{"id":151052,"date":"2016-05-10T09:43:45","date_gmt":"2016-05-10T07:43:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=151052"},"modified":"2016-05-10T09:43:45","modified_gmt":"2016-05-10T07:43:45","slug":"polnische-caritas-gaestegruppe-im-huenfelder-rathaus-willkommen-geheissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=151052","title":{"rendered":"Polnische Caritas-G\u00e4stegruppe im H\u00fcnfelder Rathaus willkommen gehei\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-151063\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/zu-30-cs_Polen_Empfang_H\u00dcN_Ansprache_Juch_090516_IMG_1294-265x160.jpg\" alt=\"zu 30-cs_Polen_Empfang_H\u00dcN_Ansprache_Juch_090516_IMG_1294\" width=\"265\" height=\"160\" \/>Wie schon in den Vorjahren auch, hat die Caritas Fulda erneut eine Gruppe polnischer Senioren f\u00fcr einen Erholungsaufenthalt im Bonifatiuskloster in H\u00fcnfeld untergebracht. Die sechs M\u00e4nner und Frauen im Alter zwischen 71 und 90 Jahren waren als Kinder und Jugendliche mit ihren Familien dem Naziterror und der Verfolgung durch das damalige nationalsozialistische Regime ausgesetzt. Drei von ihnen haben das KZ Auschwitz\u00c2\u00a0 \u00fcberlebt, die anderen drei verbrachten ihre Zeit der Gefangenenschaft in den genauso t\u00f6dlichen Lagern Ravensbr\u00fcck und Buchenwald.<\/p>\n<p>Als G\u00e4ste der Caritas Fulda sollen die Senioren aus Polen einen unbeschwerten Erholungsaufenthalt in der Region verbringen. Zudem soll der Besuch, der im Rahmen eines deutsch-polnischen Vers\u00f6hnungsprogramms vom Maximilian-Kolbe-Werk vermittelt wurde, zur Wiedergutmachung beitragen.<\/p>\n<p>Der Empfang beim Stadtoberhaupt von H\u00fcnfeld ist dabei ein wichtiges Ereignis und eine sch\u00f6ne Geste im Rahmen des Aufenthalts, wie es Di\u00f6zesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in einer kleinen Ansprache im Rathaus an die G\u00e4ste und an B\u00fcrgermeister Schwenk formulierte. Zuvor hatte der Rathauschef bereits selbst zu den G\u00e4sten aus Polen gesprochen und sie dabei herzlich willkommen gehei\u00dfen. Schwenk betonte, dass man zwar die Vergangenheit nicht tilgen k\u00f6nne, aber in Verantwortung f\u00fcr die Gegenwart und die Zukunft wolle man gerne dazu beitragen, den polnischen Senioren ein Bild von Deutschland zu vermitteln, dass sich seiner Vergangenheit bewusst sei und an einer friedlichen und freundschaftlichen Zukunft mit allen Nachbarl\u00e4ndern interessiert sei. So handhabe man es auch in H\u00fcnfeld, das mit dem oberschlesischen Proszkow eine polnisch-deutsche St\u00e4dtepartnerschaft pflege.<\/p>\n<p>Betreut wird die Gruppe wie schon im Vorjahr vom bew\u00e4hrten Team aus der ehrenamtlichen Caritas-Betreuerin Anneliese Wiegand und Marianne Drechsel-Gillner vom Maximilian-Kolbe-Werk, die mit einem selbst entwickelten Ausflugsprogramm daf\u00fcr sorgen, dass die G\u00e4ste die Region Fulda mit der Rh\u00f6n gut in Erinnerung behalten k\u00f6nnen. Neben den Ausfl\u00fcgen stehen als weitere H\u00f6hepunkte des Aufenthalts noch ein Besuch bei Bischof Heinz Josef Algermissen\u00c2\u00a0 sowie ein Zeitzeugengespr\u00e4ch mit Sch\u00fclern im Marianum an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wie schon in den Vorjahren auch, hat die Caritas Fulda erneut eine Gruppe polnischer Senioren f\u00fcr einen Erholungsaufenthalt im Bonifatiuskloster in H\u00fcnfeld untergebracht. 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