{"id":156265,"date":"2016-10-19T08:19:56","date_gmt":"2016-10-19T06:19:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=156265"},"modified":"2016-10-19T08:19:56","modified_gmt":"2016-10-19T06:19:56","slug":"gemeinsam-mehr-erreichen-infoveranstaltung-vom-regierungspraesidium-und-gdi-vogelsberg-potenziale-digitaler-vernetzter-verwaltung-am-beispiel-geodaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=156265","title":{"rendered":"&#8220;Gemeinsam mehr erreichen&#8221; &#8211; Infoveranstaltung vom Regierungspr\u00e4sidium und GDI Vogelsberg: Potenziale digitaler, vernetzter Verwaltung am Beispiel Geodaten"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-156270\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum-265x177.jpg\" alt=\"blickplenum\" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/BlickPlenum.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Unter dem Titel \u201eGemeinsam mehr erreichen &#8211; Potenziale digitaler, vernetzter Verwaltung am Beispiel Geodaten\u201c veranstalteten das Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen und das Kommunennetzwerk GDI (Geodateninfrastruktur) Vogelsberg am Freitag, den 14. Oktober eine Informationsveranstaltung zu den Themen Geodaten in der Verwaltung, Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) und der europ\u00e4ischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE). Die mehr als 60 Teilnehmer, unter ihnen Vertreter kommunaler Institutionen und Unternehmen, Vertreter der \u00c4mter f\u00fcr Bodenmanagement sowie B\u00fcrgermeisterinnen und B\u00fcrgermeister, wurden zun\u00e4chst durch den Ersten Kreisbeigeordneten des Vogelsbergkreises Dr. Jens Mischak sowie durch Regierungspr\u00e4sident Dr. Christoph Ullrich begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Beide betonten das enorme Potenzial von Geodaten sowohl in der Verwaltung, als auch f\u00fcr Unternehmen und im t\u00e4glichen Leben. \u201eGeoinformationssysteme und Geodateninfrastrukturen d\u00fcrfen in der Verwaltung nicht mehr fehlen.\u201c, so Mischak. Daher haben sich im Vogelsbergkreis schon im Februar 2013 alle Kommunen und der Kreis zusammengeschlossen, um eine gemeinsame GDI aufzubauen. Laut Ullrich sei es jedoch \u201e[\u00e2\u20ac\u00a6] keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, dass sich, wie im Vogelsbergkreis, alle Kommunen und die Kreisverwaltung zusammenschlie\u00dfen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.\u201c Daher bedankte sich Ullrich bei allen, die das Potenzial regionaler GDI erkannt haben und diese unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>In einem Impulsvortrag zum Thema \u201eINSPIRE aus europ\u00e4ischer Perspektive\u201c erl\u00e4uterte die Referentin Daniela Hogrebe (Koordinierungsstelle der GDI-DE) die Grundlagen der Geodateninfrastruktur (GDI) in der Europ\u00e4ischen Gemeinschaft (INSPIRE) sowie den derzeitigen Stand der Umsetzung in Deutschland im Vergleich zu den anderen EU-L\u00e4ndern. In drei Fachvortr\u00e4gen wurde anschlie\u00dfend die gemeinschaftliche europ\u00e4ische Geodateninfrastruktur kritisch beleuchtet sowie der Nutzen und die Chancen insbesondere f\u00fcr die Kommunen herausgearbeitet. Das Augenmerk lag dabei vor allem auf den Verwaltungsprozessen, die durch die Digitalisierung und Vernetzung von Geodaten optimiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mit dem Vortrag \u201eINSPIRE\u00c2\u00ae in Deutschland &#8211; Ein Beispiel f\u00fcr europ\u00e4ische \u00dcberregulierung oder sinnvolle Erg\u00e4nzung im Zeitalter digitaler Geoinformationsstrategien\u201c stellte der Referent Dipl.-Ing. Udo Stichling (Pr\u00e4sident des Deutschen Dachverbands f\u00fcr Geoinformation e.V. (DDGI)) besonderes die Anforderungen aus Sicht der B\u00fcrger und der Wirtschaft dar. \u201eDie Nutzer erwarten heutzutage eine mobile Nutzung der Daten und diese soll am besten kostenfrei sein.\u201c, so Stichling. Um positive Effekte auf die Wirtschafts- und Tourismusf\u00f6rderung sowie die Bev\u00f6lkerungsentwicklung zu erzielen, m\u00fcsse daher die Struktur in den Verwaltungen angepasst werden. Dazu geh\u00f6re die Digitalisierung von Daten und Prozessen, aber insbesondere auch die Vereinheitlichung der Datenmodelle, um eine \u00fcbergreifende Nutzung und einen Austausch der Daten zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Gerd Buziek (Sprecher der Esri Deutschland Group GmbH) betonte in seinem Vortrag \u201eDie Omnipr\u00e4senz der Geodaten \u2013 Plattform\u00f6konomie zum Nutzen der digitalen Gesellschaft\u201c vor allem das mangelnde Wissen \u00fcber das Potenzial digitaler, vernetzter Geodaten. \u201eDas Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt.\u201c, rief Buziek allen Teilnehmern ins Ged\u00e4chtnis. Genauso verhalte es sich in Bezug auf GDI und INSPIRE: Die Ver\u00f6ffentlichung von Geodaten erm\u00f6gliche den Zugriff auf verschiedenste Sachverhalte und unterst\u00fctze damit das transparentere Verwaltungshandeln sowie die B\u00fcrgerbeteiligung und Wirtschaftsf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Mit seinem Vortrag zum Thema \u201eQuo vadis INSPIRE\u201c gab Dr. Heino Rudolf (Inhaber von hrd.consulting) einen umfassenden Einblick in m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze, um die Vernetzung von Geodaten voranzutreiben. \u201eINSPIRE sehe ich als gro\u00dfe Chance f\u00fcr Beh\u00f6rden, um an die moderne Technik anzuschlie\u00dfen.\u201c, so Rudolf. Bei einer Diskussionsrunde im Anschluss an die Vortr\u00e4ge brachten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv ein. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr.-Ing. Robert Seu\u00df (Institut f\u00fcr Kommunale Geoinformationssysteme e.V.), der zum Abschluss zusammenfasste: \u201eDigitale, vernetzte Geodaten st\u00e4rken die Verwaltung und machen die Regionen wettbewerbsf\u00e4hig.\u201c Ein gemeinsames Mittagessen bot zudem Raum f\u00fcr Kommunikation.<\/p>\n<p>Foto: v. l.: Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak, Dr. Heino Rudolf (hrd.consulting), Regierungspr\u00e4sident Dr. Christoph Ullrich, Daniela Hogrebe (Koordinierungsstelle der GDI-DE), Prof. Dr. Gerd Buziek (Esri Deutschland Group GmbH), Prof. Robert Seu\u00df (Institut f\u00fcr Kommunale Geoinformationssysteme e. V.), Udo Harzer (Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer GDI Vogelsberg) und Dipl.-Ing. Udo Stichling (Pr\u00e4sident Deutscher Dachverband f\u00fcr Geoinformation e. V.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Unter dem Titel \u201eGemeinsam mehr erreichen &#8211; Potenziale digitaler, vernetzter Verwaltung am Beispiel Geodaten\u201c veranstalteten das Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen und das Kommunennetzwerk GDI (Geodateninfrastruktur) Vogelsberg am Freitag, den 14. Oktober eine Informationsveranstaltung zu den Themen Geodaten in der Verwaltung, Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) und der europ\u00e4ischen Geodateninfrastruktur (INSPIRE). 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