{"id":148429,"date":"2016-02-23T16:25:07","date_gmt":"2016-02-23T15:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=148429"},"modified":"2016-02-23T16:25:07","modified_gmt":"2016-02-23T15:25:07","slug":"birgit-koempel-besucht-produktionsanlagen-entwickler-fft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=148429","title":{"rendered":"Birgit K\u00f6mpel besucht Produktionsanlagen-Entwickler FFT"},"content":{"rendered":"<p>Das Fuldaer Unternehmen FFT geh\u00f6rt zur Aton-Unternehmensgruppe von Dr. Lutz Helmig. 2200 Mitarbeiter hat die FFT weltweit, davon sind 650 in Fulda beheimatet. 1974 in M\u00fccke unter dem Namen Faust Fertigungstechnik (FFT) gegr\u00fcndet, baut FFT Produktionsanlagen f\u00fcr jedes renommierte Automobilunternehmen. Im Haupthaus in Fulda gibt es jeweils eine Etage f\u00fcr Mitarbeiter\/innen, die sich mit VW, Daimler, BMW, Ford und GM besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Im Jahr 1996 stieg Manfred Hahl ins Unternehmen ein. Seit dieser Zeit hat FFT eine enorme Aufw\u00e4rtsentwicklung hinter sich gebracht. Beim Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Birgit K\u00f6mpel wurde ihr deutlich: Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer wei\u00df genau, dass seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen das h\u00f6chste Gut\u00c2\u00a0 des Unternehmens sind. Als \u201evorbildlich und zukunftsweisend\u201c bezeichnet die Politikerin einige FFT-Modelle in Bezug auf Umgang mit der Arbeitnehmerschaft. \u201eLeistung muss honoriert werden. Das ist klar. Aber wir holen auch Schw\u00e4chere in den Betrieb und in die Ausbildung. Diese Menschen d\u00fcrfen wir nicht vergessen, auch wenn die Ausbilder dann mehr zu tun haben\u201c, sagt Hahl. Zur Unternehmensgruppe geh\u00f6rt das Berufsbildungszentrum (BBZ). Auch hier ist Manfred Hahl Mitglied der Gesch\u00e4ftsleitung. Und nat\u00fcrlich besteht die M\u00f6glichkeit, die FFT-Mitarbeiter im BBZ zu schulen. \u201eDie Handschrift und die Philosophie ist f\u00fcr alle Mitarbeiter trotz unterschiedlicher Aufgabe und Position identisch\u201c, sagt Hahl.<br \/>\nFFT zahlt seinen Mitarbeitern f\u00fcr jedes Kindergartenkind 50 \u00e2\u201a\u00ac monatlich, FFT geht klug mit \u00e4lteren Mitarbeitern um. \u201eKommt jemand auf mich zu und sagt, dass er aufgrund des Alters aufh\u00f6ren will, biete ich oft ein auf ihn zugeschnittenes Arbeitsmodell an\u201c, berichtet Hahl. Dem\/der Mitarbeiter\/in werde dann ein Projekt offeriert, dass er\/sie selbstst\u00e4ndig betreue. So k\u00f6nne man in Abstimmung mit dem Team festlegen, wie viele Wochenstunden man absolvieren wolle und in welchem Rhythmus.<\/p>\n<p>Und eine weitere Idee m\u00f6chte Hahl in diesem Jahr noch als Piloten umsetzen. Ein Projek , das sich \u201eHome-Office light\u201c nennt. Das komplette Arbeiten von zuhause aus belastet nach Meinung Hahls\u00c2\u00a0 der Mitarbeiter entscheiden, ob er in das n\u00e4her gelegene B\u00fcro f\u00e4hrt oder in die Zentrale\u201c, erkl\u00e4rt Hahl.<br \/>\nGute Ausbildung, moderne Ausstiegsvarianten, den Weg zur Arbeit verk\u00fcrzen: Birgit K\u00f6mpel zeigte sich sehr beeindruckt, was FFT f\u00fcr seine Belegschaft unternimmt. \u201eVieles, was erst durch die Politik auf den Weg gebracht werden soll, wird hier bereits umgesetzt\u201c, sagt die Sozialdemokratin, die sich nat\u00fcrlich sehr f\u00fcr den Anteil an Frauen im Unternehmen interessierte: \u201eGegenw\u00e4rtig sind es 13 Prozent, auf Dauer sollen es 20 Prozent sein\u201c, berichtet Manfred\u00c2\u00a0 Hahl. Gerade im technischen Bereich d\u00fcrfen es gerne mehr Mitarbeiterinnen werden: \u201eHier sind viele Frauen oft besser als sie es sich selbst zutrauen\u201c, sagt Hahl.<\/p>\n<p>FFT hat den Umsatz von 20 Millionen Euro in 1974 auf heute 650 Millionen Euro gesteigert, die Zahl der Mitarbeiter stieg von 200 auf 2200. \u201eWir haben ein stabiles Management, all unsere F\u00fchrungskr\u00e4fte sind aus den eigenen Reihen\u201c, unterstreicht Hahl die gute innerbetriebliche Mitarbeiterentwicklung.<\/p>\n<p>Birgit K\u00f6mpel hat viele Jahre in der freien Wirtschaft als selbstst\u00e4ndige Unternehmerin gearbeitet. F\u00fcr sie ist wichtig: \u201eWir m\u00fcssen nach au\u00dfen tragen, dass die SPD in Sachen Wirtschaftskompetenz den anderen Parteien in nichts nachsteht.\u201c Manfred Hahl unterstreicht dies: \u201eMir ist egal, zu welcher Partei ein Politiker\u00c2\u00a0 geh\u00f6rt. Die Hauptsache ist, er h\u00f6rt zu und setzt sich f\u00fcr die Belange der Unternehmen und\u00c2\u00a0 seiner Belegschaft ein.\u201c Der FFT-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und die Politikerin waren sich jedenfalls einig: Es war ein gutes Gespr\u00e4ch, auf das man aufbauen kann und sich jederzeit gerne wiederholen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Fuldaer Unternehmen FFT geh\u00f6rt zur Aton-Unternehmensgruppe von Dr. Lutz Helmig. 2200 Mitarbeiter hat die FFT weltweit, davon sind 650 in Fulda beheimatet. 1974 in M\u00fccke unter dem Namen Faust Fertigungstechnik (FFT) gegr\u00fcndet, baut FFT Produktionsanlagen f\u00fcr jedes renommierte Automobilunternehmen. 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