{"id":147205,"date":"2016-01-17T22:14:52","date_gmt":"2016-01-17T21:14:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147205"},"modified":"2016-01-17T22:14:52","modified_gmt":"2016-01-17T21:14:52","slug":"bundesverband-der-buergerinitiativen-gegen-suedlink-tagt-in-burghaun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147205","title":{"rendered":"Bundesverband der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink tagt in Burghaun"},"content":{"rendered":"<p>Trotz Schneegest\u00f6ber hatten sich am Samstag B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink aus dem ganzen Bundesgebiet in Burghaun zur ersten Mitgliederversammlung des Bundesverbandes im neuen Jahr getroffen. In ihren Gru\u00dfworten sprachen sich B\u00fcrgermeister Simon Sauerbier (parteilos) und Christof Erb (CDU, f\u00fcr den Landkreis FD) auch weiterhin f\u00fcr eine konstruktive Zusammenarbeit von B\u00fcrgerinitiativen und Verwaltung aus. \u201eDie B\u00fcrgerinitiativen haben sich zum Thema Netzausbau ein gro\u00dfes Fachwissen angeeignet und f\u00fcr dieses Engagement sind wir dankbar. Wir profitieren durch den regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt zu den Initiativen und erhalten dabei Hintergrundinformationen, die f\u00fcr uns als Gemeinde wichtig sind. Die weiteren Planungen zum Stromnetzausbau werden wir kritisch begleiten und im Interesse der Bev\u00f6lkerung darauf achten, dass die Netzplanung transparent und bedarfsgerecht erfolgt.\u201c, betonte B\u00fcrgermeister Sauerbier und auch Herr Erb verwies in seinem Gru\u00dfwort auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit, denn: \u201cViele Fragen zu SuedLink und dem angestrebten Netzausbau sind nicht gekl\u00e4rt. Der Verbund der Landkreise (Hamelner Erkl\u00e4rung) hat eigene Anw\u00e4lte und Gutachter beauftragt und deren Antworten zu den Netzplanungen sind kontr\u00e4r zu denen des \u00dcbertragungsnetzbetreibers TenneT. Das Thema der \u00dcberb\u00fcndelung ist in der Politik angekommen und gemeinsam mit den B\u00fcrgerinitiativen ist man um eine gute L\u00f6sung f\u00fcr alle bem\u00fcht. Wir m\u00fcssen wachsam bleiben und die Planung kontrollierend begleiten. B\u00fcrgerinitiativen k\u00f6nnen ihren Protest anders ausdr\u00fccken als es uns auf politischer Ebene m\u00f6glich ist, aber das gemeinsame Anliegen macht uns stark und wenn wir weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten, k\u00f6nnen wir das Ziel einer verl\u00e4sslichen und sozialvertr\u00e4glichen Energieversorgung erreichen.\u201c<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerinitiativen sehen sich in ihrer Arbeit best\u00e4tigt, denn der Jahresr\u00fcckblick macht deutlich, dass schon Vieles erreicht wurde. TenneT sucht inzwischen erneut das Gespr\u00e4ch und signalisiert, aus den Fehlern des gescheiterten B\u00fcrgerdialoges gelernt zu haben. Die Bundesnetzagentur begleitet den Bundesverband der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink kooperativ und scheint den Interessen der \u00d6ffentlichkeit gegen\u00fcber aufgeschlossener zu sein. \u201eDie Netzplanungen erfordern aber weiterhin unsere Kontrolle und B\u00fcrgerinitiativen d\u00fcrfen unbequem bleiben.\u201c, zeigt sich Guntram Ziepel, Vorsitzender des Sprecherkreises der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink k\u00e4mpferisch und ist \u00fcberzeugt: \u201eErweiterte Erdkabeloptionen k\u00f6nnen einen \u00fcberdimensionierten Netzausbau nicht rechtfertigen. Wir d\u00fcrfen \u00fcber den Tellerrand hinausblicken und fragen: Wer kontrolliert eigentlich die deutsche Energiepolitik? M\u00e4chtige Industriekonzerne? Europa? R\u00fcckt Deutschland als Strom-Transitland ins Fadenkreuz ambitionierter Netzausbaupl\u00e4ne der EU? Wie vereinbart sich die deutsche Energiewende mit der Energiepolitik der Europ\u00e4ischen Nachbarstaaten? Orientiert sich der angestrebte Netzausbau am Bedarf oder an der m\u00f6glichen Erzeugung von Strom? Diese Fragen gilt es in Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen zu kl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>Um die Arbeit im Bundesverband der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink weiterhin zielorientiert fortf\u00fchren zu k\u00f6nnen, wurde der im Amt best\u00e4tigte Sprecherkreis des Bundesverbandes erweitert. Guntram Ziepel (BI Fuldatal e.V.), Maria Quanz (BI Kiebitzgrund aktiv) und Veronika Papenhagen-Stannick (BI Bad Emstal) erhalten Unterst\u00fctzung durch Erdmuthe Hoeft (BI Schauenburg) und Siegfried Lemke (Umweltschutzverein Isernhagen e.V.). Der Arbeitsplan der B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink f\u00fcr das Jahr 2016 ist sportlich. Man will das Thema Energiewende und Risiken des Leitungsbaus besonders mit Blick auf die ge\u00e4nderten Gesetze und die entsprechenden Netzentwicklungspl\u00e4ne der breiten \u00d6ffentlichkeit wieder verst\u00e4rkt ins Bewusstsein rufen. Im Hinblick auf anstehende Kommunalwahlen erwartet man verbindliche Aussagen zur Energiepolitik. \u201eObwohl zurzeit andere Themen das Tagesgeschehen beherrschen, sollten die politisch Verantwortlichen nicht aus den Augen verlieren, dass der Bau der SuedLink-Trasse f\u00fcr viele Menschen einen gravierenden und unmittelbaren Einschnitt in die Lebens- und Wohnqualit\u00e4t bedeuten w\u00fcrde.\u201c (www.buergerinitiativen-gegen-suedlink.de\u00c2\u00a0 )<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Trotz Schneegest\u00f6ber hatten sich am Samstag B\u00fcrgerinitiativen gegen SuedLink aus dem ganzen Bundesgebiet in Burghaun zur ersten Mitgliederversammlung des Bundesverbandes im neuen Jahr getroffen. 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