{"id":151260,"date":"2016-05-14T13:34:10","date_gmt":"2016-05-14T11:34:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=151260"},"modified":"2016-05-14T13:34:10","modified_gmt":"2016-05-14T11:34:10","slug":"neuer-film-fuer-hoerende-und-nichthoerende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=151260","title":{"rendered":"Neuer Film f\u00fcr H\u00f6rende und Nichth\u00f6rende"},"content":{"rendered":"<p>Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auch die Schutzgebiete in Deutschland zunehmend stellen. Inklusion bedeutet Zugeh\u00f6rigkeit und meint, dass jeder Mensch \u2013 mit oder ohne Behinderung \u2013 \u00fcberall dabei sein kann, in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnviertel, in der Freizeit. Gemeinsam mit dem Dachverband EUROPARC, der Aktion Mensch und dem Caritasverband f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa e.V. hat das Biosph\u00e4renreservat Rh\u00f6n nun ein Projekt zur Inklusion von geh\u00f6rlosen Menschen angesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des monatlichen Mittwochs-Treffs der Geh\u00f6rlosen bei der Caritas wurde nun ein Teil des Projektes vorgestellt: ein 14min\u00fctiger Film \u00fcber das Rote Moor. Das Besondere: zwei h\u00f6rgesch\u00e4digte junge Menschen der Region f\u00fchren durch das Moor und erl\u00e4utern mittels Geb\u00e4rdensprache die Besonderheiten. Die beiden \u201eSchauspieler\u201c sind Stefanie und Tobias Uhl von Poppenhausen. Der Text, erarbeitet von Redakteur Dr. Arnulf M\u00fcller in Zusammenarbeit mit Martin Kremer und Joachim Walter vom Biosph\u00e4renreservat, wurde von den Uhls auf unterhaltsame Weise in die Geb\u00e4rdensprache \u00fcbersetzt und im Moor vor der Kamera pr\u00e4sentiert. Allerdings stellten die Textinhalte erhebliche Schwierigkeiten dar. Dank der guten Beratung durch die Geb\u00e4rdensprachlerin Antje Berk und Dipl.-Sozialarbeiter Werner Althaus vom Sozialdienst f\u00fcr Geh\u00f6rlose, H\u00f6rgesch\u00e4digte und deren Angeh\u00f6rige des Caritasverbandes Fulda, konnten die Textvorlagen so bearbeitet werden, dass eine Transformation der wichtigsten Inhalte gelang. Kremer machte deutlich, dass es sich hierbei f\u00fcr alle Beteiligten um einen wichtigen Lernprozess handelte. Viele Fachbegriffe, best\u00e4tigte Antje Berk, sind nicht in zusammenfassende Geb\u00e4rden darstellbar sondern nur \u00fcber Fingeralphabet. Aber Stefanie und Tobis Uhl meisterten gemeinsam mit Arnulf M\u00fcller und der Filmemacher Julian Witteborn meisterten die Herausforderung mit Bravour. Dies zeigten zumindest die begeisterten Reaktionen der rund 60 Besucher des Caritas-Geh\u00f6rlosentreffs, denen der Film vorab pr\u00e4sentiert wurde. Die Einf\u00fchrung zur Filmidee und die anschlie\u00dfende Diskussion leitete Werner Althaus in Geb\u00e4rdensprache.<\/p>\n<p>Ganz im Sinne der Inklusion wurde der Film aber auch vertont und mit einem Schriftband versehen. Im Rahmen des Projektes sollen nun weitere Filme \u00fcber die Milseburg und die Biosph\u00e4renreservate im Allgemeinen entstehen. Die Filme werden k\u00fcnftig auf der Homepage des Biosph\u00e4renreservats zu sehen sein. Teil des Projektes waren auch die bereits durchgef\u00fchrten Schulungen f\u00fcr Ranger, Touristiker und Wanderf\u00fchrer, die im Winterhalbjahr von Antje Berk und dem Biosph\u00e4renreservat angeboten wurden und sich einer guten Resonanz erfreuten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der sich auch die Schutzgebiete in Deutschland zunehmend stellen. 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