{"id":151955,"date":"2016-06-08T11:51:26","date_gmt":"2016-06-08T09:51:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=151955"},"modified":"2016-06-08T11:51:26","modified_gmt":"2016-06-08T09:51:26","slug":"internet-ausbau-in-mittelhessen-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=151955","title":{"rendered":"Internet-Ausbau in Mittelhessen geht weiter"},"content":{"rendered":"<p>Um die Infrastruktur mit schnellem Internet in Mittelhessen kontinuierlich auszubauen, setzt das Regionalmanagement weiter auf die Zusammenarbeit mit Klaus Bernhardt und Dennis Pucher: im dritten Jahr \u00fcbernehmen sie als freie Mitarbeiter die regionale Breitbandberatung. In den vergangenen Jahren haben die f\u00fcnf mittelhessischen Landkreise mit ganz unterschiedlichen Modellen die Anschl\u00fcsse auf bis zu 50 MBit ausgebaut. Jens Ihle, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH, betont: \u201eWir haben geholfen, den l\u00e4ndlichen Raum in Mittelhessen zukunftsf\u00e4hig zu machen. Jetzt geht es um die n\u00e4chste Stufe: die Nachverdichtung l\u00e4sst uns noch schneller werden und dank des neuen Bundesf\u00f6rderprogrammes profitieren jetzt auch Schulen, Krankenh\u00e4user, \u00f6ffentliche Immobilien und vor allem Gewerbekunden von der Aufr\u00fcstung des Netzes.\u201c<\/p>\n<p>2,7 Milliarden Euro investiert der Bund, um ganz Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Einen der ersten F\u00f6rderbescheide in H\u00f6he von rund 2,6 Millionen Euro erhielt jetzt Limburg-Weilburg zusammen mit einer Landesf\u00f6rderung in H\u00f6he von 1,2 Millionen Euro. Ebenso wie die Landkreise Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill und Gie\u00dfen erfolgt der Ausbau in diesem Kreis in Kooperation mit den Providern wie Telekom, Unity Media oder OR Network. Zu relativ geringen Kosten wird die Ma\u00dfnahme mit einem Zuschuss an die Netzbetreiber erm\u00f6glicht. Auch Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir w\u00fcrdigte die breite politische Legitimation und die solidarische Finanzierung des Vorhabens. \u201eWir sind damit in einer absoluten Vorreiter-Rolle und haben breite R\u00fcckendeckung aus den Gemeinden\u201c, erkl\u00e4rt Klaus Bernhardt: in Marburg-Biedenkopf konnte der Ausbau bereits im August 2015 abgeschlossen werden, Limburg-Weilburg wird Ende 2016 soweit sein und die Landkreise Gie\u00dfen und Lahn-Dill haben das Soll voraussichtlich im Januar 2017 erreicht: \u201e95 Prozent der Fl\u00e4che sind mit dann mit 25 bzw. 30 MBit versorgt\u201c, erkl\u00e4rt Dennis Pucher. \u201eDoch gerade Gewerbegebiete liegen oft in den verbliebenen 5 Prozent, diese sollen nun Glasfaseranschl\u00fcsse direkt an das Geb\u00e4ude zu g\u00fcnstigen Konditionen erhalten.\u201c Auch die anderen Landkreise haben F\u00f6rderantr\u00e4ge f\u00fcr das Bundesprogramm gestellt, der Vogelsbergkreis will im Sommer 2016 den Ausbau mit seiner eigenen Breitbandinfrastrukturgesellschaft Oberhessen (Bigo) starten und dazu im Juli den Kooperationspartner f\u00fcr den Netzbetrieb ausw\u00e4hlen. Hessen beabsichtigt, diesen Ausbau mit bis zu 1,2 Millionen Euro an Landesmitteln in Form einer Kofinanzierung auszustatten, wenn der F\u00f6rderantrag beim Bund Erfolg hat.<\/p>\n<p>Das Land Hessen f\u00f6rdert die regionale Breitbandberatung bei der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH im Rahmen seiner Initiative \u201eMehr Breitband in Hessen\u201c im Jahr 2016 mit 98.000 Euro. Neben zahlreichen Gespr\u00e4chen helfen die Breitbandberater mit Stellungnahmen gegen\u00fcber dem Land, sind bei Veranstaltungen vor Ort und haben mit dem Breitband-Camp Mittelhessen im November 2015 zu einer eigenen Veranstaltung eingeladen, bei der die Anwendungs-M\u00f6glichkeiten des schnellen Internets aufgezeigt wurden. Auch die Versorgung mit drahtlosem Internet (WLAN) ist Thema f\u00fcr Bernhardt und Pucher.<\/p>\n<p>Landesweit haben in Hessen bereits drei von vier Haushalten (72,1 Prozent) die M\u00f6glichkeit, einen schnellen Internetanschluss von mindestens 50 Mbit\/s zu nutzen (Quelle: Breitbandatlas der Bundesregierung). Damit liegt Hessen auf Rang drei der Fl\u00e4chenl\u00e4nder. \u201eSchnelles Internet ist eine unerl\u00e4ssliche Infrastruktur f\u00fcr B\u00fcrger und Unternehmen. Dabei unterst\u00fctzen wir die Kommunen erstmals auch mit direkten Zusch\u00fcssen\u201c, sagte Wirtschaftsminister Al-Wazir. \u201eWir stellen 46 Millionen Euro als Kofinanzierung bereit, damit unsere Kommunen so weit wie m\u00f6glich vom F\u00f6rderprogramm des Bundes profitieren k\u00f6nnen.\u201c Ziel ist die fl\u00e4chendeckende Erschlie\u00dfung bis Ende 2018. Die weitere Entwicklung ist auch Thema am 16. Juni 2016, wenn in Frankfurt der 7. Hessische Breitbandgipfel stattfindet.<\/p>\n<p>\u00dcber das Regionalmanagement Mittelhessen:<br \/>\nDas Regionalmanagement Mittelhessen st\u00e4rkt und vermarktet den Wirtschafts- und Hochschulstandort in der Mitte von Hessen. Der Schulterschluss aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist in den Themenfeldern Infrastruktur, Bildung und Fachkr\u00e4fte sowie Forschung und Innovation t\u00e4tig. In der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH haben sich 2013 alle Handwerkskammern, Hochschulen, Industrie- und Handelskammern, Landkreise und Oberzentren mit dem Verein Mittelhessen zusammen getan, um das seit 2003 bestehende Regionalmanagement weiter zu entwickeln, Strategien f\u00fcr die Region zu planen und gemeinsam umzusetzen. Mehr zur Region und zum Breitbandausbau findet man auf http:\/\/breitband.mittelhessen.eu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Um die Infrastruktur mit schnellem Internet in Mittelhessen kontinuierlich auszubauen, setzt das Regionalmanagement weiter auf die Zusammenarbeit mit Klaus Bernhardt und Dennis Pucher: im dritten Jahr \u00fcbernehmen sie als freie Mitarbeiter die regionale Breitbandberatung. 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