{"id":145225,"date":"2015-11-09T23:15:53","date_gmt":"2015-11-09T22:15:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=145225"},"modified":"2015-11-09T23:15:53","modified_gmt":"2015-11-09T22:15:53","slug":"familienbuendnis-informierte-ueber-gesundheitsaspekte-im-ehrenamt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=145225","title":{"rendered":"Familienb\u00fcndnis informierte \u00fcber Gesundheitsaspekte im Ehrenamt"},"content":{"rendered":"<p>Das Handlungsfeld \u201eB\u00fcrgerschaftliches Engagement\u201c im Vogelsberger \u201eFamilienb\u00fcndnis\u201c ist der Frage nachgegangen, ob es im Ehrenamt besondere gesundheitliche Risiken gibt und wie man sich gegebenenfalls sch\u00fctzen kann. \u201e\u00dcbertriebene Sorge ist fehl am Platz\u201c war eine der zentralen Aussagen von Renate Meudt, der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, die sehr praxisnah vor allem \u00fcber Infektionsrisiken referierte.<\/p>\n<p>Am Beispiel der beginnenden Grippesaison sprach sie insbesondere die Themen Hygiene und Impfungen an. Durch gr\u00fcndliches H\u00e4ndewaschen mit Seife lie\u00dfen sich Krankheitserreger schon zu 90 Prozent beseitigen. Und nach einer Behandlung mit Desinfektionsl\u00f6sung bleibe nur noch ein sehr geringer Rest \u00fcbrig, sodass das eigene Infektionsrisiko, etwa durch Ber\u00fchrung von Mund oder Augen mit der eigenen Hand deutlich reduziert sei. Damit sei aber auch die Gefahr, andere etwa beim H\u00e4ndesch\u00fctteln zu infizieren, ebenfalls deutlich gemindert.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich stelle die unverletzte Haut f\u00fcr Krankheitserreger praktisch eine un\u00fcberwindbare H\u00fcrde dar. Weil man im Ehrenamt eher nicht mit K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten in Ber\u00fchrung komme, spielten Erkrankungen wie HIV (AIDS) oder infekti\u00f6se Gelbsucht (Hepatitis A und B) praktisch keine Rolle. Als weiteren Schutz vor Infektionen betonte Meudt die Bedeutung von Impfungen. So k\u00f6nnten mit der j\u00e4hrlichen Grippeschutzimpfung schwere Krankheitsverl\u00e4ufe bis hin zu Todesf\u00e4llen vermieden werden.<\/p>\n<p>Die Impfungen sch\u00fctzen nicht nur f\u00fcr die aktuelle Grippesaison, sondern auch noch nach Jahren, wenn wieder \u00e4hnliche Grippeviren auftreten. Die Medizinerin empfahl, mit dem Hausarzt \u00fcber Auffrischungen fr\u00fcherer Impfungen zu sprechen, um den Schutz zum Beispiel gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis) zu sichern. Zwar stelle Keuchhusten bei Erwachsenen kein gro\u00dfes Gesundheitsrisiko dar, die Betroffenen k\u00f6nnten aber Schwangere vor der Entbindung oder S\u00e4uglinge anstecken, die schwer erkranken k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang ging Meudt ausf\u00fchrlich auf das Thema Tr\u00f6pfcheninfektion ein. Hier komme es zu einer Verbreitung von Krankheitserregern etwa beim Husten oder Niesen \u00fcber die Luft. Deshalb gebe es ein erh\u00f6htes Ansteckungsrisiko dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen tr\u00e4fen. Eine Infektion entstehe, wenn Erreger \u00fcber die Atemwege auf die Schleimh\u00e4ute gelangten und sich dort vermehrten.<\/p>\n<p>\u201eWenn Sie gewisse hygienische Grundregeln beachten und sich um ausreichenden Impfschutz k\u00fcmmern, k\u00f6nnen Sie ohne Bedenken Ihrem Ehrenamt nachgehen. Au\u00dferdem d\u00fcrfte Sie Ihr gesunder Menschenverstand zus\u00e4tzlich sch\u00fctzen\u201c, gab die Leiterin des Gesundheitsamtes den Ehrenamtlichen mit auf den Weg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Handlungsfeld \u201eB\u00fcrgerschaftliches Engagement\u201c im Vogelsberger \u201eFamilienb\u00fcndnis\u201c ist der Frage nachgegangen, ob es im Ehrenamt besondere gesundheitliche Risiken gibt und wie man sich gegebenenfalls sch\u00fctzen kann. \u201e\u00dcbertriebene Sorge ist fehl am Platz\u201c war eine der zentralen Aussagen von Renate Meudt, der Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, die sehr praxisnah vor allem \u00fcber Infektionsrisiken referierte. Am Beispiel der &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":145226,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-145225","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=145225"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145225\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":145227,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/145225\/revisions\/145227"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/145226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=145225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=145225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=145225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}