{"id":14899,"date":"2008-11-26T13:42:40","date_gmt":"2008-11-26T12:42:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=14899"},"modified":"2008-11-26T13:42:40","modified_gmt":"2008-11-26T12:42:40","slug":"hubschrauber-fluege-zur-schadensvorbeugung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=14899","title":{"rendered":"Hubschrauber-Fl\u00fcge zur Schadensvorbeugung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda.<\/strong> Noch bis zum 2. Dezember ist ein Expertenteam der \u00dcWAG per Hubschrauber unterwegs, um die rund 680 Kilometer Mittelspannungs-Freileitungen des f\u00fchrenden osthessischen Energieversorgers aus der Luft zu begutachten. Potenzielle Fehlerursachen k\u00f6nnen so entdeckt und umgehend beseitigt werden. Die Kontrollfl\u00fcge dienen der Schadensvorbeugung und damit der Sicherstellung einer zuverl\u00e4ssigen Stromversorgung.<\/p>\n<p><strong>Fotos (2):<\/strong> \u00dcWAG Fulda<\/p>\n<p><a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung-2.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-14900\" title=\"081125-leitungsbefliegung-2\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung-2-128x85.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"85\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung-2-128x84.jpg 128w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung-2.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 128px) 100vw, 128px\" \/><\/a> <a rel=\"lightbox[roadtrip]\" href=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-14901\" title=\"081125-leitungsbefliegung\" src=\"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/11\/081125-leitungsbefliegung-128x85.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"85\" \/><\/a><!--more--><\/p>\n<p>Sofern das Wetter mitspielt, startet der Hubschrauber an jedem der 12 geplanten Kontroll-Tage drei Mal zwischen Sonnenauf und -untergang zu einem Flug \u00fcber Teile des Mittelspannungsnetzes der \u00dcWAG. Startplatz in diesen Tagen ist das Umspannwerk Petersberg. Neben dem Piloten des Flugunternehmens Meravo Luftreederei GmbH aus \u00d6dheim sind bis zu drei Experten der Abteilung Verteilnetzbetrieb der \u00dcWAG mit an Bord des Helikopters. Diese Abteilung geh\u00f6rt zum Bereich Technischer Service und ist verantwortlich f\u00fcr die Leitungsbefliegungen.<\/p>\n<p><strong>Detaillierte \u00dcberpr\u00fcfung nach Plan<br \/>\n<\/strong><br \/>\nNach einem genau festgelegten Ablaufplan fliegt Gunter Wlasak den Helikopter durch das \u00dcWAG-Netzgebiet. Die Spezialisten vom \u00dcWAG-Verteilnetzbetrieb kontrollieren mit geschultem Blick durch die Fenster des Hubschraubers Stromleitungen, Masten, \u00dcberspannungsableiter und Isolatoren. Gibt es Auff\u00e4lligkeiten, werden sie aufgezeichnet und klassifiziert. Geordnet nach Dringlichkeit werden daraus Arbeitsauftr\u00e4ge f\u00fcr die Kollegen des zust\u00e4ndigen Servicecenters Netz. Im Bedarfsfall k\u00fcmmert sich ein Team noch am selben Tag um die Behebung eines Mangels \u2013 zum Beispiel der Beseitigung von \u00c4sten, die zu weit in die Freileitungen hineinwachsen: \u201eVon oben k\u00f6nnen wir den Abstand der B\u00e4ume zu unseren Freileitungen optimal \u00fcberpr\u00fcfen. Auch gibt es h\u00e4ufiger kleine Sch\u00e4den an Isolatoren oder Kabelendverschl\u00fcssen\u201c, erl\u00e4utert Dipl.-Ing. Michael Brehler, Leiter der Abteilung Verteilnetzbetrieb, die Arbeit des \u00dcWAG-Teams an Bord des Hubschraubers. \u201eRegelrechte Leitungssch\u00e4den, wie durch Spannungs\u00fcberschl\u00e4ge nach einem Blitzschlag, sind die Ausnahme. Aufgrund unserer engmaschigen Kontrollen, die abwechselnd in einem Jahr von der Luft, im n\u00e4chsten vom Boden aus durchgef\u00fchrt werden, ist das \u00dcWAG-Netz in sehr gutem Zustand\u201c, so Brehler.<\/p>\n<p><strong>Konzentrierte Arbeit f\u00fcr die Kunden<\/strong><\/p>\n<p>Vom Boden aus betrachtet sieht ein solcher Kontrollflug recht spektakul\u00e4r aus, da der Hubschrauber sehr dicht und sehr langsam an die Mittelspannungs-Freileitungen heranfliegen muss. Hierzu bedarf es Erfahrung und Konzentration: Mit nur etwa 10 Stundenkilometern n\u00e4hert sich der Pilot mit dem 738 PS starken Helikopter den Masten und Leitungen bis auf zwei Meter und man\u00f6vriert ihn dann St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck an den 20.000-Volt-Leiterseilen entlang, damit die Besatzung jeden Abschnitt genauestens begutachten kann.<\/p>\n<p>Insgesamt rund 70 Flugstunden hat der Bereich Technischer Service der \u00dcWAG bei der Meravo Luftreederei GmbH in diesem Jahr gebucht \u2013 sinnvoll investierte Zeit, betont der Bereichsleiter Dr.-Ing. Eric Jennes: \u201eDie Leitungskontrolle ist letztendlich Dienst an unseren Kunden: Durch die kontinuierliche \u00dcberwachung stellen wir sicher, dass sich St\u00f6rungen, die durch Sch\u00e4den an Freileitungen verursacht werden, auf ein Minimum reduzieren. Die \u00dcWAG-Kunden profitieren somit von einem Netz in hervorragendem Zustand. Dies gew\u00e4hrleistet eine zuverl\u00e4ssige Energieversorgung.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Noch bis zum 2. Dezember ist ein Expertenteam der \u00dcWAG per Hubschrauber unterwegs, um die rund 680 Kilometer Mittelspannungs-Freileitungen des f\u00fchrenden osthessischen Energieversorgers aus der Luft zu begutachten. Potenzielle Fehlerursachen k\u00f6nnen so entdeckt und umgehend beseitigt werden. Die Kontrollfl\u00fcge dienen der Schadensvorbeugung und damit der Sicherstellung einer zuverl\u00e4ssigen Stromversorgung. 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