{"id":152404,"date":"2016-06-20T18:11:01","date_gmt":"2016-06-20T16:11:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=152404"},"modified":"2016-06-20T18:11:01","modified_gmt":"2016-06-20T16:11:01","slug":"schueler-des-marianums-wurden-ueber-risiken-des-konsumverhaltens-aufgeklaert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=152404","title":{"rendered":"Sch\u00fcler des Marianums wurden \u00fcber Risiken des Konsumverhaltens aufgekl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"<p>Zum Thema \u201eKonsum und Schulden machen\u201c referierten in einer Pr\u00e4ventionsveranstaltung f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufen sieben und acht des Marianums in Fulda. die beiden Rechtsanw\u00e4ltinnen Marion Sch\u00fctz und Ursula Hillebrand, Schuldner- und Insolvenzberaterinnen beim Caritasverband f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa. Die Veranstaltung stie\u00df bei den Jugendlichen auf gro\u00dfe Resonanz.<\/p>\n<p>\u201eSchulden k\u00f6nnen krank machen\u201c war eine zentrale Aussage der beiden Schuldner- und Insolvenzberaterinnen, die beide in Anwaltskanzleien t\u00e4tig sind und gleichzeitig beim Caritasverband arbeiten. Die Beratung beim Regionalcaritasverband ist f\u00fcr die Rat- und Hilfesuchenden kostenlos.<br \/>\nAllein im Jahre 2012 h\u00e4tten Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 19 Jahren in Deutschland fast 24 Milliarden Euro ausgegeben. Eine Summe, die laut Hillebrand belege, dass gerade junge Menschen als wichtige Zielgruppe von Industrie und einzelnen Unternehmen<br \/>\nentdeckt wurde. Differenzierter betrachtet bedeute dieses, dass Jugendliche im Jahr 2012 5,2 Milliarden Euro allein f\u00fcr Kleidung ausgegeben haben, gefolgt von 1,9 Milliarden f\u00fcr Fahrrad, Moped, Auto und F\u00fchrerschein. Immerhin 1,5 Milliarden Euro wurden in Fastfood-Restaurants ausgegeben.<br \/>\nGanz genau werde das Konsumverhalten der Heranwachsenden untersucht, wobei beide Schuldner- und Insolvenzberaterinnen den erstaunten Sch\u00fclern Methoden aufzeigten, wie Unternehmen Ware pr\u00e4sentieren, damit sie gerade f\u00fcr junge Menschen attraktiv erscheinen. Lange Wege im Supermarkt oder den stetigen Ortswechsel von Produkten im Markt f\u00fchre dazu, dass die Konsumenten auch Dinge kaufen, die nicht auf dem Einkaufszettel st\u00fcnden. Die Industrie biete derzeit viele vermeintliche Angebote, wie zum Beispiel die Finanzierung von Elektronik oder anderen Luxusg\u00fctern, was zeigen solle, dass sich jeder solche Produkte leisten k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Gewarnt wurden die Jugendlichen vor versteckten Kosten, die pl\u00f6tzlich auftreten k\u00f6nnen, wenn Vertr\u00e4ge nicht genau studiert werden. Als Schuldner- und Insolvenzberaterinnen der Caritas werde ihre Hilfe immer wieder ben\u00f6tigt, so die beiden Referentinnen, da sich gerade junge Menschen sehr schnell verf\u00fchren lie\u00dfen. Informationen \u00fcber die erste eigene Kontoer\u00f6ffnung, Girokonten und Sparb\u00fccher aber auch was es bedeutet, wenn ein \u201eKuckuck\u201c an der Eingangst\u00fcr oder am Computer klebt, rundete die eindrucksvolle und interessante Pr\u00e4ventionsveranstaltung ab.<\/p>\n<p>Mit Arbeitsbl\u00e4ttern, Fragebogen und einem Quiz sollten die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Anschluss selbstst\u00e4ndig erarbeiten, wie man Geld bewusst ausgeben kann, um der Schuldenfalle zu entgehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zum Thema \u201eKonsum und Schulden machen\u201c referierten in einer Pr\u00e4ventionsveranstaltung f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Jahrgangsstufen sieben und acht des Marianums in Fulda. die beiden Rechtsanw\u00e4ltinnen Marion Sch\u00fctz und Ursula Hillebrand, Schuldner- und Insolvenzberaterinnen beim Caritasverband f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa. 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