{"id":156090,"date":"2016-10-13T07:50:24","date_gmt":"2016-10-13T05:50:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=156090"},"modified":"2016-10-13T07:50:24","modified_gmt":"2016-10-13T05:50:24","slug":"maxim-kowalew-don-kosaken-verzauberten-publikum-mit-musikalischen-kostbarkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=156090","title":{"rendered":"Maxim Kowalew Don Kosaken verzauberten Publikum mit musikalischen Kostbarkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Die Maxim Kowalew Don Kosaken boten am vergangenen Samstag in der Tanner Stadtkirche ein beeindruckendes Konzert. W\u00e4hrend der erste Teil vor allem ostkirchlich-orthodoxen\u00c2\u00a0 St\u00fccken gewidmet war, war das Programm nach der Pause mit Akkordeon begleiteten weltbekannte Volklieder zumeist weltlich gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>In ihren typischen schwarzen Uniformen samt Stiefeln betraten die S\u00e4nger in stolzer Manier die Kirche und brachten mit ihren kr\u00e4ftigen Stimmen schon mit dem ersten Lied \u201eSkinie\u201c, einem alten Kirchengesang, den Raum zum Vibrieren. Das darauffolgende \u201eSuliko\u201c, ein Volkslied aus Georgien, war ebenso faszinierend von der Darbietung wie das wundervoll gesungene \u201eAve Maria\u201c von Bach-Gounod in einer a-cappella-Bearbeitung, das einen H\u00f6hepunkt des Konzerts markierte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die erste H\u00e4lfte des Konzerts aus sakralen Liedern bestand, die durchs Ohr den Weg direkt ins Herz fanden, gabt es nach der Pause lebhafte, russische Volksweisen zu h\u00f6ren, die vor Lebensfreude und guter Laune spr\u00fchten. Dirigent Viachaslau Yeromin k\u00fcndigte jedes Lied sowohl mit deutschem als auch russischem Titel an und das Publikum klatschte oder stampfte bei den Kosakenm\u00e4rschen begeistert im Takt mit. Nikalai Bykov spielte mit flinken Fingern zu den lebhaften Liedern das Bajan, ein Knopfakkordeon. So erzeugten Ten\u00f6re, Baritons und Bass vereint bei allen Liedern in der Kirche einen beeindruckenden Klangk\u00f6rper. Die Kraft der exzellent ausgebildeten Stimmen gepaart mit viel Gef\u00fchl erfasste das Publikum.<\/p>\n<p>Von tief bis glockenhell erstreckte sich die an Facetten so reiche Bandbreite der allesamt an renommierten Musikkonservatorien ausgebildeten Vokalisten. Das beeindruckende Stimmvolumen der S\u00e4nger \u2013 sowohl als Solisten, als auch im mehrstimmigen Chor \u2013 erf\u00fcllte das Kirchenschiff bis in den letzten Winkel. Und es ging unter die Haut der vielen Zuh\u00f6rer, nicht selten unter die G\u00e4nsehaut.<\/p>\n<p>Die Zeit verging bei dieser rasanten Musik wie im Flug. Bevor das traditionelle \u201eMarusja\u201c erklang, verabschiedeten sich die sieben K\u00fcnstler. Als Zugabe gab es dann noch die bekannten, temperamentvoll und gut gelaunt vorgetragenen \u201eKalinka\u201c und \u201eKatjuscha\u201c, bei dem sie die Kirche Richtung Ausgang verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Pfarrerin Heike Dietrich hie\u00df die Besucher und G\u00e4ste des Konzerts herzlich willkommen. Sie zeigte sich besonders erfreut dar\u00fcber, dass in Zeiten politischer Divergenzen mit Musik Grenzen \u00fcberwunden werden k\u00f6nnten. Am Schluss gab sie den S\u00e4ngern als Gastgeschenk s\u00fc\u00dfe und deftige Rh\u00f6ner Schmankerl mit auf den Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Maxim Kowalew Don Kosaken boten am vergangenen Samstag in der Tanner Stadtkirche ein beeindruckendes Konzert. W\u00e4hrend der erste Teil vor allem ostkirchlich-orthodoxen\u00c2\u00a0 St\u00fccken gewidmet war, war das Programm nach der Pause mit Akkordeon begleiteten weltbekannte Volklieder zumeist weltlich gepr\u00e4gt. 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