{"id":149936,"date":"2016-04-05T23:03:59","date_gmt":"2016-04-05T21:03:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=149936"},"modified":"2016-04-05T23:03:59","modified_gmt":"2016-04-05T21:03:59","slug":"bundespolizei-in-huenfeld-wieder-auf-volle-staerke-aufstocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=149936","title":{"rendered":"\u201eBundespolizei in H\u00fcnfeld wieder auf volle St\u00e4rke aufstocken\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die geplante Aufstockung der Bundespolizei um 3.000 Planstellen f\u00fcr Vollzugsbeamte bietet nach Einsch\u00e4tzung von H\u00fcnfelds B\u00fcrgermeister Stefan Schwenk die M\u00f6glichkeit, den Polizeistandort H\u00fcnfeld wieder auf seine angestammte St\u00e4rke von vier Hundertschaften aufzustocken. Er habe sich dazu bereits in einem Schreiben an Innenminister Thomas de Maizi\u00e8re gewandt, um eine Entscheidung zu Gunsten H\u00fcnfelds zu bef\u00fcrworten.<\/p>\n<p>Bei der letzten Bundespolizeireform Ende der 90-er Jahre habe H\u00fcnfeld eine Einsatzhundertschaft zu Gunsten von St. Augustin verloren und habe Kompetenzen an Duderstadt in Niedersachsen abgeben m\u00fcssen. Die verbliebenen Beamten seien bundesweit im Einsatz und h\u00e4tten mittlerweile einen Berg von \u00dcberstunden angeh\u00e4uft, was eine Aufstockung sicher sinnvoll mache. Die Argumente, die seinerzeit f\u00fcr den Erhalt von H\u00fcnfeld als Bundespolizeistandort ausschlaggebend gewesen seien, h\u00e4tten nichts an Aktualit\u00e4t eingeb\u00fc\u00dft, betont der H\u00fcnfelder B\u00fcrgermeister. Dies betreffe vor allem die Ausstattung des Standorts, den guten bauliche Zustand, die hervorragende Verkehrsanbindung und vor allem die zentrale Lage in Deutschland. Von H\u00fcnfeld aus seien alle potenziellen Einsatzziele in Deutschland gleicherma\u00dfen gut erreichbar, betont der B\u00fcrgermeister. Deshalb sollte aus seiner Sicht die Gelegenheit jetzt genutzt werden, den Standort zumindest wieder auf seine alte Personalst\u00e4rke vor den letzten Reformen auszubauen. Die Liegenschaft biete sogar das Potenzial, dar\u00fcber hinaus noch Einsatzkr\u00e4fte in H\u00fcnfeld anzusiedeln, wie das Beispiel des Aufbaus der robusten Einsatz- und Festnahmeeinheit in H\u00fcnfeld zeige. Auch durch den Schie\u00dfstand, das benachbarte \u00dcbungsgel\u00e4nde und das neue \u00dcbungsgeb\u00e4ude seien die Voraussetzungen in H\u00fcnfeld optimal. <\/p>\n<p>Er wolle nicht soweit gehen wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann, der f\u00fcr Duderstadt eine Aufstockung um gleich drei Hundertschaften gefordert und dies mit der zentralen Lage der nieders\u00e4chsischen Stadt in Deutschland begr\u00fcndet hatte. H\u00fcnfeld liege allerdings tats\u00e4chlich in der geografischen Mitte Deutschlands und damit nahe an allen m\u00f6glichen Brennpunkten des Einsatzgeschehens. Deshalb formuliert der H\u00fcnfelder B\u00fcrgermeister Stefan Schwenk die Erwartung, dass der Standort H\u00fcnfeld durch den Neuaufbau einer Hundertschaft, deren Geb\u00e4ude ja schlie\u00dflich noch vorhanden sei, mindestens wieder auf die fr\u00fchere Personalst\u00e4rke ausgebaut wird. Damit k\u00f6nnten Entscheidungen des fr\u00fcheren SPD-Innenministers gegen H\u00fcnfeld jetzt korrigiert werden, ohne dass einem anderen Standort etwas weggenommen werden m\u00fcsste, so Schwenk abschlie\u00dfend. Dazu bed\u00fcrfe es keiner politischen Gef\u00e4lligkeitsentscheidung, denn alle Sachargumente spr\u00e4chen nach wie vor f\u00fcr H\u00fcnfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die geplante Aufstockung der Bundespolizei um 3.000 Planstellen f\u00fcr Vollzugsbeamte bietet nach Einsch\u00e4tzung von H\u00fcnfelds B\u00fcrgermeister Stefan Schwenk die M\u00f6glichkeit, den Polizeistandort H\u00fcnfeld wieder auf seine angestammte St\u00e4rke von vier Hundertschaften aufzustocken. Er habe sich dazu bereits in einem Schreiben an Innenminister Thomas de Maizi\u00e8re gewandt, um eine Entscheidung zu Gunsten H\u00fcnfelds zu bef\u00fcrworten. 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