{"id":149797,"date":"2016-03-30T14:51:47","date_gmt":"2016-03-30T12:51:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=149797"},"modified":"2016-03-30T14:51:47","modified_gmt":"2016-03-30T12:51:47","slug":"handwerk-ist-auf-gut-ausgebildeten-nachwuchs-angewiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=149797","title":{"rendered":"Handwerk ist auf gut ausgebildeten  Nachwuchs angewiesen"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen der traditionellen Freisprechungsfeier der Elektro-Innung Fulda konnten in diesem Jahr 39 junge Nachwuchshandwerker ihren Gesellenbrief als Elektroniker f\u00fcr Energie- und Geb\u00e4udetechnik in Empfang nehmen. Etwa einhundert G\u00e4ste, Eltern, Lehrer, Vertreter der Ausbildungsbetriebe waren der Einladung in die Festscheune des Antonius \u2013 Netzwerk Mensch gefolgt. Obermeister Michael Brehl lobte in seiner Ansprache das gute Zusammenspiel in Fulda zwischen den Ausbildungsbetrieben, der Ferdinand-Braun-Schule als zust\u00e4ndige Berufsschule sowie dem BBZ als Partner f\u00fcr die \u00fcberbetrieblichen Lehrg\u00e4nge w\u00e4hrend der Ausbildung. Die jungen Leute h\u00e4tten nicht nur eine exzellente fachliche Ausbildung erhalten, so der Obermeister. Im Laufe der dreieinhalbj\u00e4hrigen Ausbildung seien sie auch zu Pers\u00f6nlichkeiten herangereift und h\u00e4tten Selbstwertgef\u00fchl und Selbstbewusstsein entwickelt.<\/p>\n<p>Studiendirektor Holger Jest\u00e4dt als Vertreter der Ferdinand-Braun-Schule wies in seinem Gru\u00dfwort auf den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung insbesondere f\u00fcr das Handwerk hin. Handwerksbetriebe k\u00f6nnten ihre Arbeitspl\u00e4tze nicht einfach in das Ausland verlagern. Sie seien auf eine gute Ausbildung und regionale Arbeitskr\u00e4fte angewiesen. Die duale Ausbildung sei au\u00dferdem der Garant daf\u00fcr, dass Deutschland in Europa mit der niedrigsten Jugendarbeitslosigkeit gl\u00e4nzen k\u00f6nne, so Jest\u00e4dt weiter. Der Gesellenbrief am Ende der dualen Ausbildung sei die Schl\u00fcsselqualifikation f\u00fcr zahlreiche weitere berufliche Perspektiven und Aufstiegsm\u00f6glichkeiten. Das erlernte Wissen m\u00fcsse allerdings st\u00e4ndig weiter optimiert werden. Lernen sei wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufh\u00f6re, w\u00fcrde man abgetrieben werden, so der Vertreter der Ferdinand-Braun-Schule.<\/p>\n<p>Johannes Burkart, Vorsitzender des Gesellenpr\u00fcfungsausschusses, berichtete von der anspruchsvollen Pr\u00fcfung, die sich mit einem schriftlichen und einem praktischen Teil \u00fcber insgesamt 20 Stunden hinziehen und die Teilnehmer in hohem Ma\u00dfe fordern w\u00fcrde. Auf dem Elektrohandwerk l\u00e4ge allerdings auch eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr die Gestaltung unserer Zukunft. Ein Drittel des Stroms in Deutschland w\u00e4re inzwischen bereits \u00d6kostrom, Tendenz steigend. Als wichtige zuk\u00fcnftige Themen im Elektrohandwerk nannte Burkart beispielhaft die LED-Technologie sowie die intelligente Haustechnik. Abschlie\u00dfend w\u00fcnschte er der jungen Gesellin und den jungen Gesellen alles Gute f\u00fcr ihre Zukunft und ganz viel Energie. <\/p>\n<p>Als Pr\u00fcfungsbeste geehrte wurden Lukas Raab (1. Platz), Stanislaw Reiswich (2. Platz)  und Jonas Burkart (3. Platz), alle drei aus dem Ausbildungsbetrieb Kerbl in Petersberg. <\/p>\n<p>BU\u00e2\u20ac\u00a8v.l.: Johannes Burkart, Michael Brehl, Lukas Raab, Jonas Burkart, Gert R\u00f6der (GF Fa. Kerbl), Albert Berger (Fachbereichsleiter BBZ Fulda) (Es fehlt Stanislaw Reiswich)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im Rahmen der traditionellen Freisprechungsfeier der Elektro-Innung Fulda konnten in diesem Jahr 39 junge Nachwuchshandwerker ihren Gesellenbrief als Elektroniker f\u00fcr Energie- und Geb\u00e4udetechnik in Empfang nehmen. Etwa einhundert G\u00e4ste, Eltern, Lehrer, Vertreter der Ausbildungsbetriebe waren der Einladung in die Festscheune des Antonius \u2013 Netzwerk Mensch gefolgt. 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