{"id":148568,"date":"2016-02-26T14:36:03","date_gmt":"2016-02-26T13:36:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=148568"},"modified":"2016-02-26T14:36:03","modified_gmt":"2016-02-26T13:36:03","slug":"pfarrer-kant-100-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=148568","title":{"rendered":"Pfarrer Kant 100 Jahre"},"content":{"rendered":"<p>Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke hat Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Bruno Kant (L\u00f6schenrod) am 26. Februar zum 100. Geburtstag besucht und ihm die Gl\u00fcck- und Segensw\u00fcnsche von Bischof Heinz Josef Algermissen und des Bistums Fulda \u00fcbermittelt. Der Jubilar war \u00fcber drei Jahrzehnte seines priesterlichen Wirkens in der Sankt-\u00c4gidius-Pfarrei in Marbach t\u00e4tig. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1991 betreute er viele Jahre die Eichenzeller Filialgemeinde L\u00f6schenrod.<\/p>\n<p>Geboren 1916 in Werblin\/Westpreu\u00dfen, legte Pfarrer Kant 1934 am St\u00e4dtischen Gymnasium in Danzig das Abitur ab und begann an der Staatlichen Akademie Braunsberg und der Universit\u00e4t Freiburg im Breisgau seine philosophisch-theologischen Studien. Durch den Kriegsausbruch erfuhren diese eine mehrj\u00e4hrige Unterbrechung. Kriegsbedingt war der Jubilar zeitweise berufst\u00e4tig. 1943 wurde er zur Wehrmacht einberufen. Erst nach der R\u00fcckkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft 1948 konnte er sein Theologiestudium in Fulda wieder aufnehmen. Am 23. Juli 1950 wurde er von Bischof Dr. Johannes Baptist Dietz im Fuldaer Dom zum Priester geweiht. Danach wirkte er als Kaplan in Blankenau und Schwarzbach sowie ab 1955 in der Pfarrei St. Joseph in Kassel. Am 20. Juni 1960 wurde Kant die Pfarrei Marbach \u00fcbertragen, die ihm zur zweiten Heimat wurde. Dass er damals seine Antrittspredigt unter das Faulhaber-Wort stellte: \u201eIch komme zu euch, auf den Lippen die Wahrheit, in den H\u00e4nden den Segen und im Herzen die Liebe\u201c, war bezeichnend f\u00fcr seine priesterliche Pers\u00f6nlichkeit. In seiner g\u00fctigen, menschlich-bescheidenen Art hat es der Jubilar verstanden, Br\u00fccken zu schlagen in seiner Pfarrgemeinde, die der allseits gesch\u00e4tzte Seelsorger in \u00fcber drei Jahrzehnten entscheidend mitgepr\u00e4gt hat. Kant verstand es, die Gl\u00e4ubigen so zu motivieren, dass sie sich zu freiwilligen Arbeitsleistungen und erheblichen finanziellen Opfern bereit fanden. Als weltoffener Seelsorger hat er sich stets auch intensiv um die Belange der politischen Gemeinde bem\u00fcht. Von 1971 an nahm Kant zehn Jahre das Amt des stellvertretenden Dechanten des damaligen Dekanats H\u00fcnfeld wahr. Von Ende 1981 bis zur Vollendung seines 70. Lebensjahres 1986 wirkte er als Dechant dieses Dekanates. Ab 1974 war er auch viele Jahre Dekanatspr\u00e4ses des C\u00e4cilienverbandes. Als er 1991 in den Ruhestand trat, \u00fcbernahm er bereitwillig die Seelsorge in L\u00f6schenrod.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke hat Pfarrer i. R. Geistlicher Rat Bruno Kant (L\u00f6schenrod) am 26. Februar zum 100. Geburtstag besucht und ihm die Gl\u00fcck- und Segensw\u00fcnsche von Bischof Heinz Josef Algermissen und des Bistums Fulda \u00fcbermittelt. Der Jubilar war \u00fcber drei Jahrzehnte seines priesterlichen Wirkens in der Sankt-\u00c4gidius-Pfarrei in Marbach t\u00e4tig. 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