{"id":146699,"date":"2015-12-22T11:05:37","date_gmt":"2015-12-22T10:05:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=146699"},"modified":"2015-12-22T11:05:37","modified_gmt":"2015-12-22T10:05:37","slug":"abgeordnete-koempel-besucht-luedertalschule-in-grossenlueder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=146699","title":{"rendered":"Abgeordnete K\u00f6mpel besucht L\u00fcdertalschule in Gro\u00dfenl\u00fcder"},"content":{"rendered":"<p>Wenn zwei Unterrichtsstunden wie im Fluge vor\u00fcber gehen, dann kann der Stoff nicht allzu langweilig gewesen sein. Die etwa 80 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der L\u00fcdertalschule Gro\u00dfenl\u00fcder zeigten jedenfalls gro\u00dfes Interesse w\u00e4hrend des\u00c2\u00a0 Besuches der Bundestagsabgeordneten Birgit K\u00f6mpel. Die Sozialdemokratin war auf Einladung von Schulleiterin Antje Nei\u00dfe und Powi-Fachbereichsleiter Henning J\u00f6hncke nach Gro\u00dfenl\u00fcder gekommen, um \u00fcber aktuelle politische Themen und ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete zu sprechen. \u201eWir laden jedes Jahr einen Politiker oder eine Politikerin ein. Dabei achten wir selbstverst\u00e4ndlich auf die politische Neutralit\u00e4t\u201c, erkl\u00e4rte Nei\u00dfe bei der Begr\u00fc\u00dfung augenzwinkernd.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Klassen acht und neun waren sehr gut vorbereitet worden. Viele Fragen drehten sich um die Fl\u00fcchtlingsproblematik. \u201eHabt ihr denn durch die Menschen, die zuletzt in unser Land gekommen sind, irgendwelche Nachteile erfahren? \u201c, fragte K\u00f6mpel die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. \u201eLeider gibt es mehr Nazis als zuvor\u201c lautete die interessante Antwort eines Sch\u00fclers.<\/p>\n<p>\u201eWir haben mit dem Hereinlassen der Fl\u00fcchtlinge eine humanit\u00e4re Katastrophe in Ungarn abgewendet\u201c, erkl\u00e4rte Birgit K\u00f6mpel, die es gerne h\u00e4tte, wenn der Bund \u00fcber die Themen Bildung und Schule mitentscheiden d\u00fcrfte. \u201eDas ist leider Sache der L\u00e4nder. Dieses Kooperationsverbot sollte teilweise aufgehoben werden.<br \/>\nGleichwohl fordert die Abgeordnete auch, dass die Fl\u00fcchtlinge deutsche Kulturen und Werte erlernen und achten. \u201eWir haben in den vergangenen 50 Jahren zum Beispiel sehr f\u00fcr die Rechte der Frauen gek\u00e4mpft. Diese Rechte m\u00fcssen auch die Fl\u00fcchtlinge akzeptieren.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Beitritt der T\u00fcrkei in die EU, das Freihandelsabkommen TTIP oder der Terror der IS waren Themen. \u201eWarum sind Sie Politikerin geworden?\u201c, lautete eine Frage. \u201eIch habe in der Kommunalpolitik angefangen und gemerkt, dass man da zwar einiges aber nicht alles entscheiden kann.\u201c Auch deshalb habe sie Ja gesagt, als die Anfrage aus meiner Partei kam. Generell w\u00fcnsche sie sich, dass mehr Menschen im Bundestag vertreten w\u00e4ren, die eine berufliche Karriere vorzuweisen h\u00e4tten. \u201eIch w\u00fcrde mich freuen, es k\u00e4men mehr Menschen aus dem richtigen Leben und mit Erfahrung aus der Kommunalpolitik in den Bundestag.\u201c<br \/>\nBirgit K\u00f6mpel war nach Ende der zwei Unterrichtsstunden sehr beeindruckt \u00fcber das rege Interesse der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler: \u201eDas hatte schon das Niveau eines Leistungskurses\u201c, sagte die Sozialdemokratin abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wenn zwei Unterrichtsstunden wie im Fluge vor\u00fcber gehen, dann kann der Stoff nicht allzu langweilig gewesen sein. Die etwa 80 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der L\u00fcdertalschule Gro\u00dfenl\u00fcder zeigten jedenfalls gro\u00dfes Interesse w\u00e4hrend des\u00c2\u00a0 Besuches der Bundestagsabgeordneten Birgit K\u00f6mpel. 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