{"id":146447,"date":"2015-12-14T23:27:04","date_gmt":"2015-12-14T22:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=146447"},"modified":"2015-12-14T23:27:04","modified_gmt":"2015-12-14T22:27:04","slug":"fachtag-bringt-erzieherinnen-tagespflegepersonen-und-eltern-an-einen-tisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=146447","title":{"rendered":"Fachtag bringt Erzieherinnen, Tagespflegepersonen und Eltern an einen Tisch"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/642-Fachtag-Kindertagespflege2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-146455\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/642-Fachtag-Kindertagespflege2-265x175.jpg\" alt=\"642-Fachtag Kindertagespflege2\" width=\"265\" height=\"175\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/642-Fachtag-Kindertagespflege2-265x175.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/642-Fachtag-Kindertagespflege2-600x397.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/642-Fachtag-Kindertagespflege2.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>\u201eKita beziehungsweise Kindertagespflege und Familien geh\u00f6ren n\u00e4her zusammen, wenn es um das Thema Bildung geht\u201c, so lautete die Kernbotschaft eines Fachtags, zu dem die Fachstelle Kindertagespflege und die Kindergartenfachberatung des Landkreises Fulda Erzieherinnen, Kindertagespflegepersonen und Eltern ins ITZ Fulda eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Warum eine gr\u00f6\u00dfere Schnittmenge zwischen Erziehungsfachkr\u00e4ften und Eltern sinnvoll und notwendig ist, erl\u00e4uterte Daniela Macsenaere vom Institut f\u00fcr Kinder- und Jugendhilfe in Mainz in ihrem Impulsvortrag. \u201eDer erste und wichtigste Bildungsort f\u00fcr Kinder ist die Familie. Sie bildet das Fundament f\u00fcr Bildung\u201c, betonte die Referentin, die in diesem Zusammenhang auch auf entwicklungspsychologische Aspekte\u00c2\u00a0 einging. Eine stabile und emotional sichere Bindung zwischen Eltern und Kind, Feinf\u00fchligkeit bei der Wahrnehmung der kindlichen Bed\u00fcrfnisse, promptes Reagieren auf diese Bed\u00fcrfnisse sowie Anregungsreichtum seien, so Macsenaere, entscheidende Bildungsfaktoren.<\/p>\n<p>Doch wie l\u00e4sst sich die Schnittmenge zwischen Eltern und Erziehungsfachkr\u00e4ften vergr\u00f6\u00dfern, damit Bildungswege tats\u00e4chlich gemeinsam gestaltet werden k\u00f6nnen? \u201eKitas und Kindertagespflege als Bildungsorte bieten unglaublich viele Anregungen\u201c, sagte die Referentin. \u00dcber Projekte k\u00f6nne die Zusammenarbeit zwischen Kita, Kindertagespflege und Eltern noch weiter intensiviert werden.<\/p>\n<p>Ob ein Wald-Erlebnistag, gemeinsames Malen, Kochen oder Backen \u2013 die Themen seien eigentlich austauschbar. Ziel sei es, dass sich die Kinder bei ihrem Tun wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlten, sich selbst erprobten und als kompetent erleben k\u00f6nnten. \u201eAu\u00dferdem ist es eine gro\u00dfe Chance, bei dieser Form des Miteinanders die Einsch\u00e4tzung der Betreuungskr\u00e4fte sowie die Sicht und das Befinden der Eltern zu erfahren\u201c, unterstrich Macsenaere. Die Zusammenarbeit auf Augenh\u00f6he, das Beobachten, Verstehen und Verbessern von Bildungsprozessen sowie die St\u00e4rkung der Kinder in ihrem Selbstkonzept bildeten die Grundlage f\u00fcr eine gelingende Bildungs- und Erziehungspartnerschaft.<\/p>\n<p>Das partnerschaftliche Miteinander ist laut Macsenaere insbesondere bei der bewussten Gestaltung von \u00dcberg\u00e4ngen \u2013 von der Krippe oder der Kindertagespflege in den Kindergarten oder vom Kindergarten in die Grundschule\u00c2\u00a0 \u2013 wichtig. \u201e\u00dcberg\u00e4nge sind ein Motor f\u00fcr Entwicklung\u201c, betonte Macsenaere.\u00c2\u00a0 \u201eEs ist unsere gemeinsame Verantwortung als Erwachsene, diese \u00dcberg\u00e4nge zu gestalten.\u201c<\/p>\n<p>Bei der anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4chsrunde, die von Judith Knab vom Institut f\u00fcr Kinder- und Jugendhilfe moderiert wurde, berichteten Erziehungsfachkr\u00e4fte aus ihrer t\u00e4glichen Praxis und Eltern \u00fcber ihre pers\u00f6nlichen Erfahrungen, die sie bei der Eingew\u00f6hnung und \u00dcbergangsgestaltung gesammelt haben.\u00c2\u00a0 Dabei wurde deutlich, dass nicht nur die Kinder vor vielf\u00e4ltigen Entwicklungsaufgaben stehen, sondern auch Eltern die \u00dcberg\u00e4nge als Herausforderung erleben. Deshalb sollten Fachkr\u00e4fte bei ihrer Arbeit nicht \u201enur\u201c das Kind, sondern bestenfalls die ganze Familie im Blick haben. \u201eDoch Partnerschaft muss beidseitig gewollt sein und von beiden Partnern gepflegt werden\u201c, unterstrichen Judith Knab und Daniela Macsenaere. Ob und wie die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Erziehungsfachkr\u00e4ften und Eltern gelingen kann, wurde anschlie\u00dfend in Kleingruppen erarbeitet.<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns \u00fcber das lebendige Miteinander, das wir beim Fachtag erlebt haben\u201c, so die Organisatorinnen des Landkreises. \u201eEin Fachtag in dieser Zusammensetzung ist sicher keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Doch es hat sich gezeigt, dass es gut ist, mit und nicht \u00fcber die Eltern zu reden.\u201c Erster Kreisbeigeordneter und Jugendhilfedezernent Frederik Schmitt betont: \u201eDie Familie ist der zentrale Ort f\u00fcr Bildung. Dort werden die Grundlagen gelegt. Es ist aber auch wichtig, Kitas und Kindertagespflege als weitere Bildungsorte eng mit den Familien zu verkn\u00fcpfen.\u201c<\/p>\n<p>Text und Fotos: D. Heydenreich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eKita beziehungsweise Kindertagespflege und Familien geh\u00f6ren n\u00e4her zusammen, wenn es um das Thema Bildung geht\u201c, so lautete die Kernbotschaft eines Fachtags, zu dem die Fachstelle Kindertagespflege und die Kindergartenfachberatung des Landkreises Fulda Erzieherinnen, Kindertagespflegepersonen und Eltern ins ITZ Fulda eingeladen hatte. 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