{"id":155030,"date":"2016-09-12T18:52:59","date_gmt":"2016-09-12T16:52:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=155030"},"modified":"2016-09-12T18:52:59","modified_gmt":"2016-09-12T16:52:59","slug":"land-hessen-stockt-mittel-fuer-sozialen-wohnungsbau-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=155030","title":{"rendered":"Land Hessen stockt Mittel f\u00fcr sozialen Wohnungsbau auf"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDer Wohnungsmarkt in Teilen Hessen ist weiterhin angespannt. Vor allem bezahlbare Wohnungen in den Ballungsr\u00e4umen und Universit\u00e4tsst\u00e4dten werden dringend ben\u00f6tigt. Darum haben wir beschlossen, die Landesmittel f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau f\u00fcr die kommenden Jahre aufzustocken\u201c, sagte Wohnungsbauministern Priska Hinz heute in Wiesbaden. Nicht nur 2016 und 2017, sondern auch in den Jahren 2018 und 2019 werden jeweils 65 Millionen Euro mehr pro Jahr im Haushalt stehen. Damit erh\u00f6hen sich die Landesmittel f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau um mehr als zehn Prozent. Bis 2019 stehen damit 1,13 Milliarde Euro zur Verf\u00fcgung. Die Ministerin betonte: \u201eEs freut mich sehr, dass wir die Programme f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau \u00fcber mehrere Jahre so gut ausstatten k\u00f6nnen. Wohnungsbau ist eine der wichtigsten Aufgaben, die wir bereits jetzt und f\u00fcr die Zukunft l\u00f6sen m\u00fcssen. Das geht nicht ohne die notwendige finanzielle Unterst\u00fctzung. Die Aufstockung der Landesmittel ist daher auch ein Signal: Das Geld ist da und die Konditionen haben wir deutlich verbessert.\u201c<\/p>\n<p>F\u00f6rderprogramme kommen sehr gut an<\/p>\n<p>Die Vielzahl an F\u00f6rderprogrammen f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau kommt sehr gut an: \u201eIn den vergangenen acht Monaten wurden Bauprojekte f\u00fcr insgesamt 2.800 Wohneinheiten angemeldet. Das ist sechs Mal so viel wie vor meinem Amtsantritt\u201c, betonte Hinz. \u201eMit dem sozialen Wohnungsbau allein kann der Bedarf an Wohnraum allerdings nicht gedeckt werden. Bis 2020 fehlen uns in Hessen j\u00e4hrlich 37.000 Wohnungen. Ob kommunale Wohnungsbauunternehmen oder Investoren f\u00fcr den freien Wohnungsmarkt: Alle sind gefragt, diese Aufgabe kann niemand allein stemmen\u201c, sagte die Ministerin.<\/p>\n<p>Das Land Hessen f\u00f6rdert den Bau von Sozialwohnungen und richtet sich mit den Programmen an verschiedene Zielgruppen, etwa an Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen, an Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen, Studierende oder \u00e4ltere B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Auch die Modernisierung von Mietwohnungen wird finanziell gef\u00f6rdert. Hinzu kommt ein Finanzierungszuschuss, der von den Antragsstellern nicht zur\u00fcckgezahlt werden muss. \u201eDamit haben wir auf die Entwicklung am Kapitalmarkt reagiert\u201c, sagte Hinz. Zus\u00e4tzlich wurden zum Teil technische Auflagen bei der F\u00f6rderung gelockert, so wird beispielsweise keine Mindestgr\u00f6\u00dfe des Schlafraums, des Freiraums oder der Abstellkammer verlangt.<\/p>\n<p>Offener Dialog mit allen Akteuren<\/p>\n<p>\u201eWir setzen auf eine integrierende Wohnungspolitik: Zum einen darf es keinen Verdr\u00e4ngungswettbewerb geben, der dazu f\u00fchrt, dass in den St\u00e4dten nur noch Einkommensstarke leben k\u00f6nnen und alle anderen Bev\u00f6lkerungsgruppen auf die Au\u00dfenbezirke ausweichen m\u00fcssen\u201c, betonte die Ministerin. \u201eZum anderen setzen wir auf starke \u00f6ffentliche Wohnungsbauunternehmen und einen offenen Dialog mit allen relevanten Akteuren. Mit der \u201eAllianz f\u00fcr Wohnen\u201c haben wir eine wichtige Plattform eingerichtet und ich bin froh, dass hier alle wichtigen Akteure an einem Tisch sitzen und miteinander reden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eDer Wohnungsmarkt in Teilen Hessen ist weiterhin angespannt. Vor allem bezahlbare Wohnungen in den Ballungsr\u00e4umen und Universit\u00e4tsst\u00e4dten werden dringend ben\u00f6tigt. Darum haben wir beschlossen, die Landesmittel f\u00fcr den sozialen Wohnungsbau f\u00fcr die kommenden Jahre aufzustocken\u201c, sagte Wohnungsbauministern Priska Hinz heute in Wiesbaden. 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