{"id":147399,"date":"2016-01-25T15:24:14","date_gmt":"2016-01-25T14:24:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147399"},"modified":"2016-01-25T15:24:14","modified_gmt":"2016-01-25T14:24:14","slug":"kreiskrankenhaus-soll-nicht-privatisiert-werden-geburtshilfe-soll-bleiben-cdu-kritik-abenteuerlich-und-voellig-daneben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147399","title":{"rendered":"Kreiskrankenhaus soll nicht privatisiert werden \u2013 Geburtshilfe soll bleiben \u2013 CDU-Kritik \u201eabenteuerlich und v\u00f6llig daneben\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) kann die Aufregung der CDU nicht verstehen: \u201eNat\u00fcrlich bin ich nicht f\u00fcr eine Privatisierung unseres Kreiskrankenhauses.\u201c Und nat\u00fcrlich unterst\u00fctze er als Landrat diese zentrale Forderung im SPD-Wahlprogramm, genauso wie die Forderung, die Geburtshilfe zu erhalten mit eigenen Mitteln aus dem Kreishaushalt. Der CDU-Vorwurf, der Weg des Konsenses werde verlassen, stimme nicht. Die CDU-Kritik sei abenteuerlich und v\u00f6llig daneben.<\/p>\n<p>Die SPD und alle anderen Fraktionen sind genau gleich informiert, hebt G\u00f6rig hervor. \u201eWir haben aber eine klare Vorstellung von dem, was mit unserem Kreiskrankenhaus passieren soll und was nicht. Die CDU hatte die Chance, in ihr Wahlprogramm ebenfalls \u00e4hnliches aufzunehmen, hat es aber nicht getan. Den Frust \u00fcber dieses Vers\u00e4umnis k\u00f6nne die CDU \u00fcberall abladen, aber nicht bei mir\u201c, dr\u00fcckt der Landrat seine Meinung aus.<\/p>\n<p>In dieser Woche werden die Verhandlungen fortgesetzt, erl\u00e4utert Landrat G\u00f6rig. Wenn es konkrete Ergebnisse gebe, dann werde er wie bisher alle Fraktionen im Kreistag \u2013 auch die Opposition \u2013 selbstverst\u00e4ndlich dar\u00fcber informieren. Alle Fraktionen h\u00e4tten gr\u00fcnes Licht gegeben f\u00fcr dieses jetzt laufende Angebotsverfahren. Der Kreistag sei einm\u00fctig f\u00fcr eine kommunale L\u00f6sung \u2013 hierzu gebe es eine klaren Kreistagsbeschluss.<\/p>\n<p>Der Landrat habe die Hoffnung, dass dieser gemeinsame Weg weiter beschritten werde, um die gute medizinische und wirtschaftliche Entwicklung, die das Kreiskrankenhaus inzwischen genommen habe, weiter zu festigen. Das 2,8-Millionen-Defizit habe 2015 auf nur noch rund 1 Million Euro reduziert werden k\u00f6nnen. An diese Erfolge k\u00f6nne angekn\u00fcpft werden.<\/p>\n<p>Landrat G\u00f6rig k\u00f6nne der CDU nur raten, diesen positiven Weg weiter zu begleiten und nicht erneut dagegen zu arbeiten, wie bei seinem Vorg\u00e4nger Rudolf Marx (CDU). \u201eDie Energie, die seitens der Herren K\u00fcnz, Heuser und Paule aufgewandt werde, eine L\u00f6sung zu verhindern, sollte besser in die Mithilfe f\u00fcr eine L\u00f6sung gesteckt werden &#8211; das erwarten alle Beteiligten \u2013 f\u00fcr die gesundheitliche Versorgung der Region, f\u00fcr die Arbeitspl\u00e4tze, f\u00fcr die Zukunftssicherheit\u201c, unterstreicht der Landrat.<\/p>\n<p>Gerade jene CDU-Verantwortlichen, die jetzt lautstark unrichtige Vorw\u00fcrfe erheben, h\u00e4tten allen Grund, lieber dem\u00fctig zu schweigen, angesichts dessen, was sie bisher f\u00fcr das Krankenhaus getan haben.<\/p>\n<p>\u201eIch werde mich nicht von meinem Weg abbringen lassen, f\u00fcr die Interessen des Kreiskrankenhauses zu arbeiten \u2013 weder von der CDU noch von sonst jemanden\u201c, so G\u00f6rig. Nach der Kommunalwahl werde der Kreistag \u00fcber das neue Zukunftskonzept abstimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) kann die Aufregung der CDU nicht verstehen: \u201eNat\u00fcrlich bin ich nicht f\u00fcr eine Privatisierung unseres Kreiskrankenhauses.\u201c Und nat\u00fcrlich unterst\u00fctze er als Landrat diese zentrale Forderung im SPD-Wahlprogramm, genauso wie die Forderung, die Geburtshilfe zu erhalten mit eigenen Mitteln aus dem Kreishaushalt. 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