{"id":14774,"date":"2008-11-24T07:40:27","date_gmt":"2008-11-24T06:40:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=14774"},"modified":"2008-11-24T08:05:44","modified_gmt":"2008-11-24T07:05:44","slug":"wir-wollen-vorreiter-in-sachen-familienfreundlichkeit-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=14774","title":{"rendered":"&#8220;Wir wollen Vorreiter in Sachen Familienfreundlichkeit werden&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vogelsbergkreis.<\/strong> Ein Ziel des B\u00fcndnisses f\u00fcr Familie im Vogelsbergkreis ist die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. &#8220;Wir wollen Vorreiter werden&#8221;, zeigte sich Familiendezernentin Sylke Emmermann w\u00e4hrend einer Tagung in der Gesch\u00e4ftsstelle der Vogelsberg Consult GmbH in Alsfeld-Altenburg optimistisch. &#8220;Familie und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, ist viel mehr als die Privatsache von Eltern. Da sind Wirtschaft und Gesellschaft gefordert&#8221;, so Emmermann. Denn es gehe um betriebswirtschaftliche Tatsachen und volkswirtschaftliche Effekte.<!--more--><\/p>\n<p><strong>&#8220;Verl\u00e4ssliche Angebote machen den Landkreis attraktiv&#8221;<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAttraktiv k\u00f6nne ein Landkreis nur sein &#8211; gerade f\u00fcr Familien und Fachkr\u00e4fte &#8211; , wenn er es schaffe, verl\u00e4ssliche Angebote zu machen. Das sei ein klarer Standortfaktor. Die gro\u00dfen Anstrengungen der Gemeinden bei der Baby- und Kinderbetreuung sowie die Verantwortung des Kreises f\u00fcr mehr Tagespflegeangebote folgten ganz klar den notwendigen Anforderungen in der Gesellschaft, unterstrich Emmermann.<\/p>\n<p>Emmermann und die AG-Sprecherin Andrea Ortstadt zeigten sich in Altenburg sehr erfreut \u00fcber die &#8220;stabile Partnerschaft von IHK und Handwerkerschaft in dem breiten B\u00fcrgerprojekt Familienb\u00fcndnis&#8221;. Die Familiendezernentin dankte Manfred Weber von der Handwerkskammer Wiesbaden f\u00fcr seine Vorarbeiten und seine Bereitschaft zur Umsetzung eines Wettbewerbs in den heimischen Unternehmen.<\/p>\n<p>Der Titel des Wettbewerbs: &#8220;Familienunterst\u00fctzende Ma\u00dfnahmen am Arbeitsplatz&#8221; will die innovativste Firma in diesem Bereich finden. Vorgeschlagen werden k\u00f6nnen alle Firmen, Verwaltungen und Institutionen, die mindestens eine familienunterst\u00fctzende Ma\u00dfnahme integriert haben. Das Familienb\u00fcndnis will \u00fcber den Start des Wettbewerbs Anfang n\u00e4chsten Jahres informieren. &#8220;Familienfreundlichkeit rechnet sich&#8221;, unterstrich Weber, und verwies beispielsweise auf die positiven betriebswirtschaftlichen Effekte einer geringen Fluktuation in der Belegschaft.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nAWO stellte Eltern- und Seniorenservice vor<\/strong><\/p>\n<p>Diesen Effekt der wesentlich gr\u00f6\u00dferen Zufriedenheit und Bindung an die Firma konnte Beate Gusenda vom Elternservice der AWO in ihrem Fachvortrag in Altenburg best\u00e4tigen. Sie informierte \u00fcber Betreuungsangebote der AWO, die sich sowohl an Eltern als auch an Angeh\u00f6rige von Pflegebed\u00fcrftigen richteten. Sie pl\u00e4dierte gemeinsam mit Sylke Emmermann daf\u00fcr, diese &#8220;generations\u00fcbergreifende Herausforderung&#8221; auch \u00fcbergreifend anzupacken. Der Service der AWO wendet sich an die Unternehmen, die ma\u00dfgeschneiderte Leistungen abrufen k\u00f6nnen &#8211; und nur die m\u00fcssen dann auch bezahlt werden; es gehe nicht um eine mehrj\u00e4hrige Vertragsbindung. Der Service vermittle dann je nach Bedarf Pl\u00e4tze in Kindertageseinrichtungen oder Tagespflegekr\u00e4fte, Babysitter und auch Notbetreuungen. Hinzu k\u00e4men viele Beratungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Beate Gusenda betonte, mittlerweile sei f\u00fcr viele Unternehmen ein familienfreundliches Image Teil einer selbstbewussten Marketingstrategie geworden. Familienfreundlichkeit sei ein Gewinn f\u00fcr alle: f\u00fcr das Unternehmen, f\u00fcr die Mitarbeiter mit ihren Verantwortlichkeiten im Familienzusammenhang, f\u00fcr die Kinder, f\u00fcr die Pflegebed\u00fcrftigen und nicht zuletzt f\u00fcr die Region. Denn wenn dies alles erkennbar funktioniere, dann entstehe ein attraktiver Standort f\u00fcr Unternehmen, f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, f\u00fcr Familien. &#8220;Familienfreundlichkeit ist die wesentliche Antwort auf die Herausforderung in der demographischen Entwicklung&#8221;, betonte Kreisbeigeordnete Emmermann abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p><strong>Informationen<\/strong>: <a href=\"http:\/\/www.elternservice-awo.de\" target=\"_blank\">www.elternservice-awo.de<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.seniorenservice-awo.de\" target=\"_blank\">www.seniorenservice-awo.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vogelsbergkreis. 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