{"id":148857,"date":"2016-03-04T20:06:22","date_gmt":"2016-03-04T19:06:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=148857"},"modified":"2016-03-04T20:06:22","modified_gmt":"2016-03-04T19:06:22","slug":"sozialraumorientierte-jugendhilfe-nimmt-konkrete-formen-an-jugendhilfeausschuss-beschliesst-planungsraeume-und-schwerpunktstandorte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=148857","title":{"rendered":"Sozialraumorientierte Jugendhilfe nimmt  konkrete Formen an Jugendhilfeausschuss beschlie\u00dft Planungsr\u00e4ume und Schwerpunktstandorte"},"content":{"rendered":"<p>Der n\u00e4chste Schritt hin zu einer sozialraumorientierten Jugendhilfe ist getan: Der Jugendhilfeausschuss hat einstimmig beschlossen, den Vogelsbergkreis in vier sogenannte Planungsr\u00e4ume aufzuteilen (s. Grafik). Au\u00dferdem soll es an regionalen Schwerpunktstandorten Einheiten von Jugendhilfe unter einem Dach geben \u2013 Ziel ist es, die Grenzen zwischen ambulant, teilstation\u00e4r und station\u00e4r aufzul\u00f6sen und durch wohnortnahe passgenaue und flexible Hilfen dem individuellen Bedarf mehr gerecht zu werden. \u201eJetzt nimmt die im vergangenen Jahr schon beschlossene neue Konzeption konkrete Formen an\u201c, sagte Jugenddezernent Peter Zielinski, der die Umstrukturierung der Jugendhilfe mit auf den Weg gebracht hatte. \u201eMit der Umsetzung wollen wir au\u00dferdem erreichen, dass das Geld, das zuvor in andere Landkreise gegeben wurde, hier im Kreis bleibt. Auch neue Arbeitspl\u00e4tze werden dadurch entstehen.\u201c<\/p>\n<p>Wie sieht das Konzept konkret aus? Jugendhilfe findet in vier Planungsr\u00e4umen statt: Planungsraum Nord umfasst Alsfeld, Romrod, Feldatal, Schwalmtal und Grebenau; Antrifttal, Kirtorf, Homberg, Gem\u00fcnden und M\u00fccke bilden den Planungsraum West; zum Planungsraum Ost geh\u00f6ren die Gemeinden Lauterbach, Lautertal, Schlitz und Wartenberg; Ulrichstein, Herbstein, Schotten, Grebenhain und Freiensteinau schlie\u00dflich bilden den Planungsraum S\u00fcd. In jedem dieser Planungsr\u00e4ume kooperieren Sozialraumteams eng miteinander. Diese bestehen aus Mitarbeitern\/Mitarbeiterinnen des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Jugendamtes, der schulbezogenen Jugendsozialarbeit sowie einem Vertreter der freien Jugendhilfetr\u00e4ger. Zu ihren Aufgaben z\u00e4hlen u.a. die Vorbereitung und Durchf\u00fchrung regelm\u00e4\u00dfiger Sozialraumkonferenzen zur Vernetzung und Integration der verschiedenen Hilfs- und Unterst\u00fctzungssysteme. Jugendamt und freie Tr\u00e4ger werden im Sozialraum zu Kooperationspartnern, die eine gemeinsame Haltung wie auch ein einheitliches Fallverst\u00e4ndnis anstreben. Generell wird bei der Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe der Mensch in den Mittelpunkt gestellt, der Hilfe ben\u00f6tigt und Unterst\u00fctzung sucht. Er wird gem\u00e4\u00df seinen F\u00e4higkeiten und M\u00f6glichkeiten unterst\u00fctzt. Dabei wird sein famili\u00e4res und n\u00e4heres soziales Umfeld mit einbezogen, dazu geh\u00f6ren im weiteren Sinne auch Freunde, Schulen, der Verein, der Ort oder der Stadtteil. \u201eAn letzter Stelle kommen erst die Jugendhilfeeinrichtungen\u201c, erkl\u00e4rt Zielinski, \u201ealle werden konsequent mit den Ressourcen des Jugendlichen und den Menschen in dessen Umgebung arbeiten. Es gilt, den effizienten Einsatz von Hilfen zur Selbsthilfe im Einzelfall zu planen und familienfreundliche Lebensbedingungen zu generieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der n\u00e4chste Schritt hin zu einer sozialraumorientierten Jugendhilfe ist getan: Der Jugendhilfeausschuss hat einstimmig beschlossen, den Vogelsbergkreis in vier sogenannte Planungsr\u00e4ume aufzuteilen (s. Grafik). 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