{"id":144798,"date":"2015-10-29T00:46:51","date_gmt":"2015-10-28T23:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144798"},"modified":"2015-10-27T20:49:23","modified_gmt":"2015-10-27T19:49:23","slug":"im-herbst-beginnt-die-hauptjagdsaison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144798","title":{"rendered":"Im Herbst beginnt die Hauptjagdsaison"},"content":{"rendered":"<p>Im Zeitraum von Oktober bis Januar liegt die Hauptjagdsaison. Im Herbst und fr\u00fchen Winter finden dann Bewegungsjagden statt \u2013 auch Treib- oder Dr\u00fcckjagden genannt. Dabei ist die Sicherheit f\u00fcr die Jagdaus\u00fcbenden, Treiber und Jagdhunde genauso wichtig wie f\u00fcr Waldbesucher.<\/p>\n<p>Rot umrandete Dreiecke mit Aufdrucken wie \u201eTreibjagd\u201c oder \u201eVorsicht Jagd\u201c machen an Stra\u00dfen sowie Wald- und Feldwegen auf Bewegungsjagden aufmerksam. Ebenfalls Flatterb\u00e4nder mit entsprechenden Hinweiszetteln k\u00f6nnen auf eine Jagd hindeuten. Die untere Jagdbeh\u00f6rde des Vogelsbergkreises bittet Spazierg\u00e4nger, Jogger, Reiter und andere Naturfreunde, die Warnschilder zu beachten.<\/p>\n<p>Auf Sicherheit im Jagdbetrieb wird in der jagdlichen Ausbildung und Praxis allergr\u00f6\u00dfter Wert gelegt. Um Jagdteilnehmer und Unbeteiligte vor Gefahren zu sch\u00fctzen, gelten strenge Regeln. Insbesondere bei Bewegungsjagden m\u00fcssen sich alle an der Jagd unmittelbar Beteiligten durch signalfarbene Kleidung deutlich von der Umgebung abheben. Das Jagdgebiet ist f\u00fcr Erholungssuchende in der Regel gekennzeichnet und das Schussfeld f\u00fcr jeden einzelnen Sch\u00fctzen genau festgelegt. Hochsitze und erh\u00f6hte St\u00e4nde sorgen daf\u00fcr, dass Sch\u00fcsse in Richtung Boden abgegeben werden. Der Erdboden dient als nat\u00fcrlicher Kugelfang.<\/p>\n<p>Bei Bewegungsjagden ziehen zahlreiche Treiber und Hunde langsam durch den Wald. Durch die dabei entstehende Unruhe werden Rehe, Wildschweine und Co. auf die \u201eL\u00e4ufe\u201c gebracht und ohne Hast in Richtung der Sch\u00fctzen \u201egedr\u00fcckt\u201c. So haben die J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger die M\u00f6glichkeit, Alter, Geschlecht und Konstitution der Wildtiere besser zu erkennen und einen Schuss sicher zu platzieren.<\/p>\n<p>Ohne Bejagung w\u00fcrden sich beispielsweise Pflanzenfresser wie Reh- oder Rotwild in unserer Kulturlandschaft stark vermehren und B\u00e4ume im Wald sch\u00e4digen. Besonders beim Wildschweinbestand wird in dieser Zeit effektiv eingegriffen. Mit den Bewegungsjagden erf\u00fcllen J\u00e4gerinnen und J\u00e4ger einen Gro\u00dfteil der amtlichen Abschusspl\u00e4ne und produzieren dabei Wildfleisch, ein hochwertiges Nahrungsmittel aus nachhaltiger Nutzung. Wer heimisches Wildbret genie\u00dfen will, wendet sich am besten an eine J\u00e4gerin oder einen J\u00e4ger in Wohnortn\u00e4he oder an das zust\u00e4ndige Forstamt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im Zeitraum von Oktober bis Januar liegt die Hauptjagdsaison. Im Herbst und fr\u00fchen Winter finden dann Bewegungsjagden statt \u2013 auch Treib- oder Dr\u00fcckjagden genannt. Dabei ist die Sicherheit f\u00fcr die Jagdaus\u00fcbenden, Treiber und Jagdhunde genauso wichtig wie f\u00fcr Waldbesucher. 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