{"id":149083,"date":"2016-03-10T19:35:10","date_gmt":"2016-03-10T18:35:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=149083"},"modified":"2016-03-10T19:35:10","modified_gmt":"2016-03-10T18:35:10","slug":"praeventionsfachkraefte-unterstuetzen-die-praeventionsarbeit-der-pfarrgemeinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=149083","title":{"rendered":"Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4fte unterst\u00fctzen die Pr\u00e4ventionsarbeit der Pfarrgemeinden"},"content":{"rendered":"<p>Viele Kirchengemeinden im Bistum Fulda haben eine weitere Vorgabe der \u201eOrdnung zur Pr\u00e4vention gegen sexualisierte Gewalt an Minderj\u00e4hrigen und schutz- oder hilfebed\u00fcrftigen Erwachsenen im Bistum Fulda\u201c (Pr\u00e4ventionsordnung) umgesetzt. Mit der Ernennung von Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4ften wurde die Grundlage f\u00fcr eine tragf\u00e4hige Pr\u00e4ventionsarbeit gelegt. Bei einer Schulung dieser Fachkr\u00e4fte stand die Auseinandersetzung mit ihrer Rolle und ihrem Aufgabenprofil im Mittelpunkt. Pr\u00e4ventionsbeauftragte Birgit Schmidt-Hahnel hebt hervor: \u201eDie Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4fte haben im Wesentlichen drei Aufgabenschwerpunkte: Sie sollen Anw\u00e4lte sein f\u00fcr das Thema \u00e2\u20ac\u0161Pr\u00e4vention gegen sexualisierte Gewalt\u00e2\u20ac\u02dc und darauf hinwirken, dass dieses in den vielf\u00e4ltigen Arbeitsbereichen einer Kirchengemeinde gelebt wird. Die Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4fte fungieren als Ansprechpersonen vor Ort. Zudem sollen sie Lotse sein bei der Kl\u00e4rung von grenzverletzendem oder \u00fcbergriffigem Verhalten und gegebenenfalls den Kontakt zu Fachleuten vermitteln. Damit unterst\u00fctzen sie die Pfarrgemeinden bei der Umsetzung des institutionellen Schutzkonzeptes.\u201c<\/p>\n<p>Die ernannten Personen wurden \u00fcber die Bausteine dieses institutionellen Schutzkonzeptes informiert. \u201eAls Multiplikatoren m\u00fcssen sie die Hintergr\u00fcnde f\u00fcr die Forderung nach einem erweiterten F\u00fchrungszeugnis verstehen und wissen, wer ein solches vorlegen muss und wie die Einsichtnahme von den Pfarrgemeinden organisiert werden kann\u201c, so Schmidt-Hahnel. \u201eWeiter m\u00fcssen sie die Voraussetzungen kennen, um einen spezifischen Verhaltenskodex zu erarbeiten.\u201c Schlie\u00dflich gehe es darum aufzuzeigen, wie Beratungs- und Beschwerdewege etabliert werden k\u00f6nnten. Neben konkreten Informationen wurde die Vernetzung der Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4fte untereinander als hilfreich f\u00fcr die k\u00fcnftige Arbeit gesehen. \u201eDie hohe Motivation der Teilnehmer in Verbindung mit der Unterst\u00fctzung der Gemeindeleitungen werden den Pr\u00e4ventionsprozess im Bistum Fulda voranbringen\u201c, unterstreicht die Pr\u00e4ventionsbeauftragte.<\/p>\n<p>\u201eIch verstehe mich als Ansprechpartnerin zum Thema \u00e2\u20ac\u0161Pr\u00e4vention sexualisierter Gewalt\u00e2\u20ac\u02dc f\u00fcr alle im Pastoralverbund\u201c, betont Angelika Post aus Freigericht-Neuses. \u201eIch m\u00f6chte zun\u00e4chst das Gespr\u00e4ch mit den Mitgliedern der Gremien suchen und f\u00fcr die Schulung der Ehrenamtlichen in den Gemeinden sorgen.\u201c Die Schulung habe ihren Blick geweitet auf den Prozess der Pr\u00e4ventionsarbeit im Bistum und habe die Unterschiede zum Umgang mit dem Thema in den jeweiligen Pfarreien aufgezeigt. Weitere Informationen finden sich unter www.praevention.bistum-fulda.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Viele Kirchengemeinden im Bistum Fulda haben eine weitere Vorgabe der \u201eOrdnung zur Pr\u00e4vention gegen sexualisierte Gewalt an Minderj\u00e4hrigen und schutz- oder hilfebed\u00fcrftigen Erwachsenen im Bistum Fulda\u201c (Pr\u00e4ventionsordnung) umgesetzt. Mit der Ernennung von Pr\u00e4ventionsfachkr\u00e4ften wurde die Grundlage f\u00fcr eine tragf\u00e4hige Pr\u00e4ventionsarbeit gelegt. 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