{"id":145046,"date":"2015-11-03T11:31:26","date_gmt":"2015-11-03T10:31:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=145046"},"modified":"2015-11-03T11:31:26","modified_gmt":"2015-11-03T10:31:26","slug":"kultusminister-gratuliert-alsfelder-oberstufenschuelern-fuer-hervorragende-forschungsarbeit-am-forschungszentrum-neu-ulrichstein-in-homberg-ohm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=145046","title":{"rendered":"Kultusminister gratuliert Alsfelder Oberstufensch\u00fclern f\u00fcr hervorragende Forschungsarbeit am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein in Homberg (Ohm)"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_145047\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bield-1a_Gruppenbild-1.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-145047\" class=\"size-thumbnail wp-image-145047\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bield-1a_Gruppenbild-1-265x196.jpg\" alt=\"Preisverleihung des Wettbewerbes \u201eOberstufe forscht\u201c durch den Hessischen Kultusminister am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein in Homberg (Ohm). V.l.n.r Hessischer Kultusminister Prof. Dr. R.-Alexander Lorz, die Professoren des Kompetenzteams \u00d6kotoxikologie Gie\u00dfen\/Homberg: Harald Platen (THM), Rolf-Alexander D\u00fcring (JLU), Hans-Werner Koyro (JLU), Klaus Peter Ebke (FNU), Die Preistr\u00e4gerinnen: Lisa-Marie J\u00e4ckel (Alsfeld-Altenburg) Nelly Rachimow (stellvertretend f\u00fcr Ihre Schwester Irina, Nieder-Ohmen), Jiali Ye (Alsfeld) und die betreuende Lehrerin Frau Dr. Ulrike Laube. \" width=\"265\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bield-1a_Gruppenbild-1-265x196.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bield-1a_Gruppenbild-1-600x444.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bield-1a_Gruppenbild-1.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-145047\" class=\"wp-caption-text\">Preisverleihung des Wettbewerbes \u201eOberstufe forscht\u201c durch den Hessischen Kultusminister am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein in Homberg (Ohm). V.l.n.r Hessischer Kultusminister Prof. Dr. R.-Alexander Lorz, die Professoren des Kompetenzteams \u00d6kotoxikologie Gie\u00dfen\/Homberg: Harald Platen (THM), Rolf-Alexander D\u00fcring (JLU), Hans-Werner Koyro (JLU), Klaus Peter Ebke (FNU), Die Preistr\u00e4gerinnen: Lisa-Marie J\u00e4ckel (Alsfeld-Altenburg) Nelly Rachimow (stellvertretend f\u00fcr Ihre Schwester Irina, Nieder-Ohmen), Jiali Ye (Alsfeld) und die betreuende Lehrerin Frau Dr. Ulrike Laube.<\/p><\/div>\n<p>Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpr\u00e4sidenten Volker Bouffier lernten im September 2014 300 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der gymnasialen Oberstufen aus Alsfeld, Lauterbach, Marburg, Gr\u00fcnberg und Gie\u00dfen in Homberg (Ohm) am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein Feldforschung zur Bewertung von Chemikalien f\u00fcr die Umwelt kennen. In dem hier ausgelobten Forschungs-Wettbewerb, \u201eWie wirkt eine weggeworfene Zigarettenkippe auf die Umwelt?\u201c gewannen drei Sch\u00fclerinnen der Albert-Schweizer-Schule in Alsfeld.<\/p>\n<p>Am 28.Oktober 2015 \u00fcberreichte nun der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz den Preistr\u00e4gerinnen die Urkunde der Fachgesellschaften SETAC GLB (Society of Environmental Toxicology and Chemistry) und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) mit einem geldwerten Preis von 1000,- \u00e2\u201a\u00ac und verschaffte sich einen Eindruck von der Forschungs- und Lehreinrichtung in Homberg (Ohm) Neu-Ulrichstein.<\/p>\n<p>Mit der Absicht das Forschungsgebiet der \u00d6kotoxikologie in die Schulen zu tragen, haben die beiden Fachgesellschaften SETAC GLB (Society of Environmental Toxicology and Chemistry) und die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) letztes Jahr einen Wettbewerb ausgeschrieben. \u201eWie wirkt sich eine Zigarettenkippe, die direkt in die Natur gelangt, auf die Umwelt aus?\u201c Derartige Untersuchungen zur Umweltrisikoabsch\u00e4tzung werden in dem Fachbereich \u201e\u00d6kotoxikologie\u201c bearbeitet. Die \u00d6kotoxikologie ist die Lehre \u00fcber die Wirkung von Chemikalien auf die belebte Umwelt, Pflanzen und Tiere. Dieses Forschungsgebiet hat in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen, denn es ist wichtig die sch\u00e4dliche Wirkung von Substanzen zu ermitteln, bevor sie in die Umwelt gelangen. Aus diesem Grunde verst\u00e4rken auch erste Universit\u00e4ten dieses Angebot in ihrer Lehre.<\/p>\n<div id=\"attachment_145048\" style=\"width: 275px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bild-2_Wurm_im_Feld.jpg\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-145048\" class=\"size-thumbnail wp-image-145048\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bild-2_Wurm_im_Feld-265x177.jpg\" alt=\"Der hessische Kultusminister l\u00e4sst sich \u00f6kotoxikologische Untersuchungsverfahren vorstellen. Hier die Beprobung einer Regenwurmpopulation zur Untersuchung der Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln auf Regenw\u00fcrmer. V.l.n.r. Vater einer Preistr\u00e4gerin Herr J\u00e4ckel, Laborleiterin Petra Stegger, Mutter einer Preistr\u00e4gerin Frau Ye, Minister Prof. Dr. R. A. Lorz, Stellv. Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule-Marburg Herr R. Petri, Prof. Dr. H.-W- Koyro von der JLU-Gie\u00dfen, Mario Cimiotti, Lehrer der Albert-Schweizer-Schule Alsfeld. \" width=\"265\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bild-2_Wurm_im_Feld-265x177.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bild-2_Wurm_im_Feld-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Bild-2_Wurm_im_Feld.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-145048\" class=\"wp-caption-text\">Der hessische Kultusminister l\u00e4sst sich \u00f6kotoxikologische Untersuchungsverfahren vorstellen. Hier die Beprobung einer Regenwurmpopulation zur Untersuchung der Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln auf Regenw\u00fcrmer. V.l.n.r. Vater einer Preistr\u00e4gerin Herr J\u00e4ckel, Laborleiterin Petra Stegger, Mutter einer Preistr\u00e4gerin Frau Ye, Minister Prof. Dr. R. A. Lorz, Stellv. Schulleiter der Adolf-Reichwein-Schule-Marburg Herr R. Petri, Prof. Dr. H.-W- Koyro von der JLU-Gie\u00dfen, Mario Cimiotti, Lehrer der Albert-Schweizer-Schule Alsfeld.<\/p><\/div>\n<p>Die Fachgesellschaften freuten sich \u00fcber das gro\u00dfe Interesse bei Lehrern und Sch\u00fclern f\u00fcr dieses wichtige Themengebiet. So beteiligten sich 17 Lehrkr\u00e4fte der genannten Schulen an einer Fortbildung zum Thema \u00d6kotoxikologie in der Schule, um die Themen der \u00d6kotoxikologie f\u00fcr den Unterricht aufzubereiten. An dem Wettbewerb nahmen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler unterschiedlicher Schulen teil. Drei Sch\u00fclerinnen der Albert-Schweizer-Schule in Alsfeld konnten mit ihrer Arbeit die Jury \u00fcberzeugen: Irina Rachimow aus Nieder-Ohmen, Jiali Ye aus Alsfeld und Lisa-Marie J\u00e4ckel aus Alsfeld-Altenburg legten gemeinsam ihre Arbeit zur \u00f6kotoxikologischen Untersuchung von Zigaretten vor. F\u00fcr ihr Vorgehen w\u00e4hlten sie drei Organismengruppen aus: Wasserfl\u00f6he, Gartenkresse und Hefe, stellvertretend f\u00fcr Mikroorganismen bzw. Pilze. Mit jeder Organismengruppe f\u00fchrten sie Belastungstests mit jeweils einer w\u00e4ssrigen L\u00f6sung aus Tabak und abgerauchten Zigarettenkippen durch. \u201eInsgesamt war die Vorgehensweise hier sehr professionell\u201c, beschreibt Prof. Dr. Klaus Peter Ebke die Vorgehensweise der Sch\u00fclerinnen. \u201eSie haben die drei Versuchsreihen selbst konzipiert und konsequent durchgezogen, analytisch begleitet und auch alle wichtigen Rahmenbedingungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung mit den lebenden Organismen gemessen und dokumentiert. Die L\u00f6sungen mit den Zigarettenkippen wirkten auf die Wasserfl\u00f6he stark toxisch, w\u00e4hrend Pflanzen und Hefe keine Sch\u00e4digungen durch die Zigarettenkippen-L\u00f6sung aufzeigten. Also ein differenziertes Bild. Versuche in der \u00d6kotoxikologie sind h\u00e4ufig sehr kompliziert und die Kenntnis \u00fcber die einzelnen Organismen sind sehr wichtig, um dann die richtigen Schl\u00fcsse zu ziehen.\u201c<\/p>\n<p>Der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz begl\u00fcckw\u00fcnschte stellvertretend f\u00fcr den Hessischen Ministerpr\u00e4sidenten Volker Bouffier die Sch\u00fclerinnen und die Veranstalter zu dem gelungenen Wettbewerb. \u201eEs ist sch\u00f6n zu sehen, dass Angebote der Forschungseinrichtungen wie dieser tolle Wettbewerb von den Schulen so gut angenommen werden und so die Themen fr\u00fchzeitig an die Sch\u00fcler vermittelt werden k\u00f6nnen.\u201c Schule wie Politik k\u00f6nnen durch die Vermittlung von theoretischem Wissen nie so viel beitragen, wie dies im Rahmen eines praktischen Wettbewerbes geschieht. Die Frage der Wirkung von Chemikalien auf die Umwelt ist dabei eine \u00fcberaus praktische und wichtige Wissensvermittlung f\u00fcr den Alltag unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Ich bin mir zudem sicher, dass Wettbewerbe wie dieser au\u00dferdem die sehr wichtige Nachwuchsarbeit f\u00f6rdern und zu einer soliden und zukunftsf\u00e4higen Forschung beitragen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Rolf-Alexander D\u00fcring stellt anschlie\u00dfend die Entwicklung des Lehrgebietes der \u00d6kotoxikologie in Gie\u00dfen und Homberg (Ohm) dar und erl\u00e4utert die Ziele, die die Kompetenzgruppe \u00d6kotoxikologie bestehend aus vier Professoren der THM Technische Hochschule Mittelhessen, der Justus-Liebig-Universit\u00e4t Gie\u00dfen (JLU) mit Ihren Fachbereichen 08 und 09 und dem FNU Forschungszentrum Neu-Ulrichstein bisher f\u00fcr die Ausbildung der Studierenden erreicht haben. Der Minister lobt die gute Vernetzung, die hier in beeindruckender Weise unterschiedliche Schultypen, Hochschulen, Universit\u00e4ten, und \u00f6ffentliche wie private Forschungseinrichtungen verbindet. Ein sehr umfassendes und nachhaltiges Prinzip, das Lehrer, Sch\u00fcler, Auszubildende und Studierende gleicherma\u00dfen erreicht. Studenten treffen regelm\u00e4\u00dfig auf Forscher in der Praxis und auf Sch\u00fcler der gymnasialen Oberstufen (Biologie und Chemie-Leistungskurse) und auszubildende Biologie und Chemie-Laboranten und verbringen gemeinsame Tage. Kleine Wettbewerbe motivieren die Sch\u00fcler anschlie\u00dfend zur Vertiefung. Der H\u00f6hepunkt ist sicherlich in diesem Jahr der Wettbewerb der beiden Fachgesellschaften \u201eOberstufe forscht\u201c.<\/p>\n<p>Die Veranstalter danken noch einmal ausdr\u00fccklich den Sponsoren:<\/p>\n<p>Sparkasse Oberhessen,<br \/>\nFirma MAGV Laborbedarf Rabenau,<br \/>\nBosch KWK Systeme GmbH, Lollar,<br \/>\nMittelhessische Wasserbetriebe,<br \/>\nStadtwerke Gie\u00dfen,<br \/>\nSparda Bank Hessen eG,<br \/>\nAlsfelder Brauerei,<br \/>\nFerrero, Stadtallendorf und<br \/>\nprivate Spender aus Homberg<\/p>\n<p>Veranstalter:<br \/>\nDer SETAC EUROPE &#8211; German-Language-Branch e. V. (SETAC GLB, ca. 350 Mitglieder) ist der deutschsprachige Zweig der Society of Environmental Toxicology and Chemistry (SETAC), der weltweit einflussreichsten Organisation in der angewandten \u00d6kotoxikologie. Schwerpunkte des SETAC-GLB sind die F\u00f6rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Verbesserung der Ausbildung in der \u00d6kotoxikologie und Umweltchemie.<\/p>\n<p>Die Fachgruppe Umweltchemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), die sich ebenfalls mit dem Verbleib von Chemikalien in der Umwelt und deren Wirkung auf Organismen und Lebensr\u00e4ume besch\u00e4ftigt, umfasst ca. 800 Mitglieder und unterst\u00fctzt insbesondere Nachwuchswissenschaftler und die Harmonisierung der fachspezifischen Aktivit\u00e4ten auf europ\u00e4ischer Ebene.<\/p>\n<p>Foto: Dr. L\u00e1szlo D\u00f6ren, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung stellt Gew\u00e4sserorganismen vor, die in den Untersuchungen rund um die \u00d6kotoxikologie eine Rolle spielen. V.l.n.r.: Dr. L\u00e1szlo D\u00f6ren, Hauptamtsleiter in Homberg Markus Haumann, Peter Eschke von den Mittelhessischen Wasserbetrieben, Hessischer Kultusminister Prof. Dr. R.-Alexander Lorz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpr\u00e4sidenten Volker Bouffier lernten im September 2014 300 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der gymnasialen Oberstufen aus Alsfeld, Lauterbach, Marburg, Gr\u00fcnberg und Gie\u00dfen in Homberg (Ohm) am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein Feldforschung zur Bewertung von Chemikalien f\u00fcr die Umwelt kennen. 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