{"id":151472,"date":"2016-05-23T18:55:32","date_gmt":"2016-05-23T16:55:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=151472"},"modified":"2016-05-23T18:55:32","modified_gmt":"2016-05-23T16:55:32","slug":"beratungsstelle-fuer-eltern-kinder-und-jugendliche-legt-jahresbericht-2015-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=151472","title":{"rendered":"Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche legt Jahresbericht 2015 vor"},"content":{"rendered":"<p>Der Jahresbericht 2015 der Beratungsstelle f\u00fcr Kinder, Eltern und Jugendliche des Landkreises Fulda liegt. Neben statistischen Angaben zu den Ratsuchenden und der T\u00e4tigkeit der Berater enth\u00e4lt der Bericht im Praxisteil eine Darstellung des Wandels der Vaterrolle in den letzten Jahrzehnten und der Herausforderungen, denen sich V\u00e4ter heute zu stellen haben.<\/p>\n<p>Im Jahr 2015 suchten 720 Klienten Unterst\u00fctzung und Hilfe bei der Beratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche auf (2014: 789). Bei 620 Neuanmeldungen (2014: 650) lag das Verh\u00e4ltnis Berater zu Ratsuchendem mit 124 F\u00e4llen pro Berater \u00fcber der Zahl des Vorjahres (118). Die durchschnittliche Wartezeit betrug bei den abgeschlossenen F\u00e4llen 18 (12) und bei den Neuanmeldungen 21 Tage (14). 87,9 Prozent der Klienten bekamen innerhalb von vier Wochen einen Termin. In 91,8 Prozent aller F\u00e4lle endete die Beratung nach h\u00f6chstens f\u00fcnf Kontakten. Im Durchschnitt waren es 3,2 Kontakte.<\/p>\n<p>Bei den abgeschlossenen F\u00e4llen kamen 35,5 Prozent und bei den Neuanmeldungen 34,5 Prozent der Ratsuchenden aus der Stadt Fulda. 47,6 Prozent der jungen Menschen lebten bei ihren leiblichen Eltern (2014: 49,1%) 16,3 Prozent hatten einen Migrationshintergrund (2014: 19,5%). Bei den Familien mit Migrationshintergrund lag der Anteil aus der Stadt deutlich h\u00f6her als im Kreis (32,0% vs. 7,6%). Dies galt auch f\u00fcr die Kinder, die nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben (58,1% vs. 49,3%). Hingegen hat sich die Verteilung der Geschlechter weiter angeglichen (Anteil Jungen 51,7% bzw. 51,0%).<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfte Altersgruppe waren die 6- bis 9-J\u00e4hrigen (23,4%) und die 9- bis 12-J\u00e4hrigen (19,2%), gefolgt von den 12- bis 15-J\u00e4hrigen (17,7%), den 3- bis 6-J\u00e4hrigen (16,8%) und den 15- bis 18-J\u00e4hrigen (13,5%). Die Zahl der Kinder unter drei Jahren sank von 7,6 Prozent auf 7,0 Prozent, die der \u00fcber 18-J\u00e4hrigen von 4,8 Prozent auf 2,4 Prozent. Der Anteil der M\u00e4dchen lag in der Altersgruppe der 3- bis 6-j\u00e4hrigen, der 12- bis 15-J\u00e4hrigen sowie der 15- bis 18-J\u00e4hrigen \u00fcber dem der Jungen. 44,4 Prozent der Klienten hatten ein Geschwisterkind, 30,9 Prozent keines, 18,2 Prozent zwei sowie 6,5 Prozent drei und mehr.<\/p>\n<p>Bei den Gr\u00fcnden der Hilfegew\u00e4hrung lag die \u201eBelastung junger Menschen durch famili\u00e4re Konflikte\u201c an der Spitze, gefolgt von \u201eEingeschr\u00e4nkte Erziehungskompetenz\u201c, \u201eAuff\u00e4lligkeiten im Sozialverhalten junger Menschen\u201c, \u201eEntwicklungsauff\u00e4lligkeiten\/seelische Probleme junger Menschen\u201c und \u201eSchulische\/berufliche Probleme\u201c. Die am h\u00e4ufigsten genannten Merkmale waren \u201eErziehungsunsicherheit\u201c, \u201eUmgang und Sorgerechtsstreitigkeiten\u201c, \u201eTrennung und Scheidung\u201c, \u201eP\u00e4dagogische \u00dcberforderung\u201c, \u201eAggressivit\u00e4t\u201c sowie \u201ePsychische Erkrankung\/Suchterkrankung eines Elternteils\u201c.<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nBeratungsstelle f\u00fcr Eltern, Kinder und Jugendliche<br \/>\nMarienstra\u00dfe 5<br \/>\n36039 Fulda<br \/>\nTelefon (0661)901578-0, E-Mail erziehungsberatung@landkreis-fulda.de<br \/>\nwww.erziehungsberatung-fulda.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Jahresbericht 2015 der Beratungsstelle f\u00fcr Kinder, Eltern und Jugendliche des Landkreises Fulda liegt. 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