{"id":147096,"date":"2016-01-13T13:11:24","date_gmt":"2016-01-13T12:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=147096"},"modified":"2016-01-13T13:11:24","modified_gmt":"2016-01-13T12:11:24","slug":"erheblich-mehr-sicherheit-im-notfall-hilfsfrist-von-10-minuten-dann-besser-einhaltbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=147096","title":{"rendered":"Erheblich mehr Sicherheit im Notfall \u2013  Hilfsfrist von 10 Minuten dann besser einhaltbar"},"content":{"rendered":"<p>2016 werden in Herbstein und Kirtorf erstmals Rettungswachen installiert. Die Planungen hierzu werden nach der jetzt erfolgten Zustimmung durch die Krankenkassen beginnen. Das ist f\u00fcr Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) ein weiterer wichtiger Schritt. Denn f\u00fcr ihn steht die Verbesserung der Rettungsdienstversorgung in seinem Landkreis seit seinem Amtsantritt als eines der wichtigsten Themen ganz oben auf der Tagesordnung.<br \/>\n\u201eDie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im l\u00e4ndlichen Raum haben das gleiche Recht wie die Menschen im Ballungsraum, schnell mit einem Rettungswagen oder einem Notarztwagen versorgt zu werden\u201c, hebt G\u00f6rig hervor.<\/p>\n<p>Die Verdopplung des Personals in der Rettungsleitstelle im Lauterbacher Landratsamt sowie die Optimierung der Alarmierungsabl\u00e4ufe und der Einsatz-Technik und -Taktik haben sich schon sp\u00fcrbar ausgewirkt, freut sich G\u00f6rig. Seit Oktober 2015 verbessert jeweils ein zus\u00e4tzlicher Rettungswagen in Lauterbach und in Alsfeld die rettungsdienstliche Versorgung an den Stellen mit erh\u00f6htem Einsatzaufkommen. Die Vorschrift f\u00fcr die Hilfsfrist laute in Hessen: 10 Minuten. Das gelte auch f\u00fcr alle Orte im Vogelsbergkreis, unterstreicht der Landrat.<\/p>\n<p>Zustimmung der Krankenkassen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Rettungswachen liegt vor<br \/>\nDaher ist die Zustimmung der Kostentr\u00e4ger \u2013 AOK Hessen und weiterer f\u00fcnf Krankenversicherer in Hessen &#8211; von erheblicher Bedeutung f\u00fcr das weitere Vorgehen. Landrat G\u00f6rig bedankte sich in einem Gespr\u00e4ch im Kreishaus bei Thomas Burmann, dem zust\u00e4ndigen Hauptabteilungsleiter f\u00fcr den Krankenhaus- und Rettungsdienstbereich bei der AOK Hessen, f\u00fcr das Finden eines Konsenses, der bei allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern auf positive Resonanz sto\u00dfen werde.<\/p>\n<p>Es bestehe Einigkeit \u00fcber die Notwendigkeit, die Versorgung zu verbessern um Leben zu retten und schweren Verletzungen und Krankheiten bestm\u00f6glich zu begegnen. Landrat G\u00f6rig dankt der AOK Hessen ausdr\u00fccklich f\u00fcr die Bereitschaft \u201eim Interesse der Menschen an einem Strang zu ziehen\u201c. Thomas Burmann nahm diesen Faden auf und betonte, dass auch aus Sicht der AOK die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Versorgung oberste Priorit\u00e4t habe. Gleichzeitig sei es der Gesundheitskasse wichtig, dass sie ihre Planungen immer unter Ber\u00fccksichtigung regionaler Besonderheiten vorantreibe \u2013 wie in Herbstein und Kirtorf geschehen. \u201eLetztlich haben wir hier alle gemeinsam eine praktikable L\u00f6sung gefunden, von der die Menschen ganz konkret profitieren werden. Dar\u00fcber freue ich mich\u201c, so Burmann.<\/p>\n<p>Der Vorsitzende des Bereichsbeirates f\u00fcr den Rettungsdienstbereich des Vogelsbergkreises und zust\u00e4ndige Amtsleiter, Leitender Verwaltungsdirektor Siegried Simon, erkl\u00e4rte, der Bereichsbeirat werde sich mit der Weiterentwicklung des Planes befassen.<\/p>\n<p>Mit Herbstein und Kirtorf werden dann kreisweit 19 Fahrzeuge im Einsatz sein \u2013 Dann 13 Standorte<br \/>\nZurzeit gibt es in 11 der 19 St\u00e4dte und Gemeinden Standorte, die mit mindestens einem Rettungstransportwagen (RTW) und\/oder einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) best\u00fcckt sind. Von der Leitstelle in Lauterbach werden ausgehend von den Standorten Lauterbach, Alsfeld, Grebenhain, Freiensteinau, Schlitz, Grebenau, Nieder-Ohmen, K\u00f6ddingen, Homberg, Schotten und Ulrichstein insgesamt 17 Fahrzeuge eingesetzt. Davon sind drei NEF, die in Lauterbach, Alsfeld und Ulrichstein stationiert sind.<br \/>\n\u201eMit Kirtorf und Herbstein werden k\u00fcnftig L\u00fccken in der Versorgung geschlossen werden k\u00f6nnen, wodurch in diesen Bereichen die Erreichung der Hilfsfrist erm\u00f6glicht werden kann\u201c, erl\u00e4uterte der Chef der Gefahrenabwehr, Dr. Sven Holland, im Gespr\u00e4ch mit der AOK Hessen.<\/p>\n<p>600HollandSimonGoerigBurmannLehmann<br \/>\nDie \u201e\u00dcberreichung der Zustimmungserkl\u00e4rung zur Vorhalteerweiterung f\u00fcr zwei neue Rettungswachen in Herbstein und Kirtorf\u201c stand im Mittelpunkt einer Unterredung zwischen Landrat Manfred G\u00f6rig und der F\u00fchrungsspitze der AOK Hessen im Lauterbacher Kreishaus. Das Foto zeigt von links Dr. Sven Holland (Sachgebietsleiter der Gefahrenabwehr), Siegfried Simon (Leiter des Amtes f\u00fcr Aufsichts- und Ordnungsangelegenheiten), Landrat Manfred G\u00f6rig, Thomas Burmann und Christian Lehmann (beide AOK Hessen).<br \/>\nFoto: Erich Ruhl, Pressestelle Vogelsbergkreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>2016 werden in Herbstein und Kirtorf erstmals Rettungswachen installiert. Die Planungen hierzu werden nach der jetzt erfolgten Zustimmung durch die Krankenkassen beginnen. Das ist f\u00fcr Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) ein weiterer wichtiger Schritt. 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