{"id":144385,"date":"2015-10-16T07:29:58","date_gmt":"2015-10-16T05:29:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144385"},"modified":"2015-10-16T07:29:58","modified_gmt":"2015-10-16T05:29:58","slug":"lernen-auf-dem-bauernhof-fuer-jung-und-alt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144385","title":{"rendered":"Lernen auf dem Bauernhof f\u00fcr Jung und Alt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Beuernhof-Kirchner-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Beuernhof-Kirchner-2-265x199.jpg\" alt=\"522-Bio-Beuernhof Kirchner 2\" width=\"265\" height=\"199\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-144398\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Beuernhof-Kirchner-2-265x199.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Beuernhof-Kirchner-2-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Beuernhof-Kirchner-2.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Auf dem Biohof Kirchner ist die Vielfalt der Tiere gro\u00df: Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, H\u00fchner und im Sommer auch noch Enten, G\u00e4nse und Puten sowie Hasen gibt es hier. Alles ganz normal f\u00fcr einen Bauernhof \u2013 au\u00dfer dass die meisten dieser Tiere aus gef\u00e4hrdeten Rassen stammen: Pinzgauer Rinder, Coburger Fuchsschafe und Th\u00fcringer Waldziegen stehen auf der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Nutztiere. <\/p>\n<p>\u201eIch bin hier schon so etwas wie ein Exot\u201c, sagt Landwirt Oliver Kirchner l\u00e4chelnd. Er betreibt den elterlichen Hof im Nebenerwerb, tags\u00fcber ist er in seinem Beruf als Maurer t\u00e4tig. Warum er so viele au\u00dfergew\u00f6hnliche Rassen auf seinem Hof hat? \u201eSie gefallen mir einfach besser\u201c, sagt er. In der Haltung seien sie nicht anders als die in der Gegend \u00fcblicheren Rassen, das Fleckvieh oder das Rh\u00f6nschaf. Nur sei es manchmal etwas aufw\u00e4ndiger, neue Tiere f\u00fcr die Zucht zu bekommen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Bauernhof-Kirchner-3.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Bauernhof-Kirchner-3-265x199.jpg\" alt=\"522-Bio-Bauernhof Kirchner 3\" width=\"265\" height=\"199\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-144397\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Bauernhof-Kirchner-3-265x199.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Bauernhof-Kirchner-3-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/522-Bio-Bauernhof-Kirchner-3.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Wer m\u00f6chte, kann die Tiere und den Hof kennenlernen, denn seit M\u00e4rz 2013 ist der Biohof \u201eLern- und Erlebnisbauernhof\u201c und einer von 22 Betrieben, die an dem Programm des Landkreises Fulda \u201eBauernhof als Klassenzimmer\u201c teilnehmen. Zust\u00e4ndig daf\u00fcr ist Oliver Kirchners Partnerin Anja Girz, die in Bayern eine Ausbildung zur \u201ezertifizierten Erlebnisb\u00e4uerin\u201c gemacht hat. Dort hat sie unter anderem gelernt, f\u00fcr verschiedene Zielgruppen passende Programme zu erstellen. Nun bietet sie eine ganze Palette von Veranstaltungen an, nicht nur auf dem Biohof Kirchner, sondern auch auf ihrem eigenen Hof im bayerischen Oberbach. \u201eViele Kinder kennen die Arbeitsabl\u00e4ufe auf einem Bauernhof nicht mehr, die Zusammenh\u00e4nge zwischen den Tieren und ihrer eigenen Ern\u00e4hrung sind ihnen fremd\u201c, wei\u00df sie.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfig kommen Gruppen von verschiedenen Schulen und dem evangelischen Kindergarten in Gersfeld, auch die Jugendherberge vermittelt Besuchergruppen. Anja Girz hat den Anspruch, dass die Kinder etwas mitnehmen, wenn sie bei ihnen sind: \u201eHier m\u00fcssen die Kinder selber mitmachen.\u201c Meist bauen sie drei bis vier Lernstationen zu den verschiedenen Themen auf, an jeder steht ein Erwachsener und leitet die Kinder an. \u201e30 bis 35 Kinder k\u00f6nnen wir gut schaffen, bei gr\u00f6\u00dferen Gruppen holen wir uns noch Helfer dazu.\u201c Den Auftakt bei einem rund dreist\u00fcndigen Besuch auf dem Hof bildet die Begr\u00fc\u00dfungsrunde, bei der Anja Girz auch die Erwartungen der Kinder abfragt: \u201eEinmal hat ein Kind gesagt, dass es gerne ein Kuheuter anfassen m\u00f6chte, und das haben wir dann auch spontan m\u00f6glich gemacht.\u201c Damit keine Unf\u00e4lle passieren, gibt es die \u201eBauernhof-Ampel\u201c: die Farben rot, gelb und gr\u00fcn markieren Bereiche auf dem Hof, wo die Kinder hingehen k\u00f6nnen, und andere, wo es zu gef\u00e4hrlich ist.<\/p>\n<p>Die Themen richten sich nach den Interessen der Besucher oder auch nach dem Lehrplan der Schulen: \u201eDie Tiere auf unserem Bauernhof\u201c f\u00fcr den Kindergarten, \u201eDie Gras-in-Milch-Verwandler\u201c f\u00fcr die 3. Klassen, \u201eEin Multitalent \u2013 das Rind\u201c f\u00fcr die 5. Klassen. Neu entwickelt haben sie das Thema &#8220;Biologische und konventionelle Landwirtschaft im Vergleich\u201c, das f\u00fcr \u00e4ltere Jugendliche geeignet ist. Auch eine Gruppe dementer Senioren hatten Oliver Kirchner und Anja Girz schon auf dem Hof zu Gast: Es habe ihr viel Freude gemacht zu sehen, wie die Senioren sich an ihre eigene Kindheit auf dem Land erinnert h\u00e4tten, erz\u00e4hlt Anja Girz.<\/p>\n<p>M\u00e4rz bis November ist die beste Zeit, um den Biohof Kirchner zu besuchen. Danach wird es zu kalt, denn das Meiste findet im Freien oder in der teilweise offenen Maschinenhalle statt. Kontakt: Biohof Kircher, Telefon (0172)9778865, E-Mail biohof-kirchner@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Auf dem Biohof Kirchner ist die Vielfalt der Tiere gro\u00df: Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, H\u00fchner und im Sommer auch noch Enten, G\u00e4nse und Puten sowie Hasen gibt es hier. 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