{"id":144363,"date":"2015-10-14T20:42:34","date_gmt":"2015-10-14T18:42:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=144363"},"modified":"2015-10-14T20:42:34","modified_gmt":"2015-10-14T18:42:34","slug":"koempel-erdkabelloesung-macht-vieles-einfacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=144363","title":{"rendered":"K\u00f6mpel: Erdkabell\u00f6sung macht vieles einfacher"},"content":{"rendered":"<p>Abgeordnete mit BI-Vertretern bei Anh\u00f6rung in Berlin Einfluss zu nehmen. Seit Beginn der Diskussion um neue Stromtrassen habe ich mich f\u00fcr Erdverkabelung eigesetzt.\u201c Dies sagte die Bundestagsabgeordnete Birgit K\u00f6mpel nach einer Anh\u00f6rung in Berlin. Zu dieser hatte der Ausschuss f\u00fcr Wirtschaft und Energie eingeladen. Statt riesiger Strommasten werden bei der Suedlink-Trasse, die auch durch Osthessen f\u00fchren soll,  Kabel in die Erde verlegt. An der Anh\u00f6rung in Berlin nahmen auch der Bundesvorsitzende  der B\u00fcrgerinitiativen gegen Suedlink, Guntram Ziepel (K\u00e4mmerzell), und seine Vorstandskollegin Veronika Papenhagen-Stannick (Kassel) teil.<\/p>\n<p>Der ge\u00e4nderte Gesetzesentwurf  zum Ausbau von Energieleitungen gew\u00e4hrt den Erdkabeln Vorrang. Freileitungen soll es nur in Ausnahmef\u00e4llen geben. Dies k\u00f6nnten Naturschutzgr\u00fcnde sein, zum Beispiel wenn die Strecke durch ein Moor f\u00fchrt. Oder aber Kommunen w\u00fcnschten sich Strommasten beziehungsweise Freileitungen statt Erdverkabelung. K\u00f6mpel: \u201eIch kann mir allerdings nicht vorstellen, dass es in meinem Wahlkreis eine Kommune gibt, deren Vertreter lieber Freileitungen haben m\u00f6chten.\u201c<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Anh\u00f6rung zeigte Lex Hartmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Trassenbetreibers Tennet, klar auf,   dass die Erdkabell\u00f6sung die Planung der Trasse beschleunigt. Sie bringt aus volkswirtschaftlichen Gr\u00fcnden auch eine Kostensenkung mit sich.   Man braucht weniger Zeit, es werden weniger Klagen im Planfeststellungsverfahren erwartet, die Trassenf\u00fchrung verk\u00fcrzt sich. Bei der Anh\u00f6rung wurde auch klar, dass es nicht sinnvoll sei, subventionierten Strom aus dem Norden st\u00e4ndig zu verschenken. Dies sei ein Grund, nicht auf Suedlink zu verzichten.<\/p>\n<p>Vorbehalte bez\u00fcglich der Netzsicherheit konnten laut K\u00f6mpel w\u00e4hrend der Anh\u00f6rung ebenfalls ausger\u00e4umt werden. Die Zuverl\u00e4ssigkeit der Erdkabel liege schlie\u00dflich bei 96,4 Prozent.<\/p>\n<p>Und neue Berechnungen des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie haben ergeben, dass die Verlegung von Erdkabel  zwei- bis viermal so teuer ist wie die Freileitungsl\u00f6sung. Kritiker hatten von Kosten in achtfacher H\u00f6he gesprochen.<\/p>\n<p>K\u00f6mpel: \u201eAuch die Schreckensszenarien von breiten Trassen sind gegenstandslos. Diese werden bei etwa f\u00fcnf bis sieben Metern Breite liegen.\u201c  Landwirte k\u00f6nnten auch auf diesen Feldern weiterhin anbauen, allerdings keine B\u00e4ume pflanzen oder sonstige Gew\u00e4chse mit tiefen Wurzeln. Deshalb seien die finanziellen Forderungen von einzelnen Landwirten und Grundst\u00fccksbesitzern genau zu pr\u00fcfen.<br \/>\nK\u00f6mpel abschlie\u00dfend: \u201eVor Ende 2016 wird Tennet wohl keine neuen Vorschl\u00e4ge zum Trassenverlauf unterbreiten. Aber sicher ist, dass wir die weiteren Planungen ganz eng begleiten werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Abgeordnete mit BI-Vertretern bei Anh\u00f6rung in Berlin Einfluss zu nehmen. Seit Beginn der Diskussion um neue Stromtrassen habe ich mich f\u00fcr Erdverkabelung eigesetzt.\u201c Dies sagte die Bundestagsabgeordnete Birgit K\u00f6mpel nach einer Anh\u00f6rung in Berlin. Zu dieser hatte der Ausschuss f\u00fcr Wirtschaft und Energie eingeladen. 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