen setzt sich daher daf\u00fcr ein, dass Kaliumphosphonat in den Anhang II der EU-\u00d6ko-Verordnung aufgenommen wird und so den Betrieben als Pflanzenschutzmittel zur Verf\u00fcgung steht. Sie betonte in dem Zusammenhang das Beratungsangebot des von der Hochschule Geisenheim und dem Regierungspr\u00e4sidium Darmstadt herausgegebenen Pflanzenschutzwarndienstes.<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nLandeswein- und Landessektpr\u00e4mierung<br \/>\nDie nach strengen Ma\u00dfst\u00e4ben einer Fachjury getroffene Beurteilung der Weine und Sekte gibt den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine wichtige Orientierungshilfe hinsichtlich des Leistungsstandes des heimischen Weinbaus und seiner Produkte. Sie dient wesentlich dem Dialog der Produzenten mit ihren Kunden und f\u00f6rdert damit gleichzeitig Qualit\u00e4tsstreben und Absatzsicherung. Teilnahmeberechtigt sind nat\u00fcrliche und juristische Personen der Weinwirtschaft einschlie\u00dflich der Sektkellereien, soweit sie Weine und Sekte aus in den Anbaugebieten Rheingau und Hessische Bergstra\u00dfe geernteten Trauben selbst herstellen bzw. herstellen lassen. Diese und weitere der besten Weine Hessens k\u00f6nnen Genie\u00dfer am 29. Oktober von 14 bis 19 Uhr im Laiendormitorium des Klosters Eberbach verkosten.<\/p>\n<p>Daten zur Landeswein- und Landessektpr\u00e4mierung 2016:<br \/>\nIn diesem Jahr stellten 139 hessische Weing\u00fcter (Vorjahr 124, 2014: 145, 2013: 154, 2012: 153) insgesamt 1.699 Weine (Vorjahr 1.407, 2014: 1.564 Weine, 2013: 1.337, 2012: 1.526) an, davon 1.419 Weine (Vorjahr 1.199, 2014: 1.324, 2013: 1.072, 2012: 1.257) aus dem Rheingau und 280 Weine (Vorjahr 208, 2014: 240, 2013: 265, 2012: 269) von der Hess. Bergstra\u00dfe), sowie 68 Sekte (Vorjahr 52, 2014: 84, 2013: 63, 2012: 68) zur Bewertung an.<\/p>\n<p>Die Anzahl der angestellten Weine und Sekte variiert in gewissem Umfang in Abh\u00e4ngigkeit der unterschiedlichen Ertr\u00e4ge der jeweiligen Jahre.<br \/>\nBez\u00fcglich der teilnehmenden Betriebe ergeben sich ebenfalls j\u00e4hrliche Schwankungen, allerdings macht sich hier auch der Strukturwandel in der Weinwirtschaft bemerkbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eDie Rheingauer und Bergstr\u00e4\u00dfer Winzer haben erneut ihr weinbauliches K\u00f6nnen und die hervorragende Qualit\u00e4t ihrer Produkte unter Beweis gestellt\u201c, erkl\u00e4rte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz anl\u00e4sslich der Ehrung der Landessieger und Staatsehrenpreistr\u00e4ger auf der diesj\u00e4hrigen Landeswein- und Landessektpr\u00e4mierung im Kloster Eberbach. 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