{"id":149664,"date":"2016-03-26T09:42:03","date_gmt":"2016-03-26T08:42:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=149664"},"modified":"2016-03-26T09:42:03","modified_gmt":"2016-03-26T08:42:03","slug":"der-ideale-begleiter-das-passende-mineralwasser-zu-einem-guten-glas-wein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=149664","title":{"rendered":"Der ideale Begleiter: das passende Mineralwasser zu einem guten Glas Wein"},"content":{"rendered":"<p>Das passende Mineralwasser zum Wein kann eine wahre Geschmacksexplosion ausl\u00f6sen, denn es bringt die feinen Aromen im Wein noch besser zur Geltung. Deshalb sind Mineralwasser und Wein auch eine perfekte Genuss-Kombination. Genau mit diesem Thema besch\u00e4ftigte sich das letzte Seminar der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie, einer Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n. \u201eGenusskultur im Restaurant \u2013 von Mineralwasser und Wein\u201c lautete diesmal der Seminartitel.<\/p>\n<p>Die Tische des Seminarraums im Hause des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel in Weyhers standen voller Mineralwasser-, Wei\u00df- und Rotweingl\u00e4ser. Denn schlie\u00dflich hatten die Seminarteilnehmer mehrere Mineralw\u00e4sser aus ganz Deutschland sowie eine Reihe von Frankenweinen zu verkosten. Vor allem testeten sie, welches Wasser zu welchem Wein am besten passt und wie Mineralwasser den Geschmack des Weines ver\u00e4ndern kann. \u201eZum Wei\u00dfwein passt eher ein spritziges Mineralwasser, zum kr\u00e4ftigen Rotwein ein kohlens\u00e4urearmes\u201c, sagte der\u00c2\u00a0 Mineralwasser-Sommelier und Verkaufsleiter bei Rh\u00f6nSprudel, Hans-Joachim B\u00f6rner. Je neutraler ein Mineralwasser schmeckt, desto weniger ver\u00e4ndere es den Geschmack des Weines. Vor allem bei jungen, frischen Weinen komme es auf eine ausgewogene Mineralisierung des Mineralwassers an. Kohlens\u00e4urehaltiges Mineralwasser zum Rotwein sollte ein Gastronom generell nicht anbieten, denn aufgrund der Gerbstoffe im Rotwein verfeinere diese Kombination den Geschmack nicht, sondern bewirke genau das Gegenteil, sagte B\u00f6rner.<\/p>\n<p>Inzwischen, erg\u00e4nzte der Mineralwasser-Sommelier, f\u00fchren viele Restaurants eine umfangreiche Mineralwasserkarte, die auf die angebotenen Weine des Hauses sorgf\u00e4ltig abgestimmt ist. Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Berliner Restaurant \u201eLorenz Adlon Esszimmer\u201c biete beispielsweise mehr als 70 verschiedene Mineralw\u00e4sser auf seiner Karte an.<\/p>\n<p>Guten Weinen aus Franken widmete sich in seinem Vortrag Olaf Stintzing, Kellermeister, Diplom-\u00d6nologe und \u00f6nologischer Leiter der Winzergemeinschaft Franken eG, gepaart mit der passenden Verkostung. Die Winzergemeinschaft vereint 1 375 Winzer und stellt zu 80 Prozent Wei\u00dfweine wie Silvaner, M\u00fcller-Thurgau, Bacchus, Riesling sowie Wei\u00df- und Grauburgunder her. Bei den Rotweinen dominieren die Sorten Domina, Sp\u00e4tburgunder, Regent und Schwarzriesling. Stintzing ging auch auf neue Weintrends wie bei Bio-Weinen ein, die ohne technologischen oder chemischen Eingriff im Keller hergestellt werden. Die Produktion erfolge ohne Zusatz von Hilfsmitteln und ohne dem Produkt etwas zu entziehen.<\/p>\n<p>\u201eWein ist ein Genussmittel. Die Vielfalt der Weinarten, deren Stil und Herkunft sind einfach faszinierend. Die Kombination guter Speisen und hochwertiger Weine gilt als der Inbegriff der Genusskultur\u201c, sagte Stintzing. Wein sei in erster Linie ein Ausdruck f\u00fcr Lebensfreude und Genuss in geselliger Runde. Bei den so genannten \u201eunkomplizierten Weintrinkern\u201c stehe ganz klar der Spa\u00df im Vordergrund. Die \u201ekonservativen\u201c gelten als Weinkenner und betrachten Wein als eine ernste Angelegenheit. Sie begeistern sich f\u00fcr trockene und sehr trockene Weine, \u00fcber die sie gerne lange diskutieren. Die \u201eexperimentierfreudigen\u201c seien stets begierig nach Neuentdeckungen.<\/p>\n<p>Stefan Falk, Gastronom aus dem th\u00fcringischen Eisenach und Referent der DEHOGA Th\u00fcringen f\u00fcr den Bereich gastorientierte Kommunikation, beleuchtete am Seminarnachmittag den richtigen Umgang mit dem Gast im Restaurant. Eine korrekte Kommunikation k\u00f6nne dem Gast regelrecht Appetit machen, meinte Falk. \u201eEs kommt auch darauf an, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, um Zusatzverk\u00e4ufe zu generieren. Aber dazu muss der Service aufmerksam sein.\u201c Wenn der Gast einen Espresso bestellt, so d\u00fcrfe durchaus gefragt werden, ob es ein doppelter sein darf \u2013 und somit steige auch der Umsatz um gut das Doppelte.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend ging Falk auf den Bereich des Beschwerdemanagements ein. Erhebungen innerhalb der Gastronomie h\u00e4tten gezeigt, dass sich von 100 G\u00e4sten, die nicht zufrieden waren, lediglich f\u00fcnf direkt gegen\u00fcber dem Service \u00e4u\u00dfern. \u201eHier ist Fingerspitzengef\u00fchl gefragt. Das Beste ist immer, aktiv auf die G\u00e4ste zuzugehen, um Lob oder Kritik abzuholen. Und wenn es Kritik ist, dann muss sofort eine Alternative angeboten werden. Das wird den Gast vers\u00f6hnen.\u201c<br \/>\nDas n\u00e4chste Seminar im Rahmen der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie findet am Dienstag, 19. April, in der Zeit von 9.00 bis 17.30 im Hotel Kaiser in Hammelburg statt.\u00c2\u00a0 Das Thema lautet dann \u201ePraxistag Teamleader \u2013 F\u00fchrungsmethoden im Alltag\u201c und richtet sich an die F\u00fchrungskr\u00e4fte der Gastronomie und Hotellerie. Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das passende Mineralwasser zum Wein kann eine wahre Geschmacksexplosion ausl\u00f6sen, denn es bringt die feinen Aromen im Wein noch besser zur Geltung. Deshalb sind Mineralwasser und Wein auch eine perfekte Genuss-Kombination. 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