{"id":144559,"date":"2015-10-20T21:05:45","date_gmt":"2015-10-20T19:05:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144559"},"modified":"2015-10-20T21:05:45","modified_gmt":"2015-10-20T19:05:45","slug":"ministerin-hinz-uebergibt-anerkennungsbescheide-fuer-die-neuen-dorfentwicklungsschwerpunkte-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144559","title":{"rendered":"Ministerin Hinz \u00fcbergibt Anerkennungsbescheide f\u00fcr die neuen Dorfentwicklungsschwerpunkte 2015"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDie Ortskerne sind Dreh- und Angelpunkt des d\u00f6rflichen Lebens. Sie sind der wirtschaftliche, kulturelle und soziale Raum, in dem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zusammenkommen. F\u00fcr die Dorfentwicklung r\u00fccken also verst\u00e4rkt Fragen der Nahversorgung, der Infrastruktur und der Mobilit\u00e4t in den Vordergrund. In diesen Themenfeldern braucht es kommunale Entwicklungsstrategien um die Herausforderungen im l\u00e4ndlichen Raum zu meistern\u201c, so Ministern Hinz bei der \u00dcbergabe in der Anerkennungsbescheide f\u00fcr sechs neue Kommunen im Dorfentwicklungsprogramm. Ministerin Hinz begr\u00fc\u00dfte die Vertreter von Bebra, Fl\u00f6rsbachtal, Gersfeld, M\u00f6rlenbach und Rosenthal sowie der interkommunalen Kooperation Hesseneck \/ Sensbachtal in Wiesbaden und gratulierte ihnen zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm.<\/p>\n<p>Die Kommunen k\u00f6nnen in den n\u00e4chsten zehn Jahren im Rahmen der hessischen Dorfentwicklung finanzielle und ideelle Unterst\u00fctzung bei der Anpassung an die demografischen und strukturellen Ver\u00e4nderungen erhalten. Mit der Aufnahme dieser sechs Kommunen sind jetzt hessenweit 200 F\u00f6rderschwerpunkte mit insgesamt 727 Orts-\/Stadtteilen im Programm, so die Ministerin. Ziel der Hessischen Dorfentwicklung ist, in den Ortskernen der Dorfentwicklungsschwerpunkte zentrale Funktionen der Daseinsvorsorge zu st\u00e4rken und eine zukunftsf\u00e4hige Wohn- und Lebensqualit\u00e4t zu erhalten. \u201eF\u00fcr diesen Zweck stehen in 2015 F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von 23 Millionen zur Dorfentwicklung zur Verf\u00fcgung. Diese Gelder werden vollst\u00e4ndig als Zusch\u00fcsse an alle anerkannten Kommunen verteilt\u201c, machte Hinz deutlich.<\/p>\n<p>Die Ortskerne sind Tr\u00e4ger der Geschichte, Identifikationsgegenstand und ein Ensemble regionaler Baukultur. Neben der Sanierung von Geb\u00e4uden erm\u00f6glicht der st\u00e4dtebaulich vertr\u00e4gliche R\u00fcckbau eine aktive Anpassung an die Schrumpfungsprozesse und deren Folgen. Durch den Abriss nicht mehr sanierungs- oder umnutzungsf\u00e4higer Geb\u00e4ude, den R\u00fcckbau nicht ausgelasteter Infrastruktur sowie die gezielte Entsiegelung von Fl\u00e4chen soll die Attraktivit\u00e4t der Ortskerne verbessert und der Fl\u00e4chenverbrauch im Au\u00dfenbereich reduziert werden, sagte Ministerin Hinz.<\/p>\n<p>Angesichts der zum Teil starken Schrumpfungsprozesse im l\u00e4ndlichen Raum und auch aus Gr\u00fcnden des Bodenschutzes m\u00fcssen sich die F\u00f6rderschwerpunkte dazu verpflichten, die nachhaltige Entwicklung der Ortskerne zu gew\u00e4hrleisten und im F\u00f6rderzeitraum keine konkurrierenden Neubaugebiete zu planen oder auszuweisen. Allerdings k\u00f6nnen daf\u00fcr im F\u00f6rderzeitraum u.a. auch vorbereitende kommunale Ma\u00dfnahmen in Form von Ankauf bebauter Grundst\u00fccke und Abriss von Geb\u00e4uden gef\u00f6rdert werden, um damit Neubauten privater Tr\u00e4ger wie z.B. junge Familien im Ortskern zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die neuen F\u00f6rderschwerpunkte sollten den F\u00f6rderzeitraum von 10 Jahren m\u00f6glichst gut nutzen und deshalb mit der Ausschreibung und Vergabe der Planungsleistungen schnellst\u00c2\u00adm\u00f6glich beginnen, so die Ministerin abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eDie Ortskerne sind Dreh- und Angelpunkt des d\u00f6rflichen Lebens. Sie sind der wirtschaftliche, kulturelle und soziale Raum, in dem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zusammenkommen. F\u00fcr die Dorfentwicklung r\u00fccken also verst\u00e4rkt Fragen der Nahversorgung, der Infrastruktur und der Mobilit\u00e4t in den Vordergrund. 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