{"id":150382,"date":"2016-04-20T12:35:45","date_gmt":"2016-04-20T10:35:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=150382"},"modified":"2016-04-20T12:35:45","modified_gmt":"2016-04-20T10:35:45","slug":"initiative-gesunde-unternehmen-gesundheit-ist-hohes-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=150382","title":{"rendered":"Initiative \u201eGesunde Unternehmen\u201c &#8211; \u201eGesundheit ist hohes Gut\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eArbeit und Gesundheit \u2013 das sind zwei wichtige Punkte\u201c, sagte Hans Hanne, stellvertretender Vorsitzender der MIT Eichenzell. Das Thema Gesundheit besch\u00e4ftigt die Menschen in allen Lebenslagen und vor allem auch in jedem Alter. Rund 330 Milliarden Euro werden jedes Jahr f\u00fcr Gesundheit in Deutschland ausgegeben. Gesundheit ist ein hohes Gut und hat f\u00fcr jeden einen sehr hohen Stellenwert. Genauso wie die Gesundheit spielt f\u00fcr uns auch die Arbeit eine sehr wichtige Rolle. In Deutschland sind rund 43  Millionen Menschen erwerbst\u00e4tig. Mal macht die Arbeit Spa\u00df und schafft Zufriedenheit, mal ist sie unertr\u00e4glich und m\u00fchselig. Denn Arbeit und das, was Sie f\u00fcr uns bedeutet, hat viele Gesichter. Wenn man beides genauer betrachtet Gesundheit und Arbeit, wird daraus der Ansatz f\u00fcr das Thema \u201e Gesunde Unternehmen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund hat die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU\/CSU am Donnerstag den 14. April in das Gasthaus Waidmannsheil Kerzell geladen und Unternehmern die neue Initiative \u201eGesunde Unternehmen\u201c vorgestellt.<br \/>\nRund 50 G\u00e4ste waren der Einladung gefolgt. Die Initiative steht unter der Tr\u00e4gerschaft des Instituts f\u00fcr Unternehmenswerte (IFU) und setzt sich f\u00fcr mehr Gesundheitsma\u00dfnahmen in Unternehmen ein, sensibilisiert Unternehmen f\u00fcr die betriebliche Gesundheitsf\u00f6rderung gibt Impulse und macht gute Unternehmensbeispiele sichtbar. Das Institut f\u00fcr Unternehmenswerte ist Partner des Olympischen Sportbundes und wird vom Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit  und vom Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Energie unterst\u00fctzt. Die Initiative wird in der Region Fulda von einem kompetenten Expertenteam des Betrieblichen Gesundheitsmanagements Fulda (BGMF) durchgef\u00fchrt.<br \/>\nEs dreht sich alles um die Aktionsfelder gesunde Ern\u00e4hrung, gesundes Miteinander, gesunder Ausgleich und gesunder Arbeitsplatz. \u201eDie Gesundheit ist ein hohes Gut\u201c, meinte Hans Hanne (stellv. Vorsitzender MIT- OV- Eichenzell). Der Meinung war auch Andreas Helmkamp, Physiotherapeut und Praxisinhaber der Physiotherapie M\u00fcnsterfeld: \u201eHeute ist Gesundheit im Betrieb wichtiger denn je.\u201c Gerade aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote und des Fachkr\u00e4ftemangels w\u00fcrden die Menschen immer anspruchsvoller an den Betrieb werden.<\/p>\n<p> \u201eWir wollen die F\u00fchrungsebene sensibilisieren\u201c, so Andreas Helmkamp. Aus diesem Grund habe er gemeinsam mit Ern\u00e4hrungsberaterin Daniela Kircher und Wirtschaftspsychologin Saskia van Rooij das BGMF gegr\u00fcndet. \u201eDas Interessante ist, dass es hier vier Felder gibt, die ineinander greifen\u201c, meinte Helmkamp. \u201eUnser Ziel ist es, das die Ma\u00dfnahmen besser greifen\u201c, f\u00fcgte Daniela Kircher hinzu. Die Gesundheitsf\u00f6rderung solle ganzheitlich in die Betriebe getragen werden. \u201eEs ist manchmal f\u00fcr die Betriebe deprimierend, wenn sie etwas machen, was aber nicht nachhaltig ist\u201c, sagte Kircher und spielte zum Beispiel auf R\u00fcckenschulkurse an, die nach kurzer Zeit an Interesse verlieren. <\/p>\n<p>\u201eWir wollen nicht nur ein paar Kurse anbieten\u201c, stellte Saskia van Rooij das Projekt vor. Bei einer Bestandsaufnahme soll deutlich werden, welche Ma\u00dfnahmen im Betrieb funktionieren. Rund um die Bereiche Ern\u00e4hrung und Verpflegung, Bewegung und Ergonomie sowie Implementierung und psychische Gesundheit wird beraten. \u201eWir haben zurzeit auch f\u00fcnf BGMF-Partner\u201c, erz\u00e4hlte van Rooij. So k\u00f6nnten zus\u00e4tzliche unter anderem Kurse zur Rauchentw\u00f6hnung, Stressbew\u00e4ltigung oder Pilates angeboten werden. \u201eWenn es gut anl\u00e4uft, dann werden wir unser Spektrum noch erweitern\u201c, so die Wirtschaftspsychologin.<br \/>\nAls Experte \u201e Gesunder Arbeitsplatz\u201c und als Kooperationspartner der BGMF berichtete Andreas Blaschke dar\u00fcber wie wichtig das vierte Aktionsfeld ist. Im Rahmen der Veranstaltung erz\u00e4hlte er wie das Unternehmen objecthouse GmbH sich entwickelt hat. Von einem B\u00fcrofachh\u00e4ndler (1991-2001) mit breitem Sortiment bis hin zu einem Objekteinrichter mit eigener Planungsabteilung kann er heute auf 25 Jahre Tradition und Historie zur\u00fcckblicken.<br \/>\nMehr als die H\u00e4lfte aller Besch\u00e4ftigten in Deutschland arbeitet im B\u00fcro. Das lange Sitzen, die hohe Anforderung an Konzentration und Sehleistung und die fehlende Bewegung gef\u00e4hrden die Gesundheit erheblich: Langes Sitzen belastet den R\u00fccken, Computerarbeit vor allem auch Schulter-und Nackenbereich.<\/p>\n<p>Als Kompetenzpartner f\u00fcr Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung  und registrierter Anbieter Gesunde Unternehmen k\u00fcmmert sich objecthouse um ein besseres Arbeitsumfeld und um bessere Arbeitsweisen.<br \/>\nDie neu vorgestellte Unternehmensbrosch\u00fcre zeigt sehr eindrucksvoll die 5 Kompetenzbereiche des Unternehmens:<br \/>\nDie R\u00fcckkehr der B\u00fcrokultur, &#8211; Gesunde Unternehmen, &#8211; Beratung, &#8211; Planung, &#8211; Realisation.<br \/>\nEin H\u00f6hepunkt der Veranstaltung war der Vortrag des Gebiets-Verkaufsleiters der Firma Vitra Herr H\u00fcrriyet \u00d6zaslan. Mit einer sehr eindrucksvollen Pr\u00e4sentation zeichnete er das Bild der Arbeitswelt der Zukunft auf und verkn\u00fcpfte geschickt das Thema Gesundheit und Arbeiten mit dem Thema menschlicher Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche.<br \/>\n\u201eHier im Landkreis Fulda ist die Initiative \u00e2\u20ac\u0161Gesunde Unternehmen\u00e2\u20ac\u02dc ein Pilotprojekt\u201c,  und die MIT- Eichenzell ist kommunaler Vorreiter der Initiative, berichtete Hans Hanne. Ziel ist es, einen kontinuierlichen und strukturierten Prozess zu schaffen.<\/p>\n<p> \u201eDie Unternehmen m\u00fcssen etwas tun, um Mitarbeiter zu bekommen, die auch langfristig bleiben\u201c, sagte J\u00fcrgen Diener Vorstand des MIT Kreisverband Fulda, der bei der Vorstellung der Initiative dabei war.<br \/>\n\u201eIch finde das absolut sinnvoll, dass Betriebe so ein Thema aufgreifen\u201c, sagte auch Eichenzells B\u00fcrgermeister Dieter Kolb. Unternehmen w\u00fcrden aufgezeigt bekommen, wie sie etwas Gutes  f\u00fcr ihre Mitarbeiter tun. \u201eDas tut sowohl den Mitarbeitern, als auch dem Unternehmen gut\u201c, ist sich Dieter Kolb sicher.<br \/>\nDurch Ma\u00dfnahmen der betrieblichen Gesundheitsf\u00f6rderung werden mittlerweile mehr als eine Million Besch\u00e4ftige pro Jahr erreicht. Angesichts eines rasant steigenden Fachkr\u00e4ftebedarfs und \u00e4lter werdender Belegschaften ist dies ein gutes Zeichen so Hans Hanne.<\/p>\n<p>Die Unternehmen haben erkannt, dass nicht nur ihre Attraktivit\u00e4t als Arbeitgeber sondern auch ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit steigt, wenn sie das Wohlbefinden ihrer Besch\u00e4ftigten nachhaltig verbessern und arbeitstypischen Erkrankungen vorbeugen. Auf diese Weise vermeiden sie nicht nur Kosten aufgrund von Krankheit und Fehlzeiten, sondern profitieren auch von einer verbesserten Leistungsf\u00e4higkeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft sind also Investitionen in die Zukunft.\u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8Die Initiative \u201eGesunde Unternehmen\u201c ist deshalb ein wertvoller Beitrag zur St\u00e4rkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland.<br \/>\nIm Anschluss an die Vorstellung, konnten sich die Besucher noch an einzelnen St\u00e4nden \u00fcber \u201eGesunde Unternehmen\u201c informieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eArbeit und Gesundheit \u2013 das sind zwei wichtige Punkte\u201c, sagte Hans Hanne, stellvertretender Vorsitzender der MIT Eichenzell. Das Thema Gesundheit besch\u00e4ftigt die Menschen in allen Lebenslagen und vor allem auch in jedem Alter. Rund 330 Milliarden Euro werden jedes Jahr f\u00fcr Gesundheit in Deutschland ausgegeben. 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