{"id":150531,"date":"2016-04-26T12:45:33","date_gmt":"2016-04-26T10:45:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=150531"},"modified":"2016-04-26T12:46:49","modified_gmt":"2016-04-26T10:46:49","slug":"3-demografie-workshop-des-landkreises-fulda-will-oeffentliches-bewusstsein-fuer-herausforderungen-des-demografischen-wandels-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=150531","title":{"rendered":"3. Demografie-Workshop des Landkreises Fulda will \u00f6ffentliches Bewusstsein f\u00fcr Herausforderungen des demografischen Wandels st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>Die demografischen Ver\u00e4nderungen \u2013 immer weniger Kinder, starke Wanderungsbewegungen vorwiegend junger Menschen, eine zunehmend \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung \u2013 sind bereits in vielen Bereichen sp\u00fcrbar und stellen die Kommunen vor neue Herausausforderungen. Je fr\u00fcher man sich dar\u00fcber bewusst wird, umso gr\u00f6\u00dfer sind die Chancen auf eine aktive Gestaltung.<\/p>\n<p>Um die \u00d6ffentlichkeit st\u00e4rker f\u00fcr die Folgen des demografisches Wandels zu sensibilisieren, aber auch um konkrete Aufgabenfelder zu umschreiben und gemeinsame Entwicklungsziele zu definieren, hatten der Landkreis Fulda und das Regionalforum Fulda S\u00fcdwest zum 3. Demografie-Workshop mit Dr. Winfried K\u00f6sters ins Dorfgemeinschaftshaus nach Schweben eingeladen, an dem rund drei\u00dfig Interessenten teilnahmen. \u00dcber Verlauf, Ergebnisse und weiteres Vorgehen berichteten in der Sitzung der fachdienst\u00fcbergreifende Arbeitsgruppe der Kreisverwaltung \u201eLeben im Alter\u201c Anke Schlosser und Bruno G\u00fcnkel vom Fachdienst Regionalentwicklung, die den Workshop als sehr hilfreich und ergebnisorientiert bezeichneten.<\/p>\n<p>Inhaltliche Schwerpunkte h\u00e4tten in den Handlungsfeldern \u201eMobilit\u00e4t\u201c, \u201eEngagement\u201c, \u201eInfrastruktur\u201c und \u201eIntegration\u201c gelegen, wof\u00fcr Leitziele unter Ber\u00fccksichtigung der demografischen Ver\u00e4nderungen formuliert und Ma\u00dfnahmen erarbeitet worden seien, mit denen diese Ziele kurz- und mittelfristig erreicht werden k\u00f6nnten. Beispiele seien die Einrichtung der Stelle eines Mobilit\u00e4tsberaters oder die Ausweitung des Leerstandkatasters. Einigkeit habe dar\u00fcber geherrscht, dass der demografische Wandel fr\u00fcher oder sp\u00e4ter jeden betreffe und die Region tiefgreifend ver\u00e4ndern werde. Besonders anschaulich wurde dies bei einem Foto und der zugespitzten Frage \u201eSchon mal \u00fcberlegt, wer morgen Deinen Rollstuhl schiebt?\u201c<\/p>\n<p>Ein grundlegendes Umdenken sei erforderlich, auch wenn es um die Schaffung von seniorengerechten bezahlbaren Wohnungen, die Gewinnung von Pflegefachpersonal oder den Ausbau sozialer Netzwerke gehe. Die Zukunft mache neue L\u00f6sungsans\u00e4tze insbesondere im Hinblick auf die Barrierefreiheit, die Gesundheitsvorsorge und die Nachbarschaftshilfe notwendig. Um die Region vor dem Hintergrund des demografischen Wandels nachhaltig voranzubringen, m\u00fcssten vorhandene Strukturen aktiviert und effektiver gestaltet werden. Dabei k\u00f6nnten kooperationswillige Gemeinden, b\u00fcrgerschaftliche Vereine sowie Innovationspartner in der Wirtschaft eine wertvolle Hilfe sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die demografischen Ver\u00e4nderungen \u2013 immer weniger Kinder, starke Wanderungsbewegungen vorwiegend junger Menschen, eine zunehmend \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung \u2013 sind bereits in vielen Bereichen sp\u00fcrbar und stellen die Kommunen vor neue Herausausforderungen. Je fr\u00fcher man sich dar\u00fcber bewusst wird, umso gr\u00f6\u00dfer sind die Chancen auf eine aktive Gestaltung. 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