{"id":152727,"date":"2016-06-29T07:56:02","date_gmt":"2016-06-29T05:56:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=152727"},"modified":"2016-06-29T07:56:02","modified_gmt":"2016-06-29T05:56:02","slug":"netzwerk-der-familien-von-menschen-mit-behinderung-waechst-und-erstarkt-immer-mehr-fuldaer-caritas-delegation-mit-guten-eindruecken-aus-der-ukraine-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=152727","title":{"rendered":"Netzwerk der Familien von Menschen mit Behinderung w\u00e4chst und erstarkt immer mehr. Fuldaer Caritas-Delegation mit guten Eindr\u00fccken aus der Ukraine zur\u00fcck."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-152731\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721-265x177.jpg\" alt=\"zu 40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721\" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/zu-40-cs_Ukraine_Burschtyn_Elterninitiative_0616_IMG_1721.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Ein sehr positives Res\u00fcmee zog eine sechsk\u00f6pfige Fuldaer Caritas-Delegation, die am Wochenende von einem mehrt\u00e4gigen Informationsbesuch beim westukrainischen Schwesterverband in Iwano-Frankiwsk zur\u00fcck gekehrt ist. Dabei zeigten sich die \u201eOst-Reisenden\u201c vor allem angetan von dem im Rahmen des gemeinsamen Behindertenhilfe-Projektes immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Netz der Selbsthilfe-Organisationen: An vielen Orten im Bezirk Iwano-Frankiwsk gr\u00fcnden Eltern und Angeh\u00f6rige von Menschen mit Behinderung nach dem Muster in Fulda Initiativen, um sich gegenseitige Unterst\u00fctzung zu bieten und gemeinsame Aktivit\u00e4ten der betroffenen Familien zu organisieren. Oft sind auch Ortspfarrer eng in die Gruppenaktivit\u00e4ten eingebunden und sorgen f\u00fcr die n\u00f6tige \u201emoralische\u201c Unterst\u00fctzung und f\u00fcr die seelsorgerische Begleitung der Netzwerker.<\/p>\n<p>Die Caritas-Behindertenhilfe in Fulda und in Iwano-Frankiwsk will mit dem gemeinsam entwickelten, auf m\u00f6glichst gro\u00dfe Selbstbestimmung und Teilhabe abzielenden Konzept die Menschen mit Behinderung und ihre Familien st\u00e4rken. Sie sollen sich durch eigenes Handeln einen festen Platz in der ukrainischen Gesellschaft sichern und f\u00fcr die eigenen Interessen eintreten. Gem\u00e4\u00df dem Projekt der beiden Schwesterverb\u00e4nde, das mit Mitteln der Aktion Mensch gef\u00f6rdert wird, bietet die ukrainische Caritas den Gruppen Unterst\u00fctzung bei der Gr\u00fcndung der Selbsthilfe-Initiative und bei der Organisation der Aktivit\u00e4ten. Auch f\u00fcr die notwendige Mobilit\u00e4t bei den Unternehmungen der Gruppen gibt es Hilfe, denn im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Iwano-Frankiwsk und Fulda wurden mittlerweile drei Ford-Transits aus Osthessen zur Caritas Iwano-Frankiwsk \u00fcberf\u00fchrt, die nun dort \u2013 1.500 Kilometer \u00f6stlich von Fulda \u2013 f\u00fcr Fahrdienste bereit stehen. Letztendliches Ziel der Caritas ist es jedoch, dass die Initiativen weitgehend autark arbeiten und f\u00fcr sich einen individuellen Weg suchen, entsprechend lokaler Gegebenheiten und M\u00f6glichkeiten R\u00e4umlichkeiten zu nutzen und Angebote f\u00fcr die Betroffenen zu gestalten.<\/p>\n<p>In diesem Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe er\u00f6ffnete die Caritas Iwano-Frankiwsk \u2013 ebenfalls im Rahmen des Projektes \u2013 im Stadtzentrum gleich gegen\u00fcber der Bischofskathedrale eine Beratungsstelle f\u00fcr die Menschen mit Handicap und ihre Angeh\u00f6rigen. Die Fuldaer G\u00e4ste konnten der Feier beiwohnen, die auch auf gro\u00dfes Medieninteresse stie\u00df. Die Einsegnung der neuen R\u00e4umlichkeiten nahm der Ortsbischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Wolodymyr Wijtyschyn vor.<\/p>\n<p>In einer abschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chsrunde bewerteten die ukrainischen und deutschen Caritas-Vertreter den Stand der Projektentwicklung und legten die weitere Vorgehensweise fest. Au\u00dferdem sprach man \u00fcber weitere Kooperationsm\u00f6glichkeiten u.a. zum Ausbau der Caritas- Werkstatt in Iwano-Frankiwsk und der Arbeitsangebote f\u00fcr die Menschen mit Behinderung. Im Herbst entsendet das Bistum Fulda zudem erstmalig zwei junge Frauen als Freiwillige f\u00fcr ein Jahr zur Caritas in Iwano-Frankiwsk und dem Nachbar-Bistum Kolomyja. Au\u00dferdem steht im Rahmen des Inklusions-Projektes f\u00fcr November auch ein ukrainischer Caritas-Delegationsbesuch in Fulda an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ein sehr positives Res\u00fcmee zog eine sechsk\u00f6pfige Fuldaer Caritas-Delegation, die am Wochenende von einem mehrt\u00e4gigen Informationsbesuch beim westukrainischen Schwesterverband in Iwano-Frankiwsk zur\u00fcck gekehrt ist. 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