{"id":152526,"date":"2016-06-23T12:48:05","date_gmt":"2016-06-23T10:48:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=152526"},"modified":"2016-06-23T12:48:05","modified_gmt":"2016-06-23T10:48:05","slug":"gustavo-imusa-zu-gast-im-tanner-musiksommer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=152526","title":{"rendered":"Gustavo Imusa zu Gast im Tanner Musiksommer"},"content":{"rendered":"<p>Der argentinische Musiker Gustavo Imusa entf\u00fchrte am Sonntagabend sein Publikum in der \u00fcberf\u00fcllten Dorfkirche am Theobaldshof im Rahmen des Tanner Musiksommers auf eine beeindruckende Reise nach Patagonien. Er pr\u00e4sentierte Musik der s\u00fcdlichsten Region der Erde in Wort, Bild, Gesang und Gitarrenkl\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Gustavo Imusa interpretierte traditionelle und zeitgen\u00f6ssische Folklore aus seiner Heimat, die er w\u00e4hrend seines Konzertes auch erl\u00e4uterte: Bei der traditionellen Folklore handele es sich um einen regionaltypischen Musikstil, der seine Wurzeln in den zeremoniellen Rhythmen der urspr\u00fcnglichen V\u00f6lker Patagoniens habe. Die zeitgen\u00f6ssische Folklore Patagoniens dagegen sei eine kulturelle Verschmelzung zwischen traditionellen Elementen der Ureinwohner in ihren Rhythmen, Sprachen und Melodien und modernen Elemente der europ\u00e4ischen Einwanderer. Die von Gustavo Imusa eigens komponierte regionaltypische Folklore, gespielt auf der Akustikgitarre, war eine gelungene mitrei\u00dfende Mischung aus Tradition und Moderne. Nat\u00fcrlich durfte ein Lied der Mapuche, der Ureinwohner Patagoniens, gespielt auf dem Instrument der Ureinwohner, der Kesseltrommel, und gesungen in ihrer Sprache, nicht fehlen.<\/p>\n<p>Die Texte der Lieder, von denen Imusa sang, erz\u00e4hlten von den Landschaften Patagoniens, der Geschichte und den Legenden der Ureinwohner und von dem Leben der Menschen in einer der s\u00fcdlichen Regionen der Erde und entf\u00fchrten in eine Region voller Geschichte, Energie, Sch\u00f6nheit und Gegens\u00e4tzlichkeit. Dabei fehlten Liebeslieder ebenso wenig wie Lieder der Arbeiter und Schafhirten auf den kargen B\u00f6den oder den Erd\u00f6lfeldern. Seine Lieder und die Rhythmen seiner Musik riefen die Erinnerung an die Ureinwohner Patagoniens wach und versetzten das Publikum auf den s\u00fcdamerikanischen Kontinent.<\/p>\n<p>Gustavo Imusa ist zurzeit auf seiner sechsten Tournee in Deutschland, seit 2011 kommt er j\u00e4hrlich nach Europa und gastiert in Kirchen und Konzerts\u00e4len.<\/p>\n<p>Die Reise auf den s\u00fcdamerikanischen Kontinent setzte sich nach Konzertende im Dorfgemeinschaftshaus kulinarisch fort. Dort wurden feurige argentinische Speisen vom Partyservice Rommel angeboten und gemeinsam mit dem argentinischen Generalkonsul Edgardo Mario Malaroda, der die Schirmherrschaft \u00fcber das Konzert \u00fcbernommen hatte, und dem Musiker Gustavo Imusa verspeist.<br \/>\nEin umfassender Genuss f\u00fcr Ohren, Augen und Mund, der von EDEKA Wolf (Tann), FSB Bodenbeschichtungen (Tann) und und dem Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der argentinische Musiker Gustavo Imusa entf\u00fchrte am Sonntagabend sein Publikum in der \u00fcberf\u00fcllten Dorfkirche am Theobaldshof im Rahmen des Tanner Musiksommers auf eine beeindruckende Reise nach Patagonien. Er pr\u00e4sentierte Musik der s\u00fcdlichsten Region der Erde in Wort, Bild, Gesang und Gitarrenkl\u00e4ngen. 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