{"id":145748,"date":"2015-11-26T12:20:56","date_gmt":"2015-11-26T11:20:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=145748"},"modified":"2015-11-26T12:20:56","modified_gmt":"2015-11-26T11:20:56","slug":"esf-bundesprogramm-traegt-erste-fruechte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=145748","title":{"rendered":"ESF-Bundesprogramm tr\u00e4gt erste Fr\u00fcchte"},"content":{"rendered":"<p>Mitte des Jahres fiel beim Kreisjobcenter des Landkreises Fulda der Startschuss f\u00fcr das neue ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser. Im Rahmen des Programms werden Menschen, die l\u00e4nger als zwei Jahre arbeitslos und \u00fcberwiegend \u00e4lter als 35 Jahre sind, gef\u00f6rdert und begleitet. Gleichzeitig erfahren Betriebe, die dieser besonderen Klientel eine Chance geben, Entlastung durch Programmbausteine unterschiedlicher Art. \u00e2\u20ac\u00a8\u00e2\u20ac\u00a8\u201eMit dem neuen Bundesprogramm versucht man, Vermittlungshemmnissen auf Arbeitnehmerseite und gewissen Vorbehalten auf Arbeitgeberseite entgegenzuwirken\u201c, erl\u00e4utert Projektleiter Markus Vogt. Ziel des Programms, das durch das Bundesministerium f\u00fcr Arbeit und Soziales und den Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) gef\u00f6rdert wird, sei die nachhaltige Integration Langzeitarbeitsloser auf dem ersten Arbeitsmarkt. In den vergangenen Monaten wurden im Kreisjobcenter die entsprechenden Strukturen geschaffen, um eine intensive Betreuung und Beratung der Langzeitarbeitslosen sowie der Betriebe sicherzustellen. Ute B\u00f6hm und Harald Hahner sind die Ansprechpartner f\u00fcr die Unternehmen und k\u00fcmmern sich um die Vermittlung der Langzeitarbeitslosen, die die Kriterien f\u00fcr eine Teilnahme am ESF-Bundesprogramm erf\u00fcllen.<\/p>\n<p>\u201eWir f\u00fchren Gespr\u00e4che mit den Teilnehmern, ermitteln ihre St\u00e4rken und versuchen bewerberorientierte Arbeitsstellen zu finden\u201c, beschreibt Harald Hahner einen Teil des Aufgabengebiets. Der andere Teil bestehe darin, in Kontakt mit Betrieben zu treten und diese f\u00fcr die Chancen und M\u00f6glichkeiten, die das neue Bundesprogramm er\u00f6ffne, zu sensibilisieren. Nach den ersten Monaten in der Praxis kann Ute B\u00f6hm bereits von Vermittlungserfolgen berichten. \u201eEinige Unternehmer sind sehr offen f\u00fcr das neue Projekt und nutzen die Chance, das in den Langzeitarbeitslosen steckende Potenzial gemeinsam mit uns zu erarbeiten und f\u00fcr das Unternehmen zu entwickeln\u201c, wei\u00df die Betriebsakquisiteurin. Erste Vermittlungen seien in der Gastronomie, im Bewachungs- und Metallgewerbe, im Garten- und Landschaftsbau, in sozialen Einrichtungen sowie im B\u00fcrobereich erfolgt.<\/p>\n<p>Nach den Vorbehalten potenzieller Arbeitgeber befragt, berichten B\u00f6hm und Hahner von Bedenken hinsichtlich fehlender pers\u00f6nlicher beziehungsweise fachlicher F\u00e4higkeiten und Mobilit\u00e4tseinschr\u00e4nkungen der Langzeitarbeitslosen. Exakt an diesen neuralgischen Punkten setzt das neue ESF-Programm an. Zum einen werden die Langzeitarbeitslosen gecoacht, zum anderen sind neben Lohnkostenzusch\u00fcssen auch arbeitsplatzbezogene Qualifizierungen sowie Mobilit\u00e4tshilfen m\u00f6glich. \u201eDiese Bausteine erm\u00f6glichen eine Entwicklung des Teilnehmers, ohne den Arbeitgeber \u00fcberm\u00e4\u00dfig zu belasten\u201c, unterstreicht Harald Hahner. So werden die Teilnehmer ab dem ersten Tag ihrer Arbeitsaufnahme von Michael Lingner gecoacht. Bis zu f\u00fcnf Stunden Einzelcoaching\u00c2\u00a0 pro Woche sind m\u00f6glich. \u201eDer Umfang richtet sich nach den individuellen Vermittlungshemmnissen, die gesundheitlicher, famili\u00e4rer oder beruflicher Natur sein k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Lingner, der den Entwicklungsprozess beobachtet, Schl\u00fcsselkompetenzen f\u00f6rdert und bei Problemen Hilfestellung geben und rechtzeitig gegensteuern kann.<\/p>\n<p>\u201eWir w\u00fcnschen uns Betriebe mit einer weitsichtigen Personalpolitik, die bereit sind,\u00c2\u00a0 Langzeitarbeitslose einzustellen und mit ihnen einen Entwicklungsprozess zu durchlaufen\u201c, betont das dreik\u00f6pfige Team rund um Projektleiter Markus Vogt. \u201e80 Vermittlungen mit langfristiger Integration\u201c, so lautet das Ziel des Projektteams bis Sommer 2017. Das ESF-Programm selbst l\u00e4uft bis Sommer 2020. Interessierte Betriebe k\u00f6nnen sich gerne mit Harald Hahner, Telefon (0661)6006-8057, oder Ute B\u00f6hm, Telefon (0661)6006-8056, in Verbindung setzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mitte des Jahres fiel beim Kreisjobcenter des Landkreises Fulda der Startschuss f\u00fcr das neue ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser. Im Rahmen des Programms werden Menschen, die l\u00e4nger als zwei Jahre arbeitslos und \u00fcberwiegend \u00e4lter als 35 Jahre sind, gef\u00f6rdert und begleitet. 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