{"id":144554,"date":"2015-10-20T21:04:36","date_gmt":"2015-10-20T19:04:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144554"},"modified":"2015-10-20T21:04:36","modified_gmt":"2015-10-20T19:04:36","slug":"sechs-neue-standorte-in-das-programm-soziale-stadt-aufgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144554","title":{"rendered":"Sechs neue Standorte in das Programm \u201eSoziale Stadt\u201c aufgenommen"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEinzelne Stadtteile und Quartiere in manchen hessischen St\u00e4dten haben einen besonderen und individuellen Entwicklungsbedarf. Hier geht es oft um bauliche Probleme, soziale oder \u00f6konomische Schieflagen. Das Land unterst\u00fctzt diese St\u00e4dte bei der Suche nach ganzheitlichen L\u00f6sungswegen. Ein wichtiger Baustein hierf\u00fcr ist das F\u00f6rderprogramm Soziale Stadt\u201c, erl\u00e4uterte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz. Die F\u00f6rdergelder des Programms stammen jeweils zur H\u00e4lfte vom Bund und dem Land. \u201eWichtig ist, dass die vielf\u00e4ltigen Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Situation immer geb\u00fcndelt werden. So werden ganz verschiedene Aspekte in einem L\u00f6sungsansatz angegangen. Wichtig ist auch, dass die Anwohnerinnen und Anwohner bereits in der Planungsphase konsequent miteinbezogen werden. So sichern wir die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Akzeptanz und Teilhabe und damit auch den Erfolg der verschiedenen Projekte\u201c, so Ministerin Hinz. F\u00f6rderf\u00e4hig sind dabei sowohl innerst\u00e4dtische und innenstadtnahe Stadtgebiete, als auch gro\u00dfe Wohnsiedlungen.<\/p>\n<p>Das Land Hessen stellt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bund 13,7 Millionen Euro f\u00fcr das St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramm \u201eSoziale Stadt\u201c zur Verf\u00fcgung. Dies teilte die f\u00fcr Stadtentwicklung zust\u00e4ndige Ministerin Priska Hinz heute in Wiesbaden mit. Insgesamt werden 25 Standorte in 21 St\u00e4dten und Gemeinden in Hessen gef\u00f6rdert. Wie bereits im Jahr 2014 werden auch in 2015 sechs neue Standorte in das Programm aufgenommen. Die Standorte Baunatal \u2013 Braunsberg, Frankfurt a. M. \u2013 Ben Gurion Ring, Gie\u00dfen &#8211; N\u00f6rdliche Weststadt, Neustadt (Hessen) \u2013 Stadtkern, Wetzlar \u2013 Dahlheim\/Altenberger Stra\u00dfe und Wiesbaden &#8211; Gr\u00e4selberg k\u00f6nnen somit in den n\u00e4chsten zehn Jahren Antr\u00e4ge auf F\u00f6rderung f\u00fcr die nachhaltige Stadtentwicklung in ihren Quartieren im Programm Soziale Stadt stellen. \u201eWegen der Bedeutung und den guten Ergebnissen des Programms \u201eSoziale Stadt\u201c ist f\u00fcr den Haushalt 2016 eine weitere Aufstockung der F\u00f6rdermittel vorgesehen. Vor dem Hintergrund der Haushaltskonsolidierung ist das keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit\u201c, betonte Ministerin Hinz. Die Zuwendungsbescheide f\u00fcr die Neuaufnahmen im laufenden Jahr werden in diesen Tagen in Kooperation mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) an die Kommunen versandt. Die Kommunen beteiligen sich mit weiteren rund 6,8 Millionen Euro an der Umsetzung des Programms.<\/p>\n<p>Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt eine enge Verkn\u00fcpfung sozialer, \u00f6kologischer, kultureller und \u00f6konomischer Handlungsfelder. Die Stabilisierung der Stadtteile wird dabei aber nicht nur durch gezielte F\u00f6rderung von au\u00dfen erreicht. Die enge Kooperation der Gemeinden mit den Akteuren vor Ort spielt eine ebenso bedeutende Rolle. \u201eDas gew\u00fcnschte Ziel einer st\u00e4dtischen Entwicklung und einer besseren Wohnqualit\u00e4t, kann nur erreicht werden, wenn alle Anwohner sich gemeinsam f\u00fcr ihr Quartier einsetzen und miteinander kooperieren. So entsteht auch das notwendige Gef\u00fchl der Gemeinsamkeit\u201c, betonte Priska Hinz<\/p>\n<p>Die Bewohnerinnen und Bewohner im Quartier k\u00f6nnen den Erfolg der integrierten Standortentwicklung direkt erleben: Geb\u00e4ude und Wohnumfeld werden neu gestaltet, attraktive \u00f6ffentliche Aufenthaltsr\u00e4ume werden geschaffen und Infrastrukturangebote installiert, die sich immer nach den Bed\u00fcrfnissen der Menschen vor Ort richten.<\/p>\n<p>Das Stadterneuerungsprogramm erf\u00fcllt die Funktion eines st\u00e4dtebaulichen Investitionsprogramms mit erheblicher Ansto\u00dfwirkung f\u00fcr andere \u00f6ffentliche und private Investitionen. \u201eDie Erfahrung vieler Jahre zeigt, dass jedem Euro staatlicher F\u00f6rderung ein vielfaches an privaten Investitionen folgt\u201c, bekr\u00e4ftigt Ministerin Hinz. Dar\u00fcber hinaus ist es Leitprogramm zur Integration anderer wichtiger Politikfelder, wie beispielsweise Jugend- und Sozialpolitik, Wohnungsbau und lokale Besch\u00e4ftigung \u2013 unter Einbeziehung der jeweiligen Akteure im Stadtteil und in der Gemeinde.<\/p>\n<p>Liste der Standorte im Programmjahr 2015<\/p>\n<p>Stadt\/Gemeinde                   Ma\u00dfnahme                                                    F\u00f6rdermittel<\/p>\n<p>1.    Bischofsheim                Am alten Gerauer Weg                                 1.603.000<br \/>\n2.    Butzbach                       Degerfeld                                                       349.000<br \/>\n3.    Darmstadt                      Pallaswiesenviertel\/Mornewegviertel            697.000<br \/>\n4.    Dreieich                          Hirschsprung\/Breitensee                               274.000<br \/>\n5.    Fulda                              Ostend\/Ziehers S\u00fcd                                       697.000<br \/>\n6.    Gem\u00fcnden\/Wohra        Innenstadt                                                      299.000<br \/>\n7.    Gie\u00dfen                            Flussstra\u00dfenviertel                                         307.000<br \/>\n8.    Gro\u00df-Zimmern              Ortskern                                                         384.000<br \/>\n9.    Hanau                             Freigerichtsviertel                                          648.000<br \/>\n10.  Hofheim a. T.                 Nord                                                              329.000<br \/>\n11.  Kassel                            Rothenditmold                                                796.000<br \/>\n12.  Kassel                            Wesertor                                                        549.000<br \/>\n13.  Kelsterbach                   An der Niederh\u00f6lle                                         329.000<br \/>\n14.  Marburg                         Ockershausen\/ Stadtwald                             83.000<br \/>\n15.  Marburg                         Waldtal                                                           384.000<br \/>\n16.  Neu-Isenburg                Stadtquartier West                                         395.000<br \/>\n17.  Offenbach a. M.             S\u00fcdliche Innenstadt                                       549.000<br \/>\n18.  Steinbach (Taunus)      \u00d6stliches Stadtgebiet und Innenstadt            1.036.000<br \/>\n19.  Wiesbaden                     Schelmengraben                                            2.524.000<\/p>\n<p>Neuaufnahmen<\/p>\n<p>20.  Baunatal                         Braunsberg                                                     55.000<br \/>\n21.  Frankfurt a.M.                Ben Gurion Ring                                           269.000<br \/>\n22.  Gie\u00dfen                            N\u00f6rdliche Weststadt                                      265.000<br \/>\n23.  Neustadt (Hessen)        Stadtkern                                                        58.000<br \/>\n24.  Wetzlar                           Dahlheim\/Altenberger Stra\u00dfe                       697.000<br \/>\n25.  Wiesbaden                     Gr\u00e4selberg                                                      78.000<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eEinzelne Stadtteile und Quartiere in manchen hessischen St\u00e4dten haben einen besonderen und individuellen Entwicklungsbedarf. Hier geht es oft um bauliche Probleme, soziale oder \u00f6konomische Schieflagen. Das Land unterst\u00fctzt diese St\u00e4dte bei der Suche nach ganzheitlichen L\u00f6sungswegen. Ein wichtiger Baustein hierf\u00fcr ist das F\u00f6rderprogramm Soziale Stadt\u201c, erl\u00e4uterte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz. Die F\u00f6rdergelder des Programms stammen jeweils &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-144554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=144554"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":144558,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/144554\/revisions\/144558"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=144554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=144554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=144554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}