{"id":151738,"date":"2016-06-01T10:21:44","date_gmt":"2016-06-01T08:21:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=151738"},"modified":"2016-06-01T10:21:44","modified_gmt":"2016-06-01T08:21:44","slug":"christine-kircher-leitet-das-selbsthilfebuero-osthessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=151738","title":{"rendered":"Christine Kircher leitet das Selbsthilfeb\u00fcro Osthessen"},"content":{"rendered":"<p>Selbsthilfegruppen stellen laut Aussage von Christine Kircher als \u201eExperten in eigener Sache\u201c eine wichtige Erg\u00e4nzung zu professionellen Versorgungsangeboten dar. Die 61-j\u00e4hrige Diplom-Sozialp\u00e4dagogin leitet seit 2009 das Selbsthilfeb\u00fcro Osthessen in Tr\u00e4gerschaft des Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverbands, Parit\u00e4tische Projekte gGmbH. Sie ist damit Ansprechpartnerin f\u00fcr mittlerweile fast 150 Selbsthilfegruppen in den Landkreisen Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg sowie m\u00f6glichen Interessenten, die eine solche Gruppe gr\u00fcnden wollen.<\/p>\n<p>Nach den Erfahrungen der Sozialarbeiterin besteht der entscheidende Vorteil von Selbsthilfegruppen darin, dass sich Menschen, die unter k\u00f6rperlichen und psychischen Problemen und Erkrankungen sowie allgemeinen Lebenskrisen leiden, in einer Gemeinschaft ebenfalls Betroffener aufgehoben und verstanden f\u00fchlen k\u00f6nnten. Sie erhielten dadurch die Gewissheit, mit ihren Sorgen und \u00c4ngsten nicht alleine zu sein. \u201eAuf diese Weise l\u00e4sst sich vielleicht verhindern, dass jemand in ein Loch f\u00e4llt\u201c, betont Christine Kircher. \u201eUnd wenn es bereits passiert ist, dann findet man eher wieder heraus.\u201c Der Erfahrungsaustausch mit Anderen schaffe individuelle Entlastung und trage dazu bei, sich gemeinsam die Herausforderungen des Alltags besser bew\u00e4ltigen lie\u00dfen.<\/p>\n<p>Christine Kircher sieht einen wachsenden Unterst\u00fctzungs- und Beratungsbedarf des Selbsthilfeb\u00fcros und macht dies daran fest, dass die Zahl der betreuten Gruppen sowie der telefonischen Nachfragen deutlich angestiegen sei. So sind in der aktuellen Ausgabe des Selbsthilfegruppenverzeichnisses, das im Juni erstmals mehrsprachig erscheinen wird, 116 Gruppen mit Kontaktadressen aufgef\u00fchrt. Es konnten aber nur Gruppen erfasst werden, die sich schriftlich zur\u00fcckgemeldet hatten. \u201eAuch wegen personeller Wechsel bei den jeweiligen Ansprechpartnern ist von einer h\u00f6heren Zahl auszugehen.\u201c Vor diesem Hintergrund zeigt sich Christine Kircher erfreut, dass der Landkreis und die Stadt Fulda ihren j\u00e4hrlichen Zuschuss an das Selbsthilfeb\u00fcro auf 6.000 Euro erh\u00f6ht haben.<\/p>\n<p>Bei der Gr\u00fcndung einer Selbsthilfegruppe wird die Diplom-Sozialp\u00e4dagogin nicht selbst initiativ. Sie leistet jedoch in der Anfangsphase Hilfestellung durch pers\u00f6nliche Beratungstermine sowie bei der \u00dcbermittlung von Kontaktdaten und der Bereitstellung von R\u00e4umlichkeiten im Selbsthilfeb\u00fcro. Auf Wunsch nimmt Christine Kircher an den ersten Treffen teil, um Gruppenregeln zu kl\u00e4ren oder auch Hinweise zur Gespr\u00e4chsf\u00fchrung zu geben. Sie steht weiterhin beratend zur Seite, zum Beispiel bei der Beantragung von F\u00f6rdermitteln. Jeweils zweimal im Jahr finden Fortbildungsveranstaltungen sowie Netzwerktreffen in lockerer Runde statt. Zudem wird jedes Jahr in Fulda ein Selbsthilfetag durchgef\u00fchrt, bei dem sich die verschiedenen Selbsthilfegruppen pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Die Leiterin des Selbsthilfeb\u00fcros sch\u00e4tzt, dass \u00fcber die Startphase hinaus ungef\u00e4hr ein Drittel der Gruppen intensiver begleitet werden. Zu allen ihr bekannten Selbsthilfegruppen unterh\u00e4lt sie Schriftverkehr. Gro\u00dfen Wert legt Christine Kircher auf den regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit den regionalen Akteuren im Gesundheitsbereich, um diese gezielt auf die Pr\u00e4ventions- und Nachsorgeangebote der jeweiligen Selbsthilfegruppen aufmerksam zu machen. Die entsprechenden Bem\u00fchungen w\u00fcrden jetzt weiter verst\u00e4rkt, weil durch die verbesserte finanzielle F\u00f6rderung des Selbsthilfeb\u00fcros eine Aufstockung der Personalstunden erm\u00f6glicht worden sei. Davon k\u00f6nnten im \u00dcbrigen auch die angedachten Projekte \u201eJunge Selbsthilfe\u201c sowie \u201eMigration und Selbsthilfe\u201c profitieren.<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nSelbsthilfeb\u00fcro Osthessen<br \/>\nPetersberger Str. 21, 36037 Fulda<br \/>\nTelefon (0661)901 98 46, E-Mail selbsthilfe.osthessen@paritaet-projekte.org<br \/>\nwww.paritaet-selbsthilfe.org<\/p>\n<p>Info<br \/>\nIn unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden sollen auf den \u201eKreisseiten\u201c verschiedene Selbsthilfegruppen im Landkreis beispielhaft vorgestellt werden. Den Anfang macht \u201eFrauen pflegen Angeh\u00f6rige\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Selbsthilfegruppen stellen laut Aussage von Christine Kircher als \u201eExperten in eigener Sache\u201c eine wichtige Erg\u00e4nzung zu professionellen Versorgungsangeboten dar. 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