{"id":147744,"date":"2016-02-02T18:07:31","date_gmt":"2016-02-02T17:07:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147744"},"modified":"2016-02-02T18:07:31","modified_gmt":"2016-02-02T17:07:31","slug":"kooperation-auf-augenhoehe-brandenburger-kommunen-wollen-von-erfahrungen-des-kegelspiels-profitieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147744","title":{"rendered":"Kooperation auf Augenh\u00f6he Brandenburger Kommunen wollen von Erfahrungen des Kegelspiels profitieren"},"content":{"rendered":"<p>Auch im S\u00fcden Brandenburgs sind vier St\u00e4dte und Gemeinden auf dem Weg, ihre interkommunale Kooperation zu vertiefen. Dabei wollen sie nach Angaben der Gesch\u00e4ftsstellenleiterin f\u00fcr diese Kooperation, Susann Kirst, von den Erfahrungen im Hessischen Kegelspiel profitieren.<\/p>\n<p>Deshalb besuchten eine Delegation mit B\u00fcrgermeistern und Verwaltungsfachleuten von Falkenberg, Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbr\u00fcck und M\u00fchlberg das Hessische Kegelspiel und suchten dabei das Gespr\u00e4ch mit den vier B\u00fcrgermeistern des Hessischen Kegelspiels. In seiner Eigenschaft als Leiter der Lenkungsgruppe der Interkommunalen AG konnte B\u00fcrgermeister Stefan Schwenk seine Amtskollegen aus Brandenburg im Kegelspielhaus gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Zweckverbandes Hessisches Kegelspiel, J\u00fcrgen Hahn aus Rasdorf, willkommen hei\u00dfen. Als Gespr\u00e4chspartner hatten sich den G\u00e4sten aus Brandenburg auch die N\u00fcsttaler B\u00fcrgermeisterin Marion Frohnapfel, ihr Burghauner Amtskollege Simon Sauerbier sowie Stefan Schubert als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Arbeitsgemeinschaft und der verantwortliche Projektkoordinator Ingo Rancke zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Dabei gab Rancke einen \u00dcberblick \u00fcber den Stand der Kooperation, die seit 2006 kontinuierlich ausgebaut wurde. Damals wurde ein Kooperationsvertrag geschlossen, um in das F\u00f6rderprogramm Stadtumbau West in Hessen aufgenommen werden zu k\u00f6nnen. Neben einer Lenkungsgruppe wurde ein Beirat mit Vertretern der Kommunalpolitik aus allen vier Kommunen gegr\u00fcndet, der die Kooperation begleitet. In verschiedenen Arbeitsgruppen wurden dann einzelne Projekte vorangetrieben. Unter anderem hat die Kooperation nach dem Bericht von Ingo Rancke Konzepte f\u00fcr den Einzelhandel und den Tourismus entwickelt, ein Netzwerk f\u00fcr den Generationentreff und eine Koordinierungsstelle aufgebaut und das Kegelspielhaus als interkommunales Dienstleistungszentrum eingerichtet. Insgesamt flossen allein 5,9 Millionen Euro an F\u00f6rdermittel aus dem Programm Stadtumbau West in das Kegelspiel, weitere 2 Millionen Euro erhielten die vier Kommunen aus Kofinanzierungsmitteln des EU-Programms EFRE. 2013 taten die Kommunen dann den n\u00e4chsten gro\u00dfen Schritt und gr\u00fcndeten einen Zweckverband, der als eigenst\u00e4ndige Rechtspers\u00f6nlichkeit auch Arbeitgeber f\u00fcr gemeinsame Mitarbeiter und Auftraggeber sein konnte. Dieser Zweckverband betreibt das gemeinsame Finanz- und Kassenwesen der Mitgliedskommunen und ist auch offen f\u00fcr mandative Aufgaben. So betreiben die vier Kommunen mittlerweile eine gemeinsame EDV-Plattform, H\u00fcnfeld und Rasdorf kooperieren im Bereich des Standesamtes und H\u00fcnfeld und Burghaun im Bereich der EDV ihrer Bauh\u00f6fe. Weitere Felder der Zusammenarbeit sind die gemeinsame Kl\u00e4rschlammbehandlung von H\u00fcnfeld und Burghaun und der Betrieb einer Atemschutzwerkstatt f\u00fcr die Feuerwehren.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Leiterin der Gesch\u00e4ftsstelle des Kooperationsrates der vier brandenburgischen Kommunen Susann Kirst war es besonders interessant, dass sich ihre Kommunen intuitiv f\u00fcr einen \u00e4hnlichen Weg entschieden haben. Falkenberg, Bad Liebenwerda, Uebigau-Wahrenbr\u00fcck und M\u00fchlberg wollen noch in diesem Jahr gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung abschlie\u00dfen und das Standesamtswesen k\u00fcnftig gemeinsam betreiben. Weiterhin planen die Kommunen die Einrichtung einer gemeinsamen Vergabestelle, um angesichts der komplexen Anforderungen rechtssichere Vergaben vornehmen zu k\u00f6nnen und auch f\u00fcr eine gemeinsame Datenverarbeitung w\u00fcrden die ersten Grundlagen geschaffen. \u00dcber den Softwareanbieter waren die Brandenburger Kommunen auf das Hessische Kegelspiel aufmerksam geworden.<\/p>\n<p>Beeindruckend f\u00fcr die B\u00fcrgermeister sei auch gewesen, dass die vier Kegelspielkommunen trotz ihrer Unterschiedlichkeit in Gr\u00f6\u00dfe und Struktur miteinander auf Augenh\u00f6he kooperierten. Dies strebten auch die vier Brandenburger Kommunen trotz ihrer sehr unterschiedlichen Einwohnerzahl an. Der Besuch, so Susann Kirst, habe die B\u00fcrgermeister in ihrer Absicht best\u00e4rkt, am 10. M\u00e4rz in einer gemeinsamen Sitzung aller vier Stadtverordnetenversammlungen der beteiligten Kommunen diese Kooperation verbindlich zu vereinbaren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Auch im S\u00fcden Brandenburgs sind vier St\u00e4dte und Gemeinden auf dem Weg, ihre interkommunale Kooperation zu vertiefen. Dabei wollen sie nach Angaben der Gesch\u00e4ftsstellenleiterin f\u00fcr diese Kooperation, Susann Kirst, von den Erfahrungen im Hessischen Kegelspiel profitieren. 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