{"id":147442,"date":"2016-01-26T11:22:50","date_gmt":"2016-01-26T10:22:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147442"},"modified":"2016-01-26T11:22:50","modified_gmt":"2016-01-26T10:22:50","slug":"landrat-manfred-goerig-empfaengt-dr-christoph-ullrich-im-lauterbacher-kreishaus-viele-uebereinstimmungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147442","title":{"rendered":"Landrat Manfred G\u00f6rig empf\u00e4ngt Dr. Christoph Ullrich im Lauterbacher Kreishaus \u2013 Viele \u00dcbereinstimmungen"},"content":{"rendered":"<p>Beim ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch zwischen Dr. Christoph Ullrich (CDU) und Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD), der den neuen Regierungspr\u00e4sidenten ins Lauterbacher Kreishaus eingeladen hatte, gab es viele \u00dcbereinstimmungen. Die Themen Fl\u00fcchtlinge, Wirtschaft, Finanzen, Schulen, Energie, Umweltschutz, Infrastruktur und interkommunale Zusammenarbeit standen auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>\u201eDer l\u00e4ndliche Raum liegt mir sehr am Herzen\u201c, sagte Dr. Ullrich, der das Leben auf dem Land im Landkreis Limburg-Weilburg sehr gut kennt. Beide Politiker sind zuversichtlich, auf den unterschiedlichen Ebenen f\u00fcr die Interessen des l\u00e4ndlichen Raumes und Mittelhessens insgesamt gut zusammenarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Kein Thema interessiert die Menschen gegenw\u00e4rtig so sehr wie die Aufgabenstellung Fl\u00fcchtlinge, Asyl, Integration und Sicherheit, waren sich Manfred G\u00f6rig und Dr. Christoph Ullrich einig. Der Regierungspr\u00e4sident dankte f\u00fcr die erheblichen Anstrengungen der Landkreise, so auch dem Vogelsbergkreis, die gemeinsam mit dem Land die Unterbringung von Fl\u00fcchtlingen sowie die Vermeidung von Obdachlosigkeit und umfangreiche Ma\u00dfnahmen zur Integration zu bew\u00e4ltigen haben. Momentan sei jahreszeitbedingt eine gewisse Entspannung eingetreten. Zudem k\u00f6nne das Land viele Immobilien nutzen, um dadurch die Kreise und Kommunen zu entlasten, sagte Dr. Ullrich.<\/p>\n<p>Sporthallen werden nicht erneut f\u00fcr Notunterk\u00fcnfte genutzt<\/p>\n<p>Die regul\u00e4re Zuweisung von Asylbewerbern nehme stetig zu und liege nun bei rund 60 Personen pro Woche, berichtete Landrat G\u00f6rig. \u201eWir sind an der Grenze des Machbaren \u2013 in Berlin muss man sich bald etwas einfallen lassen\u201c, sagte G\u00f6rig. Dennoch sei es dem Kreis gut gelungen, die riesige Aufgabe der Notunterbringung gut zu meistern, auch durch die verl\u00e4ssliche Unterst\u00fctzung der Ehrenamtlichen.<\/p>\n<p>Sehr positiv bewerten Dr. Ullrich und G\u00f6rig die Wiederherstellung der vier Sporthallen im Kreis f\u00fcr die Interessen des Sports. In wenigen Tagen werden die Fl\u00fcchtlinge in anderen hessischen Einrichtungen untergebracht \u2013 danach werden sie so schnell wie m\u00f6glich wieder f\u00fcr den Sport hergerichtet. \u201eIch werde auf keinen Fall wieder Sporthallen f\u00fcr kurzfristige Fl\u00fcchtlingsnotunterk\u00fcnfte bereitstellen \u2013 das ist sicher\u201c, betonte Landrat G\u00f6rig. Dr. Ullrich stellte in Aussicht: \u201eEin neuer Einsatzbefehl f\u00fcr die Belegung von Notunterk\u00fcnften steht nicht bevor.\u201c<\/p>\n<p>Vogelsberg-Haushalt im Plus<\/p>\n<p>Erfreut zeigte sich der Regierungspr\u00e4sident \u2013 auch als Finanzaufsicht \u2013 \u00fcber die Entwicklung des Vogelsberger Kreishaushalts, der erstmals seit 15 Jahren keine roten Zahlen mehr schreibt. Von minus 18 Millionen Euro im Jahr 2011 habe man den Haushalt 2016 auf knapp eine Million Euro ins Plus drehen k\u00f6nnen, erl\u00e4uterte G\u00f6rig. Endlich entst\u00fcnden wieder Spielr\u00e4ume f\u00fcr dringende Aufgaben wie Wirtschaftsf\u00f6rderung \u2013 zum Beispiel im wichtigen Feld der Fachkr\u00e4ftesicherung \u2013 im Jugendbereich und beim Sport.<\/p>\n<p>Starke Wirtschaft<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfem Interesse verfolgte Dr. Ullrich die Schilderungen von Landrat G\u00f6rig, wonach im Vogelsberg \u2013 oft unvermutet \u2013 herausragende Unternehmen angesiedelt seien. Von millionenschweren Gro\u00dfauftr\u00e4gen w\u00fcssten aber noch nicht einmal die B\u00fcrger im n\u00e4chsten Ortsteil etwas. \u201eDas muss sich \u00e4ndern \u2013 das Image des Vogelsbergkreises gl\u00e4nzt nicht nur durch seine sch\u00f6ne Landschaft, sondern auch durch die Innovationskraft heimischer Firmen\u201c, sagte Manfred G\u00f6rig. Die wirtschaftspolitischen Kenndaten seien hervorragend. \u201eWir k\u00f6nnen uns mit den Landkreisen Fulda und Hochtaunus messen \u2013 wer h\u00e4tte das vor ein paar Jahren zu denken gewagt\u00e2\u20ac\u00a6\u201c Die Strahlkraft sei schon jetzt so gro\u00df, dass es keine Seltenheit mehr sei, dass sich Fachkr\u00e4fte zur\u00fcck bewerben in den Vogelsberg.<\/p>\n<p>Dr. Christoph Ullrich ist seit Oktober 2015 neuer Regierungspr\u00e4sident in Gie\u00dfen. Er l\u00f6ste Dr. Lars Witteck ab. Zum RP Gie\u00dfen geh\u00f6ren f\u00fcnf Landkreise: Gie\u00dfen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Vogelsbergkreis und Limburg-Weilburg. Dr. Ullrich war zuvor Pr\u00e4sident des Landgerichtes Limburg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Beim ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4ch zwischen Dr. Christoph Ullrich (CDU) und Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD), der den neuen Regierungspr\u00e4sidenten ins Lauterbacher Kreishaus eingeladen hatte, gab es viele \u00dcbereinstimmungen. 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