{"id":145401,"date":"2015-11-17T01:19:51","date_gmt":"2015-11-17T00:19:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=145401"},"modified":"2015-11-16T13:24:12","modified_gmt":"2015-11-16T12:24:12","slug":"rhoener-gastro-chefs-im-gespraech-mit-regionalen-erzeugern-und-verarbeitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=145401","title":{"rendered":"Rh\u00f6ner Gastro-Chefs im Gespr\u00e4ch mit regionalen Erzeugern und Verarbeitern"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c im unterfr\u00e4nkischen Unsleben fiel jetzt der offizielle Startschuss f\u00fcr die neue Seminarreihe der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie im Winterhalbjahr 2015\/2016. Rund 50 Erzeuger, Verarbeiter, Gastronomen und Hoteliers aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n waren gekommen, um sich mit dem Thema regionale Produkte und deren Verwendung in der K\u00fcche auseinanderzusetzen. Bei einem Rh\u00f6ner Buffet konnten sie sich davon \u00fcberzeugen, welche hervorragende Qualit\u00e4t regionale Produkte haben und wie lecker sie schmecken, wenn sie professionell zubereitet und modern interpretiert werden.<\/p>\n<p>Die Rh\u00f6nSprudel Genussakademie ist eine Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n, die nunmehr zum 5. Mal in Folge startet und Seminare f\u00fcr Inhaber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und leitende Angestellte, Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte in der K\u00fcche sowie in der Gastronomie und Hotellerie der Rh\u00f6n anbietet. \u201eEs geht uns um die F\u00f6rderung regionaler Produkte, aber auch um steuerliche und buchhalterische Aspekte sowie um das Einmaleins im Service\u201c, sagte die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Dachmarke Rh\u00f6n, Barbara Landgraf, zum Auftakt des Branchenforums \u201eChefs unter sich\u201c. Ihren ausdr\u00fccklichen Dank richtete sie an den MineralBrunnen Rh\u00f6nsprudel: \u201eWir brauchen diese Unterst\u00fctzung, um unsere Ziele zu erreichen.\u201c Die Gastronomie sei in einer Region h\u00e4ufig Trendsetter, meinte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Tourismus GmbH Bayerische Rh\u00f6n, Michael Pfaff. Deshalb h\u00e4tten die Dachmarke Rh\u00f6n und der Rh\u00f6n-Tourismus ein gemeinsames Interesse daran, regionale Produkte und das Gastgewerbe \u00fcber die Region hinaus zu vermarkten.<\/p>\n<p>In der Rh\u00f6ner Gastronomie sei momentan ein deutlicher Trend zur Regionalit\u00e4t und regionalen Vielfalt festzustellen, sagte Heinrich Hacker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fr\u00e4nkischen Freilandmuseum Fladungen. \u201eDie G\u00e4ste sollen heute das Rh\u00f6ner Speisenangebot als Marke kennen- und sch\u00e4tzen lernen.\u201c Das sei noch bis weit ins 19. Jahrhundert ganz anders gewesen: Gegessen wurde n\u00e4mlich das, was Felder und heimische St\u00e4lle hergaben. Die Woche \u00fcber bestand der karge Speiseplan vorwiegend aus H\u00fclsenfr\u00fcchten, Kartoffeln und Sauerkraut. Oft gab es Pfannkuchen oder Erdapfelsuppe. Der Fleischverzehr, das belegen historische Aufzeichnungen, war den Sonn-und Feiertagen vorbehalten. Bei Festtagsessen wie Taufen oder Hochzeiten gab es immer viel Fleisch \u2013 es stand also im absoluten Gegensatz zum Alltagsessen. \u201eIn der heutigen K\u00fcche der Rh\u00f6n k\u00f6nnten aus meiner Sicht die R\u00fcckbesinnung auf alte Kartoffelsorten und alte Fleischarten einen Trend setzen\u201c, meinte Hacker.<\/p>\n<p>Das Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c zeigte, was die Rh\u00f6ner K\u00fcche ausmacht, wie sie schmeckt und wie man ihre Tradition in ein modernes Bild r\u00fccken kann. \u201eEs geht l\u00e4ngst nicht mehr nur ums Essen und satt werden, sondern auch um das Sinnliche und um das Inszenieren von Speisen\u201c, stellte Martina Kl\u00fcber-Wibelitz fest, die die Seminare im Auftrag der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie organsiert. Dabei komme die Architektur des Gastraumes einer B\u00fchne gleich, auf der die Speisen wirken und ein genussvolles Schlemmen zulassen.<\/p>\n<p>Am Ende des Branchenforums gab es konkrete Kontakte zwischen einigen Gastronomen und Hoteliers sowie den Erzeugern und Verarbeitern aus der Region, die in Zukunft enger zusammenarbeiten wollen als bisher. Dies betrifft unter anderem den Wein aus dem Fr\u00e4nkischen Saaletal, die Edelbr\u00e4nde aus Unterfranken und die regionalen Kartoffeln aus dem unterfr\u00e4nkischen Hollstadt.<\/p>\n<p>Die angesprochenen Themen des Branchenforums \u201eChefs unter sich\u201c werden nachfolgend von zwei Seminaren der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie aufgegriffen. Bereits am 30. November geht es im Hotel LEIST_SONNE_ENGEL in Hilders um das Thema \u201eKulinarische Herbstlust \u2013 so schmeckt Heimat\u201c. Am 22. Februar 2016 steht das Thema \u201eGenuss im Wandel der Zeit \u2013 die neue Veggie-K\u00fcche\u201c in \u201eSterns Kochwerkstatt\u201c in Bad Hersfeld auf dem Programm.<br \/>\nWeitere Informationen zur Rh\u00f6nSprudel Genussakademie, den einzelnen Seminaren sowie vielf\u00e4ltige Impressionen zu den vergangenen Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit dem Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c im unterfr\u00e4nkischen Unsleben fiel jetzt der offizielle Startschuss f\u00fcr die neue Seminarreihe der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie im Winterhalbjahr 2015\/2016. Rund 50 Erzeuger, Verarbeiter, Gastronomen und Hoteliers aus der bayerischen, hessischen und th\u00fcringischen Rh\u00f6n waren gekommen, um sich mit dem Thema regionale Produkte und deren Verwendung in der K\u00fcche auseinanderzusetzen. 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