{"id":145355,"date":"2015-11-16T00:31:15","date_gmt":"2015-11-15T23:31:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=145355"},"modified":"2015-11-16T00:31:15","modified_gmt":"2015-11-15T23:31:15","slug":"6-500-liter-apfelsaft-von-rhoener-streuobstwiesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=145355","title":{"rendered":"6.500 Liter Apfelsaft von Rh\u00f6ner Streuobstwiesen"},"content":{"rendered":"<p>Mit gro\u00dfer Begeisterung waren minderj\u00e4hrige unbegleitete Fl\u00fcchtlinge bei der Apfelernte in der Rh\u00f6n im Einsatz. In den vergangenen Wochen haben sie rund 1.600 Kilo \u00c4pfel geerntet, die von der Kelterei Malkmus in Uttrichshausen zu 6.500 Litern Apfelsaft verarbeitet wurden. Ein kleinerer Teil der \u00c4pfel ging zum Frischverzehr an die Fuldaer Tafel. Der Apfelsaft lagert jetzt im Keller der Sch\u00f6nstatt-Schwestern in Dietershausen.<\/p>\n<p>Beim Ernteeinsatz der ausl\u00e4ndischen Jugendlichen handelte es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Biosph\u00e4renreservats Rh\u00f6n und des Jugendhilfeverbunds St. Elisabeth, von dessen Resonanz alle Beteiligten, zu denen auch die Rh\u00f6ner Apfelinitiative z\u00e4hlte, mehr als \u00fcberrascht waren. Dahinter stand die Absicht, den Jugendlichen etwas Abwechslung von ihrem manchmal tristen Alltag durch eine sinnvolle Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeit zu bieten, sie in Kontakt mit der einheimischen Bev\u00f6lkerung zu bringen und den Zusammenhalt untereinander zu st\u00e4rken. Auch sollte der Nachhaltigkeitsgedanke gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>Christof Schneider, Fachbereichsleiter und Projektkoordinator beim Di\u00f6zesancaritasverband f\u00fcr ausl\u00e4ndische Fl\u00fcchtlinge: \u201eEs gibt f\u00fcr die Betroffenen nichts Schlimmeres als Langeweile, was wiederum zu Konflikten f\u00fchren kann.\u201c Die Jugendlichen seien mit Freude und Elan bei der Sache gewesen und h\u00e4tten ebenso wie die Projektverantwortlichen meist einen Riesenspa\u00df gehabt. Einige h\u00e4tten gleich mehrere Tage bei der Apfelernte geholfen. Vom Caritasverband habe es als Zeichen der Anerkennung \u2013 neben dem \u00fcblicherweise an Fl\u00fcchtlinge gezahlten Taschengeld \u2013 Einkaufsgutscheine und gemeinsame Pizzaessen gegeben.<\/p>\n<p>Die ausl\u00e4ndischen Jugendlichen waren beziehungsweise sind teilweise noch in der Unterkunft auf der Wasserkuppe untergebracht und ziehen in den n\u00e4chsten Tagen nach Dieterhausen um. Mit ihren Betreuern ernteten sie Apfelb\u00e4ume von Streuobstwiesen des Naturparks Hessische Rh\u00f6n auf der Fohlenweide, der Gemeinde N\u00fcsttal in den Gemarkungen Silges und Morles sowie von Privatpersonen unter anderem bei der Jugendherberge Oberbernhards. Ein Teil des Apfelsafts fand in Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften wie dem Michaelshof in Hilders Abnehmer. Der gro\u00dfe Rest wurde eingelagert, bis \u00fcber die weitere Verwendung entschieden ist.<\/p>\n<p>Ein Sonderlob hat sich nach Aussage von Christof Schneider der \u201eeigentliche Macher des Projekts\u201c, Rh\u00f6n-Ranger Arnold Will, verdient. Dieser habe zu jeder Zeit \u201eein richtige H\u00e4ndchen\u201c im Umgang mit den Jugendlichen und ihren zum Teil traumatischen Erlebnissen bewiesen. Die angefallenen Kosten insbesondere f\u00fcr das Apfelpressen \u00fcbernehme der Caritasverband. Einnahmen durch klassischen Verkauf des Apfelsafts sollten nicht erzielt werden. Deshalb denke man \u00fcber einen Aktionstag zum Beispiel beim Weihnachtsmarkt in Fulda mit der Abgabe gegen Spenden nach, die f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingshilfe eingesetzt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit gro\u00dfer Begeisterung waren minderj\u00e4hrige unbegleitete Fl\u00fcchtlinge bei der Apfelernte in der Rh\u00f6n im Einsatz. In den vergangenen Wochen haben sie rund 1.600 Kilo \u00c4pfel geerntet, die von der Kelterei Malkmus in Uttrichshausen zu 6.500 Litern Apfelsaft verarbeitet wurden. Ein kleinerer Teil der \u00c4pfel ging zum Frischverzehr an die Fuldaer Tafel. 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