{"id":147266,"date":"2016-01-19T10:42:23","date_gmt":"2016-01-19T09:42:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147266"},"modified":"2016-01-19T10:42:23","modified_gmt":"2016-01-19T09:42:23","slug":"engagement-von-frauen-in-den-ortsbeiraeten-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147266","title":{"rendered":"Engagement von Frauen in den Ortsbeir\u00e4ten ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p>Der diesj\u00e4hrige Jahresempfang war auch eine gute Gelegenheit, um besonderes ehrenamtliches Engagement f\u00fcr das Gemeinwohl zu honorieren. In unserer modernen Industrie- und Informationsgesellschaft tr\u00e4gt der solidarische Einsatz von Ehrenamtlichen und Freiwilligen in den Kirchen, in den vielen Vereinen, in sozialen Verb\u00e4nden, Initiativen und Selbsthilfegruppen sowie in der Kommunalpolitik ganz wesentlich dazu bei, dass unsere Gesellschaft ein menschliches Gesicht zeigt und bewahrt.<\/p>\n<p>Ehrenamtliche Arbeit und b\u00fcrgerschaftliches Engagement finden oft im Hintergrund statt. Menschen setzen sich f\u00fcr Menschen ein, ohne Aufheben um das, was sie tun. Dabei ist es in hohem Ma\u00dfe dieses pers\u00f6nliche, freiwillige Engagement, das die Gesellschaft zusammenh\u00e4lt, das sie lebendig und lebenswert macht.<\/p>\n<p>Das Ehrenamt macht einen nicht reich, aber es bereichert. Den einzelnen und uns alle, die ganze Gesellschaft. Das wird einem schlagartig klar, wenn man sich einmal vorstellt, wie dieses Land und unsere Gemeinde aussehen w\u00fcrden, ohne ehrenamtlich t\u00e4tige B\u00fcrger. Sie sind der kreative und menschliche N\u00e4hrboden der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Dazu f\u00fchrte der B\u00fcrgermeister aus: \u201eWir, die Verantwortlichen der Gemeinde wollen u.a. mit einer `Anerkennungskultur\u00c2\u00b4 dazu beizutragen, dass das auch in Zukunft so bleibt. Wenn es da hei\u00dft, dass der Staat und die Gemeinde ein echter Partner f\u00fcr b\u00fcrgerschaftliches Engagement sein soll, so hat er dabei auch die Aufgabe, herausgehobenes Engagement einzelner Gemeindemitglieder von Zeit zu Zeit zu honorieren.<\/p>\n<p>Heute Abend wollen wir drei gute Beispiele w\u00fcrdigen. Und ich freue mich, dass es dabei um drei Frauen geht. Wir ehren heute \u201eFrauen-Power\u201c und w\u00fcrdigen dies mit der Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen\u00e2\u20ac\u00a6<\/p>\n<p>Nachfolgend werden die einzelnen T\u00e4tigkeiten und Verdienste aufgezeigt:<\/p>\n<p>Frau Margot H\u00f6rl, *1958 in Fulda, Verwaltungsangestellte<\/p>\n<p>von 1989 \u2013 1993<br \/>\nSchriftf\u00fchrerin im Haupt- und Finanzausschuss<\/p>\n<p>von 1989 \u2013 1993 und seit 2001 bis heute<br \/>\nOrtsbeirat von Abtsroda<\/p>\n<p>Bei der bevorstehenden Kommunalwahl wird sie nicht erneut kandidieren und scheidet daher aus diesem Gremium aus.<\/p>\n<p>Im Ortsbeirat vertrat sie in den knapp 20 Jahren die Interessen ihres Ortsteils, der aus den Orten Tr\u00e4nkhof, Sieblos und Abtsroda besteht. Frau H\u00f6rl engagierte sich auch \u00fcber lange Jahre f\u00fcr die Belange der Kirchengemeinde St. Laurentius und unterst\u00fctze ihre Mutter Johanna bei deren Arbeiten f\u00fcr die Pflege der Kirche und des Umfeldes.Weiterhin k\u00fcmmerte sie sich liebevoll um die Senioren in ihrem Ortsteil, besuchte sie, munterte sie auf mit ihrem positiven Denken.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Margot H\u00f6rl mit ihrer Familie Mitglied der Siebloser Waldbesitzergemeinschaft. Deren erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit zeigt sich nicht nur in der Waldbewirtschaftung sondern auch im Betrieb der Wassergenossenschaft sowie in der 2008 realisierten Siebloser Hackgut-Heizungs-GbR f\u00fcr den Ortsteil Sieblos, in dem fast alle Anwesen an die Nahw\u00e4rmeheizung angeschlossen sind.<\/p>\n<p>Margot ist hilfsbereit, sie ist tatkr\u00e4ftig, sie packt an, wo sie gebraucht wird und unterst\u00fctzt gerne die gute Sache.<\/p>\n<p>Frau Elisabeth Laudenbach, *1951 in Brandlos, Gastwirtin im Ruhestand<\/p>\n<p>Seit 1997, also nunmehr 19 Jahre lang geh\u00f6rt sie durchgehend dem Ortsbeirat Steinwand an, seit 2001 bis heute ist sie seit 15 Jahren Ortsvorsteherin dieses Fl\u00e4chenortsteils, der vor der Gebietsreform als die gr\u00f6\u00dfte Streugemeinde Hessens bezeichnet wurde. Die dreifache Wahl zur Ortsvorsteherin belegt, dass sie hier eine breite Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung genie\u00dft. Immer wenn es n\u00f6tig war oder sie Anregungen der B\u00fcrgerschaft erhielt, fungierte sie als Bindeglied zum Rathaus.<br \/>\nAls Ortsvorsteherin organisierte sie die j\u00e4hrlichen Adventsnachmittage f\u00fcr die Senioren ihres Ortsteils und lud diese in das Gasthaus \u201eFuldaer Haus\u201c ein, das sie zusammen mit ihrem Mann Manfred 42 Jahre lang erfolgreich bewirtschaftete.<br \/>\nGerne \u00fcberreichte sie bei Alters- und Ehejubil\u00e4en stets einen Verzehrgutschein, der selbstverst\u00e4ndlich ohne Berechnung blieb.<\/p>\n<p>Sie und ihr Mann sind jetzt im Ruhestand in ihr Wohnhaus in der Ortslage Poppenhausen gezogen. Daher kann sie das Amt der Ortsvorsteherin in Steinwand k\u00fcnftig nicht mehr aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Tief verwurzelt im christlichen Glauben organisiert sie seit gut 10 Jahren die Marienandachten an der im Jahr 2005 erbauten Mariengrotte Steinwand-Ziegelhof. Von 1990 bis zum Ende ihrer T\u00e4tigkeit als Gastwirtin engagierte sie sich mit ihrem Mann in der Wirtevereinigung \u201eRh\u00f6ner Charme\u201c und warb f\u00fcr mit regionalen kulinarischen K\u00f6stlichkeiten und gelebter Gastlichkeit f\u00fcr das Rh\u00f6ner Land.<\/p>\n<p>Seit 2 Jahren ist Elisabeth Laudenbach zudem Mitglied der Interessengemeinschaft \u201eWir in Poppenhausen\u201c zu Gunsten der Bewirtschaftung des Kiosks im Freibad Poppenhausen.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich wurde sie im November 2013 zur Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Poppenhausen gew\u00e4hlt, den sie seither f\u00fchrt. Ihr bescheidenes, umsichtiges, einf\u00fchlsames, hilfsbereites und herzensgutes Wesen macht sie zu einem besonders wertvollen Menschen.<\/p>\n<p>Frau Margarete Unger, *1949 in Fulda, Pension\u00e4rin<\/p>\n<p>Frau Unger war langj\u00e4hrige Ortsvorsteherin von Poppenhausen. Ihre Amtszeit dauerte von 1993 \u2013 2011. Das waren 4 Legislaturperioden in 18 Jahren.<br \/>\nSie war den Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern eine aufmerksame Zuh\u00f6rerin und fungierte als Bundeglied zum Rathaus, zu dem stets eine gute und vertrauensvolle Verbindung bestand. Ein gepflegtes und sauberes Ortsbild lag ihr besonders am Herzen.<br \/>\nIm Jahr 2011 stellte sie sich nicht mehr zur Wahl und schied aus dem Gremium Ortsbeirat Poppenhausen aus.<br \/>\nViele Jahre l\u00e4nger schon organisiert sie die Seniorenfahrten der Gro\u00dfgemeinde und auch in ihrer Zeit als Ortsvorsteherin f\u00fcr den Ortsbeirat Poppenhausen.<br \/>\nAuch in diesem Jahr ist bereits ein Ausflugsziel im Visier, zu dem zeitgerecht eingeladen wird.<br \/>\nAls Seniorenbeauftragte der Gemeinde hatte und hat sie immer eine warmherzige Verbundenheit zu den \u00e4lteren Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger.<br \/>\nMit dem Besuch der Senioren, ob zu Alters- , zu Ehejubil\u00e4en, in Krankheitsf\u00e4llen oder einfach mal so\u00e2\u20ac\u00a6 &#8211; schenkte sie den \u00e4lteren Mitb\u00fcrgern eine verdiente Aufmerksamkeit, Achtung und Beachtung.<br \/>\nSeit 2 Jahren ist auch sie Mitglied der Interessengemeinschaft \u201eWir in Poppenhausen\u201c und engagiert sich im Team f\u00fcr den Betrieb des Freischwimmbades, das sie auch in Zukunft als leidenschaftliche Schwimmerin nicht vermissen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Meine Damen und Herren, f\u00fcr alle drei Frauen gilt gleichsam, dass sie \u00fcber viele Jahre im jeweiligen Ortsbeirat f\u00fcr \u201eFrauen-Power\u201c standen. Die haben sich gerne in die Pflicht nehmen lassen und Verantwortung f\u00fcr die Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrger ihres Ortsteils und die Allgemeinheit \u00fcbernommen.<br \/>\nW\u00e4hrend es viele Beispiele gibt, dass Frauen das ehrenamtliche Engagement ihres Mannes unterst\u00fctzen und diesem den R\u00fccken frei halten, ist es hier einmal umgekehrt. Insofern haben auch die Ehem\u00e4nner der drei verdienten Geehrten einen bedeutenden Anteil an den Verdiensten ihrer Ehefrauen um das Gemeinwohl. Das verdient Lob und Anerkennung.<\/p>\n<p>Da es sich um eine Auszeichnung des Landes Hessen handelte, unterst\u00fctzte Landtagsabgeordneter Markus Meysner und verlieh die Urkunden an die Geehrten.<br \/>\nB\u00fcrgermeister Manfred Helfrich \u00fcberreichte als Anerkennung aus dem Rathaus einen Blumenstrau\u00df sowie ein Wappenglas mit Widmung.<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\n\u201eFrauen-Power\u201c in den Ortsbeir\u00e4ten mit Landesehrenbrief ausgezeichnet.<br \/>\nv.l.: Mdl. Markus Meysner, Margot u. Hubert H\u00f6rl, Elisabeth u. Manfred Laudenbach, Margarete u. Franz Unger sowie B\u00fcrgermeister Manfred Helfrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der diesj\u00e4hrige Jahresempfang war auch eine gute Gelegenheit, um besonderes ehrenamtliches Engagement f\u00fcr das Gemeinwohl zu honorieren. 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