{"id":156471,"date":"2016-10-25T23:15:18","date_gmt":"2016-10-25T21:15:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=156471"},"modified":"2016-10-25T23:15:18","modified_gmt":"2016-10-25T21:15:18","slug":"kommunikation-ist-mehr-als-sprache-wort-los-soll-wege-aufzeigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=156471","title":{"rendered":"Kommunikation ist mehr  als Sprache \u2013 wort.los soll Wege aufzeigen"},"content":{"rendered":"<p>Wie zeigt man in Geb\u00e4rdensprache zum Beispiel \u201eHimmel\u201c? Diese und weitere Fragen beantworten zuk\u00fcnftig Plakate und Medien des neuen Aktionsprogramms \u201eWort.los\u201c der Caritas im Bistum Fulda, mit denen dazu beigetragen werden soll, Geb\u00e4rdensprache als ein wesentliches Instrument nonverbaler Kommunikation bekannter zu machen und sich in Schule und Kita sowie im \u00f6ffentlichen Raum mehr damit zu besch\u00e4ftigen. Das Projekt auf den Weg brachten u.a. der stellv. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Caritasverbandes f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa, Werner Althaus, sowie Melanie Odenwald vom Sozialdienst der Fuldaer Caritas-Werkst\u00e4tten. Ein Plakat mit dem Vater unser in Geb\u00e4rden macht den Auftakt &#8211; unser Foto entstand bei dessen Pr\u00e4sentation durch Vertreter der Caritas-Verbandsspitze und die beteiligten Dienste. Bei einem Einkehrtag\u00c2\u00a0 geh\u00f6rloser Menschen im November in Fulda soll wort.los dann erstmalig breitere \u00d6ffentlichkeit finden.<\/p>\n<p>Denn viele Menschen in Deutschland sind im Alltag auf Geb\u00e4rdensprache angewiesen. Wer aber nicht verstanden wird, wenn er in seiner Sprache spricht, f\u00fchlt sich isoliert und wom\u00f6glich sogar zur\u00fcckgewiesen: Menschen, die lautsprachlich eingeschr\u00e4nkt sind, trauen sich daher oft einfach nicht so h\u00e4ufig in Gesch\u00e4fte, in Beh\u00f6rden oder Institutionen und sind daher mehr auf Hilfe angewiesen, als eigentlich n\u00f6tig. Denn die Sprache (Laut- und Geb\u00e4rdensprache) ist der entscheidende Schl\u00fcssel f\u00fcr zwischenmenschliche Beziehungen und Kommunikation. Im Alltag gestaltet sich das f\u00fcr geh\u00f6rlose Menschen dementsprechend schwierig, da Geb\u00e4rdensprache\u00c2\u00a0 von vielen Gespr\u00e4chspartnern einfach nicht verstanden wird.<\/p>\n<p>Mit der Plakatserie Wort.los, will die Caritas Fulda auf diese Situationen reagieren und aufzeigen, wie einfach jeder erste wichtige Worte zu geb\u00e4rden lernen und verstehen kann.\u00c2\u00a0 Mit den Plakaten, so hofft man beim katholischen Wohlfahrtsverband, kann k\u00fcnftig in Kinderg\u00e4rten, Schulen, Firmgruppen, Beh\u00f6rden und Betrieben quasi spielerisch eine neue, ganz besondere Sprache gelernt werden. Einfache Geb\u00e4rden zu beherrschen zeigt den Menschen, die auf diese Sprache angewiesen sind, dass sie willkommen sind\u00c2\u00a0 \u2013 erm\u00f6glicht also Inklusion und Teilhabe.<\/p>\n<p>Die Plakate k\u00f6nnen ab sofort per E-Mail unter carisma.media@caritas-fulda.de in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen bestellt werden. Sie sind themenspezifisch so bebildert, dass man ohne fachliche Anleitung die gezeigten Begriffe erlernen kann. Sollte dennoch einmal etwas unklar sein, hilft ein Anruf beim Sozialdienst f\u00fcr Geh\u00f6rlose im Caritasverband Fulda: Werner Althaus gibt gerne Auskunft (Tel. 0661 \/ 2428-331).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wie zeigt man in Geb\u00e4rdensprache zum Beispiel \u201eHimmel\u201c? 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