{"id":147717,"date":"2016-02-02T18:01:22","date_gmt":"2016-02-02T17:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147717"},"modified":"2016-02-02T18:01:22","modified_gmt":"2016-02-02T17:01:22","slug":"rhoenwichtel-sind-fans-der-waldpaedagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147717","title":{"rendered":"\u201eRh\u00f6nwichtel\u201c sind Fans der Waldp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2.jpg\" rel=\"attachment wp-att-147723\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2-265x175.jpg\" alt=\"047-Waldkindergarten2\" width=\"265\" height=\"175\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-147723\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2-768x508.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2-600x397.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/047-Waldkindergarten2.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Setzlinge pflanzen, Regenw\u00fcrmer beim Graben von G\u00e4ngen beobachten oder Vogelarten an ihrem Federkleid erkennen \u2013 das (Umwelt)Bildungsprogramm der \u201eRh\u00f6nwichtel\u201c ist ziemlich abwechslungsreich. Weil der Wald das zweite Zuhause der Drei- bis Sechsj\u00e4hrigen ist, stehen projektorientierte Wissensvermittlung, Kreativit\u00e4t und phantasievolles Gestalten ganz hoch im Kurs.<\/p>\n<p>Doch ohne die Initiative von alternativ denkenden Eltern w\u00fcrde es den Waldkindergarten im Ortsteil  Langenbieber der Gemeinde Hofbieber wohl nicht mehr geben. Denn nach zwei Tr\u00e4gerwechseln drohte der Einrichtung in 2014, zehn Jahre nach der Gr\u00fcndung, das Aus. Von der Idee des Waldkindergartens \u00fcberzeugt, fanden Eltern zusammen, die den Verein \u201eDie Rh\u00f6nwichtel e.V.\u201c gr\u00fcndeten und seit dem gemeinsam die Verantwortung f\u00fcr das Betreuungsangebot ihrer Kinder tragen. \u201eWir haben p\u00e4dagogisches Personal eigestellt: eine Leiterin, eine zweite p\u00e4dagogische Fachkraft und einen Diplom-Biologen, der gerade noch eine Ausbildung zum Erzieher macht\u201c, berichtet Vereinsvorsitzende Barbara Weber, die hofft, das Team demn\u00e4chst auch noch durch einen FSJ-ler verst\u00e4rken zu k\u00f6nnen.  <\/p>\n<p>20 Kinder besuchen derzeit den Waldkindergarten, der montags bis freitags von 7.45 bis 15 Uhr ge\u00f6ffnet ist. Seit knapp zwei Wochen bewohnen die \u201eRh\u00f6nwichtel\u201c sogar eine stilechte Wichtelh\u00fctte, die aus Fichtenholz gezimmert wurde. In der Vergangenheit war ein uriger, aber inzwischen in die Jahre gekommener Bauwagen der wetterfeste Wichtel-Unterschlupf. \u00dcber die neue H\u00fctte, die 40 Quadratmeter gro\u00df ist, rund 30.000 Euro gekostet hat und aus Spenden sowie F\u00f6rdermitteln finanziert wurde, freuen sich Gro\u00df und Klein sehr. \u201ePlanung und Umsetzung haben etwa zwei Jahre Zeit in Anspruch genommen\u201c, wei\u00df Constance Oeynhausen, zweite Vorsitzende des Vereins.  Von einem klassischen Kindergarten-Gruppenraum ist die H\u00fctte allerdings weit entfernt. Regale mit Puppen, Baukl\u00f6tzen oder Gesellschaftsspielen sucht man beispielsweise vergeblich.<\/p>\n<p>\u201eDie Kinder sind \u00fcberwiegend drau\u00dfen. Es wird versucht, sehr viel mit Naturmaterialien zu arbeiten und den Kindern die Kreisl\u00e4ufe der Natur zu vermitteln\u201c, berichten Weber und Oeynhausen. Es werde viel projektbezogen gearbeitet, gewandert, gebastelt und gemalt. Dabei sei das p\u00e4dagogische Personal Impulsgeber, so dass die Kinder viel Freiraum h\u00e4tten und selbst Ideen entwickeln k\u00f6nnten. <\/p>\n<p>Der Waldkindergarten befindet sich zwar in freier Tr\u00e4gerschaft, ist aber eine anerkannte Einrichtung und wird von der Gemeinde Hofbieber sowie vom Land Hessen bezuschusst. Die Fachberatung f\u00fcr Kindertagesst\u00e4tten beim Landkreis Fulda steht dem Verein und den Betreuungsfachkr\u00e4ften beratend zur Seite. \u201eEs wurde mit uns eine Vereinbarung, nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan zu arbeiten, unterzeichnet\u201c, erkl\u00e4rt Karin G\u00fcnther von der Fachberatung. \u201eBei den Rh\u00f6nwichteln und bei den Haselm\u00e4usen, dem zweiten Waldkindergarten in H\u00fcnfeld-Kirchhasel, finden die Waldp\u00e4dagogik und die Standards des Kinderf\u00f6rderungsgesetzes eine Erg\u00e4nzung\u201c, so G\u00fcnther, die davon \u00fcberzeugt ist, dass heute eine Vielfalt an Betreuungseinrichtungen und -angeboten gebraucht wird, um den unterschiedlichen Bed\u00fcrfnissen von Kindern und Familien gerecht werden zu k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Wie vielf\u00e4ltig das Angebot im Landkreis Fulda ist, zeigt die neue Serie \u00fcber Betreuungseinrichtungen, die Ende 2015 mit der Kindertagesst\u00e4tte \u201eL\u00f6wenzahn\u201c in Hosenfeld startete. Im Laufe dieses Jahres werden auf den Kreisseiten regelm\u00e4\u00dfig Kindertagesst\u00e4tten aus den Gemeinden des Landkreises vorgestellt. Wer den Verein \u201eDie Rh\u00f6nwichtel\u201c n\u00e4her kennenlernen m\u00f6chte, der kann sich schon mal den 24. April vormerken. An diesem Tag m\u00f6chte der Verein ein gro\u00dfes Einweihungsfest feiern, zu dem die \u00d6ffentlichkeit herzlich eingeladen ist. <\/p>\n<p>Text und Foto (Dorit Heydenreich): Constance Oeynhausen &#8211; mit ihrem zuk\u00fcnftigen Rh\u00f6nwichtel Torge &#8211; und Barbara Weber freuen sich \u00fcber die neue Wichtelh\u00fctte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Setzlinge pflanzen, Regenw\u00fcrmer beim Graben von G\u00e4ngen beobachten oder Vogelarten an ihrem Federkleid erkennen \u2013 das (Umwelt)Bildungsprogramm der \u201eRh\u00f6nwichtel\u201c ist ziemlich abwechslungsreich. 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