{"id":152088,"date":"2016-06-11T19:24:54","date_gmt":"2016-06-11T17:24:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=152088"},"modified":"2016-06-11T19:24:54","modified_gmt":"2016-06-11T17:24:54","slug":"biodiversitaetskonferenz-am-13-juni-im-propsteihaus-petersberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=152088","title":{"rendered":"Biodiversit\u00e4tskonferenz am 13. Juni im Propsteihaus Petersberg"},"content":{"rendered":"<p>Vielfalt ist viel Wert. Doch die biologische Vielfalt, die Biodiversit\u00e4t, ist von vielen Seiten bedroht. Weltweit beobachten Experten seit Jahren einen drastischen R\u00fcckgang der Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer genetischen Variabilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Auch in Hessen findet ein Verlust der biologischen Vielfalt statt. So sind nach Angaben des Hessischen Ministeriums f\u00fcr Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in den letzten 230 Jahren mehr als 140 Pflanzenarten ausgestorben, Brutbest\u00e4nde einiger Arten gesunken \u2013 zum Beispiel beim Kiebitz in den letzten 30 Jahren um 85 Prozent \u2013 , und die Flussperlmuschel, die urspr\u00fcnglich in den Gew\u00e4ssern des Vogelsbergs, der Rh\u00f6n, des Spessarts und des Odenwalds verbreitet war, gilt inzwischen als ausgestorben. Gleichzeitig gibt es in Hessen aber auch erste Erfolge zu verzeichnen, wie die R\u00fcckkehr des Luchses, die Wiederausbreitung der Wildkatze oder die Bestandszunahmen gro\u00dfer Vogelarten, wie des Wanderfalkens oder des Uhus.<\/p>\n<p>Weil die Erhaltung der Biodiversit\u00e4t als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gilt, wurde vor fast genau drei Jahren von der hessischen Landesregierung die Hessische Biodiversit\u00e4tsstrategie verabschiedet und inzwischen inhaltlich weiterentwickelt. Mit der Hessischen Biodiversit\u00e4tsstrategie will das Land Hessen dem Verlust an biologischer Vielfalt entgegenwirken und Aktivit\u00e4ten zum Erhalt der nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4ume und Arten und ihrer genetischen Vielfalt f\u00f6rdern. Eine hohe Vielfalt im Tier- und Pflanzenbereich ist wesentliche Voraussetzung f\u00fcr einen intakten Naturhaushalt. Sie ist f\u00fcr den Menschen unverzichtbar, weil nur sie Lebensgrundlagen wie sauberes Wasser, saubere Luft und gesunde Ern\u00e4hrung nachhaltig sichern kann.<\/p>\n<p>Im Rahmen einer gemeinsamen Konferenz von Stadt und Landkreis Fulda, die am Montag, 13. Juni, von 16 bis 19 Uhr im Propsteihaus in Petersberg stattfindet, werden die Ziele und M\u00f6glichkeiten der Strategie auf lokaler Ebene aufgezeigt. Folgende f\u00fcnf Themenschwerpunkte werden beleuchtet: Grunds\u00e4tzliches zur Umsetzung der hessischen Biodiversit\u00e4tsstrategie, Naturschutzarbeit in der Gemeinde, Fledermausschutz im urbanen Bereich, landwirtschaftliche Biodiversit\u00e4tsberatung sowie Finanzierungsm\u00f6glichkeiten und Organisatorisches zur Biodiversit\u00e4tsstrategie.<\/p>\n<p>Es referieren Detlef Szymanski vom Hessischen Ministerium f\u00fcr Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Herbert Schmitt vom NABU Peterberg, Stefan Zaenker von der Arbeitsgemeinschaft f\u00fcr Fledermausschutz Fulda e.V. sowie Martina Behrens vom Beratungsteam Pflanzenbau, Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen. Alle lokalen Akteure und interessierten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger sind herzlich zu der Konferenz eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vielfalt ist viel Wert. 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